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Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst

Seit fast 40 Jahren bewahrt das AAI Schleswig-Holstein Zeugnisse regionaler Baukultur. Nun erweitert ein bedeutender Nachlass der Architektenfamilie Hain das Archiv.

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein
03.07.2026 2min
Weiterbauen Baukultur Schleswig-Holstein
Schwarzweiß-Fotografie eines minimalistischen Kirchenraums mit weißen Wänden. In der Mitte hängt ein großes Kreuz an der Wand über einem Altar mit Stufen. Gegenüber sind zwei schwarze Türen, rechts und links hängen strukturierte Vorhänge. Von der Decke hängen mehrere Pendelleuchten mit Kugeln. Der Raum verkörpert moderne protestantische Kirchenarchitektur.
F. W. Hain, Krankenhaus-Kapelle in Neumünster, 1925. Ein anmutiger Raum im Übergang von Tradition zur Moderne.
© Architekt Friedrich Wilhelm Hain sen., Nachlass im AAI

Das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst (AAI) Schleswig-Holstein ist eine Einrichtung der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein (AIK-SH). Seit bald 40 Jahren sammelt und sichert es Arbeiten von Architektinnen und Architekten sowie aus den Feldern der Landschaftsarchitektur und des Ingenieurbaus. Als wertvolle Zeugnisse einer regionalen Baukultur stehen diese Unterlagen für Forschungen, Publikationen sowie wissenschaftliche und studentische Arbeiten zur Verfügung. Für Planerinnen und Planer können die Dokumente aus einer Zeitspanne vom späten 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit wichtige Grundlagen für das „Weiterbauen“ im Bestand sein. 

Das AAI befindet sich in einer ehemaligen Textilfabrik in Neumünster. Es ist ein Glücksfall, dass die in dieser Stadt seit 1922 ansässige, drei Architekten-Generationen umfassende Familie Hain dem AAI jetzt das Werk des Gründers Friedrich Wilhelm Hain sen. und seines Sohnes Friedrich Wilhelm Hain jun. einschließlich einer umfangreichen Architekturbibliothek anvertraut hat.

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Schwarzweiß-Fotografie eines zweistöckigen Backsteinhauses mit Satteldach und Ziegeln. Das Haus hat symmetrisch angeordnete Fenster, eine weiße Veranda mit Stufen zum Eingang und einen Baum links davon. Das Gebäude wirkt wie ein klassisches deutsches Wohnhaus aus der Nachkriegszeit.
F. W. Hain, Privatwohnhaus in Bad Segeberg, 1938. Ungeachtet seines Baujahrs steht das Haus in der Kontinuität der Reformarchitektur der 1920er-Jahre.
© Architekt Friedrich Wilhelm Hain sen., Nachlass im AAI

Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst


Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q2/2026 für die Region Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein

Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein

DAB Redaktion Schleswig-Holstein
Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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