Wirtschaft trifft Politik: Zukunftsperspektiven aus Mainz
Der Jahresempfang der Wirtschaft am 2. Februar in der Rheingoldhalle in Mainz sendete ein starkes Signal für Dialog, Entschlossenheit und Gestaltungswillen.
Das neue Jahr startete mit einem Highlight: Der Jahresempfang der Wirtschaft lockte am 2. Februar über 3.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Medien und Kultur in die Rheingoldhalle. Organisiert von 15 Kammern, gilt er als größter seiner Art und genießt bundesweite Aufmerksamkeit. Im Zentrum standen die Fragen, die mittelständischen Unternehmern und freien Berufen unter den Nägeln brennen: Was belastet die Betriebe? Was braucht die Wirtschaft, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
Trotz angespannter Rahmenbedingungen überwog Zuversicht: Die Herausforderungen sind groß, aber mit Entschlossenheit und gemeinschaftlichem Handeln zu bewältigen. Dieser Grundtenor prägte die Diskussionen zwischen Politik, Wirtschaft und freien Berufen – und setzte sich auch beim anschließenden Empfang im Foyer der Rheingoldhalle in zahlreichen Gesprächen fort.
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer betonte, Investitionen brauchten verlässliche Perspektiven, und erklärte den Abbau bürokratischer Hürden zur Chefsache. Auch Dr. Marcus Walden, Präsident der IHK für Rheinhessen, und Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer und Vertreter der planenden Berufe, drängten auf konkrete Entlastungen für Unternehmen. Walden sieht im Jahr 2026 eine entscheidende Bewährungsprobe für den Standort, während Lenz insbesondere einfache und transparente Vergabeverfahren einforderte.
In seiner Keynote „Gemeinsam die Zukunft Europas gestalten – Innovation, Wirtschaft und Zusammenarbeit“ appellierte Festredner Jean-Claude Juncker, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, für mehr europäisches Selbstbewusstsein. Europa brauche strategische Klarheit, gezielte Investitionen und einen starken Mittelstand. Seine Devise: Europa hat Potenzial – jetzt gilt es, entschlossen zu handeln.
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Lena Pröhl
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