Ein Ersatzneubau für die Carolabrücke in Dresden
Zum Ersatzneubau der eingestürzten Brücke konkretisieren sich Visionen: Die Architektenkammer wirbt für einen Gestaltungswettbewerb und reflektiert den Prozess.
Zum Ersatzneubau der eingestürzten Brücke konkretisieren sich Visionen: Die Architektenkammer wirbt für einen Gestaltungswettbewerb und reflektiert den Prozess.
Seit dem Einsturz der Carolabrücke am 11. September 2024 sind die Visionen zur neuen Brücke eines der wichtigsten Gesprächsthemen in Dresden – insbesondere unter Planenden. Innerhalb der Kammergruppe Dresden mit gut 1.100 Mitgliedern führte eine Umfrage zu dem Ergebnis, dass die neue Elbquerung weit mehr als eine ingenieurtechnische Aufgabe erfüllt, sondern vor allem auch Potenziale der Brücke im Kontext von Verkehr, Städtebau und Ökologie birgt. In einem offenen Brief an den Oberbürgermeister wurden diese aufgeführt und auf die Auslobung eines fachübergreifenden Wettbewerbs gedrungen.
Innerhalb der Vorgabe, dass die Brücke als Ersatzneubau hergestellt werden soll, sind die Spielräume eingeschränkt. Aufgrund des Engagements der Kammergruppe konnte erwirkt werden, dass wir mit einer Person aus unserer Mitte in dem beratenden Begleitgremium für die Landeshauptstadt Dresden vertreten sind.
Dieses Gremium hat bei der Aufstellung der Auslobung beraten, war bei der Auswahl der vier Planungsteams beteiligt und wird bei der Auswertung der Brückenentwürfe, die im Mai vorgelegt werden, tätig sein. Im September 2026 soll der Siegerentwurf bestätigt werden und Ziel ist, dass im März 2031 die Gesamtinbetriebnahme erfolgen kann.
Carolabrücke: Planungsauftakt für den Wiederaufbau, Pressemeldung der Landeshauptstadt Dresden vom 18. Dezember 2025
Alle weiteren Informationen finden Sie hier!