Gärten statt Gummi
Vom kontaminierten Industriegelände zum lebendigen Wohnquartier: In Düsseldorf-Rath entstanden rund 500 Wohnungen, eine Kita, Gewerbe und neue Freiräume.
Viele Jahre war das fast 7 ha große ehemalige Industrie- und Betriebsgelände in Düsseldorf-Rath mehr oder weniger eine kontaminierte Brachfläche. Nach einem Wettbewerb wurde dieser Standort saniert, als Wohnquartier vollständig neu strukturiert und bis 2024 zu einem attraktiven Quartier entwickelt, das heute rund 500 Wohnungen, drei Gewerbeeinheiten, eine Kita sowie einen zentralen Quartiersplatz bietet.
„Früher waren hier Gummi und Asbest. Heute freuen sich die Menschen über attraktiven Wohnraum, der zur Hälfte öffentlich gefördert wurde“, resümierte Architekt Thomas Pink bei seiner Führung. Dass das ambitionierte Projekt realisiert werden konnte, lag für ihn am großen Engagement von Planungsteam, Verwaltung und Investor. Zu den Besonderheiten des Projekts habe gezählt, dass der Planungsbeginn parallel zur Erstellung des B-Plans erfolgen konnte. „Ohne Mut und gegenseitiges Vertrauen hätte das nicht funktioniert“, kommentierte Thomas Pink. „Die Wohnungen waren sofort vermietet“, ergänzte Stefan Herbes vom Eigentümer GWH. „Es lohnt sich, in Qualität zu investieren.“
Projektdaten
Quartier Nördliche Westfalenstraße / Gather Höfe
Projektdaten
Quartier Nördliche Westfalenstraße / Gather Höfe
Ort: Düsseldorf-Rath
Architektur: zweipink – Pink Architekten Partnerschaft
Bauherr: Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG
Fertigstellung: 2024
Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q3/2026 für Nordrhein-Westfalen.
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
DAB Redaktion Nordrhein-WestfalenDas könnte Sie auch interessieren
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