Infopoints im Schwarzwald
Die Infopoints im Schwarzwald reagieren individuell auf ihre Umgebung – als Schutzhütte, Informationsort oder Bushaltestelle.
Betonsockel, Holzkonstruktion und sichtbare Holzoberflächen – eine gemeinsame Architektursprache, mehrere Infopoints: Realisiert wurden sie im Rahmen des Verkehrskonzepts der Nationalparkregion Schwarzwald. Jeder Infopoint hat eine individuelle Form, die auf die jeweiligen Standortbedingungen eingeht.
Am Erlebnis- und Wanderweg „Lotharpfad“ an der Schwarzwaldhochstraße beispielsweise dient das Gebäude gleichzeitig als Schutzhütte. Es funktioniert autark, denn am Standort sind weder Strom noch stabiles Internet vorhanden. Eine vollflächige Photovoltaikanlage mit Speicher sichert den Betrieb der Mediascreens.
In der innerorts gelegenen Freudenstädter Straße dient der Flachdachbau als Bushaltestelle. Er ist das Bindeglied zwischen Park und örtlicher Bebauung, blickdurchlässig und bietet Witterungsschutz sowie Sitzmöglichkeiten. „Eine erfrischende Neuinterpretation der kleinen ortstypischen Schutzhütten“, so die Begründung der Jury, die den Infopoints 2022 eine Auszeichnung beim Beispielhaften Bauen verlieh.
Projektdaten
Infopoints Baiersbronn
Projektdaten
Infopoints Baiersbronn
Ort: Baiersbronn, Tonbachstraße, Lotharpfad und Freudenstädter Straße
Architektur: ASAL ARCHITEKTEN Partnerschaft, Lisa Asal & Jochen Asal, Baiersbronn
Bauherr: Gemeinde Baiersbronn und Baiersbronn Touristik
Fertigstellung: 2022
akbw.de/link/231y
Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q3/2026 für Baden-Württemberg.
Architektenkammer Baden-Württemberg
DAB Redaktion Baden-WürttembergDas könnte Sie auch interessieren
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