Gebäude 37
Kein Keller, kein Aufzug, Holzbau nach GEG: Gebäude 37 in Bremen zeigt, wie gezielte Vereinfachung und kluge Quartiersplanung wirtschaftlichen Wohnungsbau ermöglichen.
Im Bremer Stadtteil Osterholz entsteht im Planungsgebiet Ellener Hof das Gebäude 37 mit 15 Apartments. Es erprobt, wie sich Wohnungsbau durch gezielte Vereinfachung wirtschaftlich und qualitätsvoll realisieren lässt. Geplant ist ein kompakter, viergeschossiger Holzbau ohne Keller, dessen energetischer Standard sich am GEG orientiert. Die außen liegende Erschließung ist als gemeinschaftlich nutzbare Fläche ausgebildet und fördert Begegnung und nachbarschaftliches Miteinander. Ein zentrales Prinzip des Projekts liegt im Zusammenschluss mehrerer Gebäude zu einem funktionalen Ensemble. Themen wie Außenraum, Mobilität oder Barrierefreiheit werden nicht im Einzelgebäude, sondern auf Quartiersebene gelöst. So sind die barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen im benachbarten Gebäude gebündelt, wodurch Gebäude 37 ohne Aufzug auskommt. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gebäude schafft Synergien und ermöglicht eine differenzierte Wohnraumversorgung – von kleinen, günstigen Apartments bis zu Familien- und barrierefreien Wohnungen.
Neubau eines Wohngebäudes
Neubau eines Wohngebäudes
Ort: Bremen Osterholz
Architektur: Gruppeomp Architektengesellschaft
Bauherrschaft: Ellener Hof Immobilien GmbH
BGF: ca. 1.076 qm
Dieser Artikel erschien in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q1/2026 für Niedersachsen und Bremen.
Architektenkammer Bremen
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