Künstliche Intelligenz – die neue Normalität am Bau?
Wer im März dieses Jahres durch die Gänge der digitalBAU 2026 lief, konnte es spüren: Der Staub von Skepsis und Unwissenheit hatte sich gelegt: Erschien die künstliche Intelligenz (KI) noch vor zwei Jahren wie ein vages Versprechen aus dem Silicon Valley – das in den deutschen Architekturbüros eher Stirnrunzeln denn Begeisterung auslöste –, ist sie längst zum Bestandteil in der Wertschöpfungskette Bau gereift. Wenn auch mit Einschränkungen. Denn nicht jeder Prozess, der sich vollmundig mal eben mit KI-Tools automatisieren lassen sollte, ist dies bereits. Wir blicken dennoch nicht mehr nur in eine trübe, magische Glaskugel und erraten die Zukunft – wir programmieren sie bereits. Denn irgendwie prompten kann jede oder jeder von uns!
Studiobesuch: Viele Planungsbüros beschäftigen sich erst spät mit der Nachfolge. Bei Förder Landschaftsarchitekten kam der Impuls vergleichsweise früh. Ein Gespräch mit Matthias Förder, einem der beiden Gründer:innen von Förder Landschaftsarchitekten, der sein Büro nach mehr als zwei Jahrzehnten übergibt. Und mit Lutz Zangenberg, einem von drei Nachfolgern aus den eigenen Reihen. Gemeinsam sprechen sie über einen Übergabeprozess, der fünf Jahre gedauert hat – und darüber, warum Nachfolge selten so funktioniert, wie man denkt.
Kirchenumnutzung planen in Nordrhein-Westfalen – Verantwortung und Chancen
Die Umnutzung von Kirchen ist eine der größten Herausforderungen für die hiesige Architektur und Stadtplanung. Wer diese Aufgabe meistert, bewahrt nicht nur Bauwerke, sondern auch Erinnerungsräume – und schafft neue Orte für die Zukunft.