„Unser oberstes Interesse muss – Reduce – die Vermeidung des Unnötigen sein.“
Die Baubranche schließt überall Kreisläufe – und macht trotzdem weiter wie bisher. Prof. Muck Petzet, Studio RRR / Accademia di architettura, Università della Svizzera italiana, über den Missbrauch des Begriffs „zirkuläres Bauen“, warum Gebäude nicht demontierbar, sondern dauerhaft sein müssen und wie die Architekturlehre vom autonomen Entwurf zur Entwicklung des Bestehenden kommt.
Medizin studieren heißt Ärzt:in werden, Lehramt – Lehrer:in und Architektur – Architekt:in, oder? Das stimmt so nicht. Sieben Erfahrungsberichte zeigen exemplarisch, dass viele Berufswege nach dem Architekturstudium auch wieder weg von der klassischen Architektur führen.
Mentoring-Programm der Architektenkammer Niedersachsen gibt Rückhalt
„Es gibt keine dummen Fragen“. Das Tandem mit Mentee Pauline Wilhelmi und Mentorin Sandra Ottmann im Gespräch zu Selbstständigkeit, Wertschätzung und den Erfolgen des Programms.
Neue Perspektiven auf den Städtebau. Gendergerechte Planung für lebenswerte Städte
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen veröffentlichte Leitlinien für eine gendergerechte Stadtentwicklungspolitik. Studierende der TU München entwickelten auf Grundlage dessen das Handbuch „Raumpilot:in“
„Hochschulen bilden einen wichtigen und sehr praxisnahen Nährboden für die Bauwende.“
Die Architekturlehre in Deutschland ist noch immer auf den Neubau fixiert – dabei liegt die Zukunft im Fortschreiben des Bestehenden. Prof. Dr.-Ing. Bert Bielefeld, Department Architektur, Lehrgebiet Bauökonomie und Baumanagement der Universität Siegen, über zirkuläres Denken im Entwurf, das Arbeiten mit dem Vorhandenen und Hochschulen als Experimentierfelder der Bauwende.