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„Lasst uns reden – und handeln!“

Kammerkommentar: Warum ich Kommunikation als zentrales Element meiner Arbeit verstehe

Porträt einer Person mittleren Alters mit grauem kurzem Haar und Brille. Sie trägt ein leuchtend orangerotes T-Shirt und sitzt vor einem dunklen Hintergrund. Mit der linken Hand gestützt auf den Tisch lächelt sie freundlich in die Kamera. Sie trägt eine silberne Uhr und einen Ring an der linken Hand.
© Anke Illing

Katja Domschky

Präsidentin der AKNW

Nach dem Architekturstudium an der RWTH arbeitete Katja Domschky zunächst in verschiedenen Architekturbüros, bevor sie sich 2004 mit der Agentur ACUBE für Kommunikation, Marketing, Strategie selbstständig machte. Seit 2005 Mitglied der Vertreterversammlung der AKNW; ab 2021 Vizepräsidentin. Am 21.03.2026 wählte die Vertreterversammlung sie zur Präsidentin der AKNW.  

19.06.2026 3min
Kommentar Nordrhein-Westfalen

Tue Gutes – und rede darüber! Dieser Grundsatz der Kommunikationsarbeit ist in Zeiten, in denen Medien unseren Alltag vollständig durchdrungen haben, richtiger denn je. Für mich als neue Präsidentin der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) sind das Miteinander-Reden, der Austausch und das gemeinsame Entwickeln von Ideen ein selbstverständliches Handlungskonzept – im doppelten Sinne. 

Zum einen setze ich mich mit meinem Büro Acube in Düsseldorf seit 20 Jahren dafür ein, dass Architektinnen und Architekten sich strategisch erfolgreich aufstellen, gezielt kommunizieren und Marketing als festes Element in ihr Büroprofil integrieren. Zum anderen bin ich als Präsidentin der AKNW angetreten, um die Kammer stärker zu vernetzen. 

Ich bin sicher, dass wir Partnerinnen und Partner aus allen Sektoren der Politik und Kultur sowie der Planungs-, Immobilien- und Bauwirtschaft brauchen, um den Berufsstand dauerhaft gut aufzustellen und in seinem Anspruch als Systemführer im Baugeschehen zu bestärken. Dazu gehört auch, dass wir der breiten Öffentlichkeit vermitteln, was wir tun, warum hohe Qualitäten in Architektur und Infrastruktur für nachhaltige Investitionen unverzichtbar sind. Und warum gute Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung für eine prosperierende Volkswirtschaft die Grundlage schlechthin sind.

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Schwarz-Weiß-Porträtillustration einer lächelnden Frau mit kurzem, hellem Haar und Brille, die den Betrachter direkt ansieht. Sie trägt ein dunkles Oberteil. Ein blauer Aquarellfarbfleck umgibt den Hals- und Schulterbereich vor einem neutralen, hellen Hintergrund.
Katja Domschky, Präsidentin der AKNW © Julian Rentzsch für das DAB

Diese Vermittlungsarbeit können weder die Gremien noch die Geschäftsstelle der AKNW allein leisten. Ich möchte gerne Sie alle, die mehr als 33.000 Mitglieder unserer AKNW, in dieses Bestreben einbinden. Beispiele dafür gibt es: Unsere Auszeichnungsverfahren, die „Architektur macht Schule“-Projekte sowie der Tag der Architektur beweisen eindrucksvoll, dass viele unserer Kammermitglieder an der Vermittlung baukultureller Werte an eine breite Öffentlichkeit mitarbeiten. Indem sie mit Interessierten über Architektur sprechen. Indem sie Medienarbeit betreiben. Indem sie ihre Arbeiten posten und Erlebnisse teilen. Wirken auch Sie bei solchen Kommunikationsformaten gerne aktiv mit!

Als Präsidentin der größten deutschen Architektenkammer will ich die Schwarmintelligenz unserer starken und vielfältigen Gemeinschaft aktivieren und im Sinne des Berufsstandes nutzen. Lassen Sie uns über die Themen diskutieren, die uns als Architekt:innenschaft bewegen: von den gesetzlichen Rahmenbedingungen über die HOAI und die Digitalisierung des Planens und Bauens bis hin zu Fragen ethischer Art und nach dem grundsätzlichen Verständnis dessen, was wir tun. Dazu werden wir mit unserer Akademie der AKNW am 11. März 2027 einen internationalen Fachkongress in der Landeshauptstadt Düsseldorf durchführen. Save the date!

Lassen Sie uns miteinander reden, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Dann entsteht viel Gutes! 


Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q2/2026 für Nordrhein-Westfalen

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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Blick über eine große, gepflasterte Fläche auf ein modernes Gebäude mit schrägen Stützen und Glasfassade, im Hintergrund Stadtgebäude und Bäume.

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