BUGA Dresden 2033: Wettbewerb für Freiraumplanung gestartet
Bewerbungen für die Gestaltung der zentralen Grün- und Freiflächen sind noch bis 31. Juli 2026, 12 Uhr, möglich – offen für Büros aus dem EU-/EWR-Raum.
Mit der Veröffentlichung des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil ist ein wichtiger Planungsschritt für die Bundesgartenschau Dresden 2033 erfolgt. Eingeladen sind qualifizierte Landschaftsarchitektur- und Freiraumplanungsbüros, die innovative Konzepte für die Gestaltung zentraler BUGA-Areale entwickeln. Gesucht werden Ideen, die den Anforderungen einer modernen, klimaresilienten Stadt gerecht werden und gleichzeitig die Lebensqualität für die Menschen in Dresden nachhaltig verbessern.
Über die BUGA Dresden 2033
Über die BUGA Dresden 2033
Die Stadt Dresden bereitet sich unter dem Leitmotiv „Wir pflanzen Zukunft" auf die Bundesgartenschau 2033 vor. Im Dresdner Osten und Südosten entsteht dafür ein Netz aus zwei sogenannten „Lebensadern", das bestehende Stadtteile mit neuen Wegen und ökologisch aufgewerteten Freiräumen verbindet. Ziel ist es, bislang schwach vernetzte und sozial unterschiedliche Quartiere enger zusammenzuführen, städtebauliche Trennlinien abzubauen und gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. Bestehende Areale werden schrittweise aufgewertet und dauerhaft für Erholung, Bildung und Begegnung nutzbar gemacht.
Organisation: BUGA Dresden 2033 gGmbH
Budget: ca. 170 Millionen Euro
Flächen: Südpark, Galopprennbahn, Kiesseen Leuben; insgesamt ca. 100 ha
Laufzeit: April – Oktober 2033
Webseite: www.buga2033.de
Das Verfahren ist dreistufig: Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden bis zu 20 Bewerber:innen sowie Bewerbergemeinschaften zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Der nichtoffene Planungswettbewerb wird nach RPW 2013 durchgeführt und ist einem Verhandlungsverfahren nach VgV vorgeschaltet.
Die Auslobungsunterlagen und weitere Informationen zum Verfahren stehen auf der BUGA-Website sowie über die Vergabeplattform der Landeshauptstadt Dresden zur Verfügung. Ziel des Wettbewerbs ist es, nachhaltige Freiräume zu entwickeln, die über das Ausstellungsjahr 2033 hinaus einen langfristigen Beitrag zur klimaangepassten und lebenswerten Stadtentwicklung leisten.
Infos zum Wettbewerb
Infos zum Wettbewerb
Für interessierte Büros ist insbesondere die Bewerbungsfrist bis Freitag, 31. Juli 2026, 12:00 Uhr, zu beachten. Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekt:innen und Freiraumplaner:innen aus dem EU-/EWR-Raum. Für den Realisierungsteil ist im Anschluss an den Wettbewerb eine stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen für Freianlagen (Leistungsphasen 2 bis 9 nach HOAI) vorgesehen.
Marén Schober
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Architektenkammer Sachsen DAB Redaktion SachsenDas könnte Sie auch interessieren
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