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„Voneinander lernen und Kontakte pflegen“

Katja Baum, Ehrenamtliche der Kammer in Sachsen-Anhalt, spricht im Interview über den Mitteldeutschen Architektentag.

Jana Halbritter
04.09.2026 2min
„Porträt einer lächelnden Frau mit schulterlangen blonden Haaren und weißer Bluse. Sie steht im Freien vor einem unscharfen, dunklen Hintergrund.“
© Viktoria Kuehne

DAB Redaktion Sachsen-Anhalt: Warum sind die Mitteldeutschen Architektentage auch nach mehr als 20 Jahren ein Branchen-Pflichttermin?

Katja Baum: Weil sie es schaffen, relevante Fachthemen mit einem starken Netzwerkgedanken zu verbinden. Die Herausforderungen im Planungs- und Bauwesen verändern sich stetig – von Nachhaltigkeit und Klimaanpassung bis hin zu Digitalisierung und Ressourcenverbrauch. Die Mitteldeutschen Architektentage bieten die Möglichkeit, diese Entwicklungen gemeinsam zu diskutieren, voneinander zu lernen und Kontakte zu pflegen. Genau diese Mischung macht die Veranstaltung seit über zwei Jahrzehnten so erfolgreich und wertvoll.

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„Porträt einer lächelnden Frau mit schulterlangen blonden Haaren und weißer Bluse. Sie steht im Freien vor einem unscharfen, dunklen Hintergrund.“
© Viktoria Kuehne
Zur Person

Katja Baum

Mitglied des Vorstandes der Architektenkammer Sachsen-Anhalt

Katja Baum ist Architektin, Mitglied der Vertreterversammlung und des Vorstandes der Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Sie engagiert sich dort in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit. 

Was verpasst, wer in Magdeburg nicht dabei ist?

Wer wissen möchte, welche Themen die Branche aktuell bewegen und welche Entwicklungen die Zukunft des Bauens prägen werden, sollte dabei sein. Die Mitteldeutschen Architektentage bieten Fachvorträge, Diskussionen, Praxisbeispiele und Impulse für die tägliche Arbeit. Sie sind eine Plattform für neue Ideen und den direkten Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Mitteldeutschland.  

Wenn Sie die Mitteldeutschen Architektentage in drei Worten beschreiben müssten – welche wären das?

Anregung, Austausch, Zukunft. Anregung durch neue Ideen und Projekte, Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Mitteldeutschland und Zukunft, weil hier die Themen diskutiert werden, die das Planen und Bauen von morgen prägen.

Der diesjährige Veranstaltungsort, die Hyparschale Magdeburg, ist selbst ein Stück Architekturgeschichte. Welche Bedeutung hat sie für die Veranstaltung?

Mit der Hyparschale findet der Mitteldeutsche Architektentag an einem Ort statt, der beispielhaft für den Umgang mit unserem baukulturellen Erbe steht. Die denkmalgerechte Sanierung und Wiederbelebung des Gebäudes zeigen, wie Bestand erhalten und zugleich für heutige Anforderungen weiterentwickelt werden kann. 


Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q3/2026 für die Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Jana Halbritter

Presse - und Öffentlichkeitsarbeit Architektenkammer Sachsen-Anhalt DAB Redaktion Sachen-Anhalt
Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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