Qualität durch System – Ein Gespräch über serielles Bauen
Serielles Bauen – für viele Architekten ein rotes Tuch. Doch Matthias Marschner von Hirner & Riehl sieht darin keine Bedrohung, sondern eine Chance. Im Gespräch erklärt er, warum gerade die Optimierung der Konstruktion architektonische Qualität ermöglicht – und warum Architekten in diesem Prozess unverzichtbar bleiben.
Günstiger, schneller, effizienter: Diese Erwartungen verbinden sich mit dem seriellen und modularen Bauen. Doch noch haben sich nicht alle Hoffnungen erfüllt, die die Rahmenvereinbarung „Serielles und modulares Bauen“ des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen geweckt hat.
Von „Anthropogenem Lager” bis „Zirkularitätspotenzial”: Das bestehende Glossar zum zirkulären Bauen aus dem Jahr 2025 wurde um wissenschaftliche Definitionen aus aktuellen Fachpublikationen ergänzt.
Im ersten Teil unseres Gesprächs hat Katrin Mees erklärt, warum die Kreislaufwirtschaft im Bau großes Potenzial hat, in der Praxis aber noch nicht überall reibungslos funktioniert. Im zweiten Teil geht es darum, was sich konkret ändern muss und warum jetzt vor allem pragmatisches Handeln gefragt ist.