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Architektenkammer Berlin veröffentlicht Leitfaden zum zirkulären Bauen

Die Veröffentlichung „A wie zirkulär“ der Architektenkammer Berlin zeigt, wie kreislaufgerechtes Planen und Bauen gelingt – mit Grundlagen, Checklisten und Praxisbeispielen für die Bauwende.

Dr. Gloria Gaviria
04.02.2026 3min
Das Bild zeigt das Titelblatt einer Publikation der Architektenkammer Berlin. In der Mitte ist eine collageartige Darstellung aus verschiedenen Architektur- und Stadtszenen zu sehen: Gebäude, Baustellen, Menschen im öffentlichen Raum und architektonische Details sind übereinander gestapelt. Eine orangefarbene Linie verläuft durch die Collage und verbindet die einzelnen Bildelemente miteinander, was an einen Kreislauf oder Prozess erinnert. Der Titel „A wie zirkulär – Ein Leitfaden zum Planen und Bauen im Kreislauf“ ist im unteren Bereich platziert, ergänzt durch ein großes rotes „A“ als grafisches Element. Zweck des Bildes ist es, den Leitfaden visuell als Einstieg in das Thema zirkuläres Planen und Bauen zu präsentieren und die Vielschichtigkeit des Bauprozesses im Kreislauf zu verdeutlichen.
Front Postkarte Zirkuläres Bauen_neu Der neue Leitfaden der Architektenkammer Berlin soll dazu ermuntern, einfach anzufangen mit dem zirkulären Bauen. © Architektenkammer Berlin

Ressourcenschonendes, kreislaufgerechtes Wirtschaften im Bausektor bietet viel Potenzial für den Umweltschutz und die Bauwende. Welche Chancen das zirkuläre Planen und Bauen genau birgt, aber auch, welche Herausforderungen noch bestehen, bündelt der Leitfaden der Architektenkammer Berlin.  

Auf 80 Seiten bietet die Publikation „A wie zirkulär. Ein Leitfaden zum Planen und Bauen im Kreislauf“ einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand des Themas. In durchdachter Reihenfolge angeordnete Fachtexte wechseln sich ab mit 16 wegweisenden Praxisbeispielen – von beispielhaften Gebäuden, von bestandserhaltenden Umnutzungen, Transformationen, Rückbauten, Weiternutzungen von Bauten sowie Grünanlagen im In- und Ausland. Sie alle liefern wertvolle Anregungen.  

Checklisten, Beispiele, Details

Beginnend mit Grundlagen, Potenzialen und Prinzipien, darüber hinaus mit Operationalisierungen, Strategien und Prozessen des zirkulären Planens und Bauens reicht das inhaltliche Spektrum über Planungsaufgaben bis zu digitalen Instrumenten. Übersichtliche Checklisten ergänzen die Artikel über die Planungsaufgaben, die sich gliedern in die Bereiche Hülle, Tragwerk, Technische Gebäudeausrüstung, Innenausbau und Ausbau sowie Außenanlagen. Kapitel zu den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen runden die Publikation ab. Eine praktische Linkliste im Anhang verweist auf weiterführende Informationen.  

Einfach anfangen

Verfasst haben den Leitfaden insgesamt 19 Autorinnen und Autoren, allesamt Fachleute aus Architektur, Stadtplanung, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, aber auch aus dem (Bau-)Ingenieurwesen mit Schwerpunkt Digitalisierung oder Brandschutz. Viele von ihnen sind im Arbeitskreis Nachhaltiges Planen und Bauen der Architektenkammer Berlin engagiert.  

Der Leitfaden listet auf, was konkret zu tun ist, nennt aber auch Hürden und Fallstricke. Vor allem aber macht er deutlich, wie essenziell integrale Planung ist und wie viel sich mit gutem Willen und Engagement erreichen lässt. Er soll dazu ermuntern, einfach anzufangen. Das zirkuläre Planen und Bauen sowie die Publikation gemeinsam fortzuschreiben und zu aktualisieren, ist das Ziel. Damit ein kollektiver Handlungsleitfaden entsteht, der schließlich allen zugutekommen wird. 

Zum Hersteller

Der Leitfaden liegt hier online zum Download bereit.

Dr. Gloria Gaviria

Berufspolitische Referentin der Architektenkammer Berlin
Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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