Günstiger, schneller, effizienter: Diese Erwartungen verbinden sich mit dem seriellen und modularen Bauen. Doch noch haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt, die die Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen“ des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen geweckt hat.
Von „Anthropogenem Lager” bis „Zirkularitätspotenzial”: Das bestehende Glossar zum zirkulären Bauen aus dem Jahr 2025 wurde um wissenschaftliche Definitionen aus aktuellen Fachpublikationen ergänzt.
Katrin Mees leitet beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe die Abteilung Nachhaltiges Bauen, Kreislaufwirtschaft und Umwelt. Im Gespräch erklärt sie, warum große Materialströme im Bau eigentlich längst im Kreislauf geführt werden könnten und weshalb rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen derzeit noch verhindern, dass Kreislaufwirtschaft ihr volles Potenzial entfalten kann.
Im ersten Teil unseres Gesprächs hat Katrin Mees erklärt, warum die Kreislaufwirtschaft im Bau großes Potenzial hat, in der Praxis aber noch nicht überall reibungslos funktioniert. Im zweiten Teil geht es darum, was sich konkret ändern muss und warum jetzt vor allem pragmatisches Handeln gefragt ist.