Heiße Tage, coole Einblicke: Der Tag der Architektur in Rheinland-Pfalz
Am letzten Juniwochenende öffneten landesweit 55 Projekte ihre Türen und boten spannende Einblicke – von sensibel sanierten Denkmalen bis hin zu innovativen Umnutzungen.
Der direkte Austausch mit den planenden Architektinnen und Architekten macht den Tag der Architektur seit jeher zu einem besonderen Baukulturevent. Vor Ort werden Entwurfsideen, Materialentscheidungen und Planungsprozesse anschaulich – Architektur wird erlebbar. Im Mittelpunkt stand 2026 das Bauen im Bestand. Zahlreiche Projekte zeigten, wie Umbauten, Sanierungen und Umnutzungen Ressourcen schonen, historische Bausubstanz bewahren und neue Wohn- und Arbeitsformen ermöglichen.
Beispielhaft dafür stehen die behutsam umgebaute Scheune in Albisheim (Piertzovanis Toews, Basel) mit ihrem mutigen Farbkonzept, das denkmalgerecht sanierte Quereinhaus in Nothweiler (MECKLER+PARTNER, Kaiserslautern) sowie die Umnutzung eines Bruchsteinhauses in Caan (heltwerk architekten, Caan), bei der ein Holzbau nach dem Haus-im-Haus-Prinzip Wohnen und Arbeiten verbindet.
Der Tag der Architektur 2026 machte erneut deutlich: Gute Architektur entwickelt Bestehendes weiter und schafft nachhaltige Perspektiven für unsere gebaute Umwelt.
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