Innovation in Backstein-Architektur: Erich-Mendelsohn-Preis ausgelobt
Die Auslobung für den renommierten Erich-Mendelsohn-Preis für Backstein-Architektur 2026 hat begonnen. Bis zum 30. April 2026 können Projekte eingereicht werden.
Die Auslobung für den Erich-Mendelsohn-Preis für Backstein-Architektur 2026 hat begonnen. Die Initiative Bauen mit Backstein vergibt den in Europa etablierten Preis seit 15 Jahren alle drei Jahre. Architekturbüros sollen das architektonische Potenzial des Baustoffs Backstein präsentieren.
Der Preis wird in vier Kategorien ausgelobt:
- Wohnungsbau/Geschosswohnungsbau
- Öffentliche Bauten, Freizeit und Sport
- Büro- und Gewerbebauten
- Einfamilienhaus/Doppelhaushälfte
Zusätzlich werden die Projekte in den Kategorien Sanierung/Recycling/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit und Best in Germany ausgezeichnet. Ein Newcomer-Award prämiert Studierende, Absolvent:innen und Nachwuchsbüros.
Architekturbüros können bis zum 30. April 2026 ihre Backsteinprojekte einreichen, die ab dem 1. Januar 2021 fertiggestellt wurden. Die Einreichungsgebühr beträgt 349 Euro. Nachwuchsbüros und Studierende sind von der Gebühr befreit. Die Jury wird noch bekannt gegeben. Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2026 in Berlin statt.
Die Initiative Bauen mit Backstein, ein Zusammenschluss von zehn deutschen Backsteinherstellern, verlieh den Preis erstmals 2008 unter dem Namen Fritz-Höger-Preis. Aufgrund der NSDAP-Mitgliedschaft und der nationalsozialistischen Überzeugungen von Fritz Höger wurde der Preis 2022 in Erich-Mendelsohn-Preis umbenannt. Mendelsohn gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne in Deutschland.
Weitere Informationen zum Erich-Mendelsohn-Preis 2026 finden Sie hier.