Baukultur beginnt mit Verlässlichkeit
Ein Gespräch mit Bundesbauministerin Verena Hubertz und der Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Andrea Gebhard
Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Wie lässt sich der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum decken, ohne baukulturelle Standards und ökologische Ziele zu opfern? Rekordmittel aus Haushalt und Sondervermögen sowie Bau Turbo und Gebäudetyp E stehen bereit. Doch ohne stabile Rahmenbedingungen, klare Prozesse und eine echte Umbaukultur drohen Schnellschüsse statt nachhaltiger Lösungen. Ein Gespräch über Aufbruch, Krise, Tempo und Qualität im Wohnungsbau.
DAB: Frau Bundesministerin Hubertz, Sie sprechen oft davon, dass Wohnen die soziale Frage unserer Zeit sei. Wenn Sie auf den ersten Teil Ihrer Amtszeit zurückschauen – erleben wir noch Krisenbewältigung oder sehen Sie bereits erste Schritte in Richtung Aufbruch?
Verena Hubertz: Ich bin ein grundsätzlich optimistischer Mensch. Beim Wohnungsbau sehe ich aber unabhängig von meiner positiven Einstellung viel Licht am Ende des Tunnels. Die Stimmung in der Branche wird besser und besser und es werden wieder deutlich mehr Baugenehmigungen erteilt, als das noch im letzten Jahr der Fall war. Der Wohnungsbau hat sehr schwere Jahre hinter sich – erst Corona und dadurch entstandene Lieferengpässe, danach der russische Angriffskrieg und der wirtschaftliche Abschwung in Deutschland. Nun ist der Aufschwung langsam da und meine Aufgabe ist es, diesen mit geeigneten Maßnahmen zu stützen.
Frau Gebhard, auch Sie betonen die Wohnungsfrage als zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Teilen Sie den Eindruck, dass wir schon auf dem Weg in einen Aufbruch sind – oder überwiegen für Sie die Zeichen einer anhaltenden Krise?
Andrea Gebhard: Wir sind hoffentlich am Ende der Krise, haben sie aber noch nicht ganz überwunden. Viele Wohnungsbauprojekte liegen auf Eis, sei es, weil Förderprogramme ausgelaufen sind, Investitionen sich nicht rechnen oder der Absatz stockt. Gleichzeitig sehe ich einen kleinen Silberstreif am Horizont. In Gesprächen mit der KfW beispielsweise merke ich, dass sich etwas bewegt – man denkt über einfachere und verlässlichere Förderinstrumente nach. Genau das brauchen wir: Verlässlichkeit und langfristige Rahmenbedingungen. Bauen ist kein kurzfristiger Prozess. Vom Entwurf bis zur Realisierung vergehen Jahre. Wenn sich in dieser Zeit ständig die Förderlogik oder die gesetzlichen Vorgaben ändern, geht die Planungssicherheit verloren – und damit auch die Motivation, Projekte überhaupt zu starten. Wir brauchen klare, stabile Bedingungen, auf die sich alle Beteiligten – Architektinnen und Architekten, Unternehmen sowie Investorinnen und Investoren – verlassen können. Nur dann kann sich dieser Aufbruch wirklich entfalten.
Frau Hubertz, Ihr Ministerium verfügt über Rekordmittel aus Haushalt und Sondervermögen. Was hat für Sie Vorrang – möglichst viele Wohnungen oder höchste Qualität im Städtebau?
Hubertz: Für mich gehören „viele Wohnungen“ und „hohe Qualität im Städtebau“ unbedingt zusammen. Das eine geht nicht ohne das andere. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen schnell bezahlbaren Wohnraum bekommen, aber das darf nicht auf Kosten von Lebensqualität, guter Infrastruktur oder nachhaltiger Planung gehen. Deshalb setzen wir die Rekordmittel genau dort ein, wo beides zusammenpasst. So schaffen wir lebendige und zukunftsfähige Quartiere, in denen man gerne lebt. Natürlich geht das alles nicht ohne Geld. Ich bin deshalb sehr froh, dass der Etat des Ministeriums wächst und wir auch aus dem Sondervermögen elf Milliarden Euro bekommen. Einer unserer Schwerpunkte liegt übrigens im sozialen Wohnungsbau. Hierfür stellt der Bund bis 2029 die Rekordsumme von 23,5 Milliarden Euro bereit.
Frau Gebhard, Sie betonen, dass Geld allein nicht reicht. Welche Rolle spielen aus Ihrer Sicht gute Prozesse, baukulturelle Standards und ein gemeinsames Verständnis von Stadt- und Gesellschaftsentwicklung, wenn Milliardeninvestitionen wirklich wirksam werden sollen
Gebhard: Klar: Ohne Geld geht nichts – das ist die Basis. Aber Geld allein schafft noch keine gute Architektur. Wir haben den Gebäudetyp E nicht in erster Linie aus Kostengründen entwickelt, sondern weil wir wieder einfacher, klarer und innovativer bauen wollten: Wohnungen, die sich gut handhaben lassen und an veränderte Bedürfnisse anpassbar sind. Damit solche Ansätze wirken, braucht es gute Prozesse. Wir müssen sie vereinfachen und den Beteiligten wieder mehr Vertrauen entgegenbringen. Es kann nicht sein, dass jedes Projekt in endlosen Abstimmungsschleifen hängt, weil niemand mehr Entscheidungen treffen darf. Gutes Bauen funktioniert nur mit Vertrauen und Kommunikation. Und Kommunikation bedeutet nicht, dass immer alles harmonisch sein muss. Sie muss vor allem klar sein: Wer ist wofür verantwortlich, wann und in welcher Qualität?
Frau Hubertz, mit dem Bau-Turbo wollen Sie Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen. Kritikerinnen und Kritiker äußern die Sorge, dass dabei wichtige Standards zu kurz kommen könnten. Warum halten Sie das Mehr an Tempo dennoch für entscheidend?
Hubertz: Natürlich ist es wichtig, dass wir bei städtischen Planungsverfahren keine Abstriche bei Qualität oder Sicherheit machen. Das wird sich auch mit dem Bau-Turbo nicht ändern. Aber wir haben alle gesehen, wie langwierig und zäh solche Verfahren oft sein können. Gerade wenn es um dringend benötigten Wohnraum oder Infrastruktur geht, ist es entscheidend, Planungssicherheit zu geben, damit Projekte zügig umgesetzt werden können. Mit dem Bau-Turbo wollen wir bürokratische Hindernisse abbauen und Abläufe straffen. Das wird auch nicht die Lösung für jedes neue Bauprojekt sein, aber eben dort, wo sich die Gemeinde sicher ist und es sich gut in die Umgebung einfügt.
Frau Gebhard, Sie haben sich zum § 246e Baugesetzbuch (BauGB) wiederholt kritisch geäußert. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen bei einer Umsetzung – und welche Alternativen oder Verbesserungen würden Sie vorschlagen?
Gebhard: Leider wurde unsere Kritik an § 246e BauGB nicht in dem Maße aufgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Paragraf soll ja Prozesse beschleunigen, aber die entscheidende Frage ist: Was beschleunigen wir eigentlich? Mit der Ausweisung neuen Baulands ist noch keine einzige Wohnung gebaut. Wenn jemand diesen Vorteil erhält, muss er auch tatsächlich bauen. Eine klare Bauverpflichtung ist daher zentral. Ebenso wichtig ist, wo gebaut wird. Wir dürfen jetzt nicht wieder in die Fläche gehen und neue Einfamilienhausgebiete auf der grünen Wiese schaffen. Der Fokus muss auf den angespannten Wohnungsmärkten liegen und sich der Frage widmen, wie wir dort mehr bezahlbaren und sozialen Wohnraum realisieren können, ohne die Verfahren zu verkomplizieren. Ein weiterer Punkt ist, dass viele Kommunen personell kaum noch in der Lage sind, solche Verfahren zu stemmen. In kleinen Gemeinden sitzen oft keine Baufachleute mehr, sondern Juristinnen oder Verwaltungsangestellte, die schlicht überlastet sind. Wenn man dann noch Beteiligung und Abwägung aushebelt, entstehen Konflikte statt Lösungen. Darum schlagen wir von der Architektenschaft vor, kommunale Beiräte oder externe Fachberatungen einzubinden – ähnlich wie Prüfingenieur:innen oder Nachhaltigkeitsgutachter:innen. Sie könnten die Gemeinden fachlich entlasten, die Verfahren qualitätssichernd begleiten und dafür sorgen, dass Entscheidungen schneller und besser getroffen werden.
Zwischen schnellerem Bauen und der Sicherung von Baukultur existiert ein Spannungsfeld. Welche Ansätze sehen Sie, um beides miteinander zu verbinden?
Hubertz: Erst einmal müssen wir uns als Gesellschaft vom Stigma lösen, schnelles Bauen bringe nur unästhetische Gebäude hervor – den vermeintlichen Plattenbau 2.0. Gleichzeitig ist die Baukultur kein Luxus, auf den verzichtet werden kann, wenn es schneller gehen muss. Sie sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und am Ende auch langlebigere Gebäude haben. Baukultur zahlt also auf ressourcenschonendes Bauen ein. Beides kann zum Beispiel in seriellen, modularen und systemischen Bauweisen verknüpft werden. Mir fallen sofort viele Beispiele ein, die schnell realisiert wurden, bezahlbarer sind und auch einen Mehrwert für die Umgebung darstellen. Diese Beispiele wollen wir sichtbarer machen und Vorurteile ausräumen. Das tun wir etwa über den runden Tisch “Serielles, modulares und systemisches Bauen“ – eine interdisziplinäre Plattform unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums (BMWSB) und koordiniert von der Bundesstiftung Bauakademie –, der Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette vereint und auch zivilgesellschaftliche Initiativen einbindet. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger steht die Geschäftsstelle bei der Bundesstiftung Bauakademie als Informations- und Ansprechpartner zur Verfügung.
Frau Gebhard, Sie werben für den Gebäudetyp E – weniger Normen, weniger Standards, mehr Pragmatismus. Was kann dieses Konzept für die Praxis leisten?
Gebhard: Der Gebäudetyp E kann enorm viel leisten, wie die ersten Pilotprojekte eindrucksvoll zeigen. Keines ist wie das andere, und doch verbindet sie alle ein gemeinsamer Gedanke: intelligente Reduktion, um Qualität zu erreichen, die nicht in der Technik, sondern im Konzept steckt. Einfacher zu bauen bedeutet, sich wieder stärker auf das Wesentliche zu konzentrieren: gute Grundrisse, robuste Materialien und sinnvolle Details. Und ja, das ist meist auch günstiger. Dieses „Günstiger“ wird jedoch nicht durch Verzicht erkauft, sondern durch Mut und Verantwortung: den Mut der Bauherrschaften, Standards zu hinterfragen, und die Verantwortung der Architektinnen und Architekten, einfache Lösungen wieder als Qualitätsmerkmal zu begreifen. Wir müssen uns trauen zu sagen: Man kann auch mal das Fenster öffnen, statt jede Wohnung mit einer komplexen Lüftungsanlage auszustatten. Viele unserer älteren Gebäude funktionieren seit Jahrzehnten genau so – und das hervorragend. Damit sich der Gebäudetyp E in der Praxis wirklich entfalten kann, brauchen wir aber auch rechtliche Rückendeckung. Niemand soll befürchten müssen, für pragmatische, einfache Lösungen haftungsrechtlich abgestraft zu werden. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass die entsprechenden Regelungen bei Ihnen, Frau Hubertz, im Bauministerium und auch im Justizministerium klar verankert werden. Nur dann können wir den Mut, den es jetzt braucht, auch wirklich zulassen.
Frau Hubertz, viele sehen im Gebäudetyp E eine Chance, Baukosten zu senken und Verfahren zu vereinfachen. Ihr Haus hat den Ansatz inzwischen wieder aufgegriffen. Welche Bedeutung messen Sie ihm bei?
Hubertz: Ich teile das, übrigens gemeinsam mit meiner Kabinettskollegin Justizministerin Stefanie Hubig. Zwischen unseren Häusern finden Abstimmungen zu den zivilrechtlichen Rahmenbedingungen statt. Wir wollen damit den Gebäudetyp E rechtlich absichern, dazu haben wir im November 2025 bereits Eckpunkte vorgelegt und arbeiten daran weiter. Ich habe schon Gebäudetyp-E-Projekte besucht und war immer wieder beeindruckt, dass auf den ersten und übrigens auch auf den zweiten Blick kein Unterschied erkennbar ist. Es geht am Ende ja darum, dass zwei Leute miteinander vereinbaren, was sie für ihr Projekt wirklich brauchen. Das spart Zeit und Geld. Ich kaufe auch keinen Hochleistungs-Gaming-PC, wenn ich einfach nur meine Mails lesen möchte.
Geld allein schafft noch keine gute Architektur.
Andrea Gebhard
Frau Gebhard, Sie plädieren für eine Umbaukultur: Bestand nutzen, aufstocken, umwandeln. Reicht das wirklich, um den massiven Wohnraumbedarf zu decken?
Gebhard: Eine echte Umbaukultur kann einen großen Teil des Wohnraumbedarfs decken, wenn wir sie ernst nehmen. Es geht nicht darum, ständig neues Bauland auszuweisen, sondern klug und verdichtet zu bauen. Wir müssen lernen, mit dem vorhandenen Potenzial umzugehen: aufstocken, umnutzen, nachverdichten, Quartiere weiterentwickeln. Die aktuelle Diskussion um das 30-Hektar-Ziel zeigt, wie sehr sich die Prioritäten verschieben. Ich halte nichts davon, dieses Ziel aufzuweichen. Es geht nicht darum, noch mehr Fläche zu verbrauchen oder Grünflächen aus der Rechnung zu nehmen, sondern darum, das vorhandene Potenzial besser zu nutzen. 30 Hektar Flächenverbrauch pro Tag in Deutschland sind ohnehin zu viel – doppelt so viel, wie wir uns langfristig leisten können. Wenn wir neu bauen, dann bitte intelligent und integriert: mit guten Anschlüssen, funktionierenden Quartieren und einer sozialen Mischung. Es bringt nichts, einfach Fertighäuser auf der grünen Wiese aufzustellen. Wir brauchen Orte, die Heimat bieten, und nicht nur Flächen, die bebaut werden können. Wohnungsnot ist längst eine soziale Frage. Wenn wir sie nicht lösen, gefährden wir mehr als nur den Wohnungsmarkt, nämlich das Vertrauen in unsere demokratischen Strukturen.
Frau Hubertz, Sie setzen stark auf Neubauprogramme. Wie stellen Sie sicher, dass dabei baukulturelle und ökologische Standards nicht verloren gehen?
Hubertz: Die Ressortzuschnitte sehen vor, dass die Sanierungsförderung und die Neubauförderung nicht in einem Ressort liegen. Die Neubauförderung ist bei mir und die Sanierungsförderung ist zu großen Teilen im Wirtschaftsministerium. Das mag den Eindruck verstärken, es ginge mir nur um den Neubau. Wir stimmen uns zu den Inhalten der Förderprogramme aber in der Regierung eng ab, beide Häuser sind auch gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Ziele des Bundes-Klimaschutzgesetzes im Gebäudesektor erreicht werden. Auf den Neubau geblickt, bin ich aber der Überzeugung: Wenn wir den Neubau fördern, dann muss es mehr als der Standard sein – besonders was die Umweltwirkung der Gebäude angeht. Deshalb fördern wir auch entsprechend klimafreundliche Neubauten. Das heißt konkret: Wir fördern Neubauten, die über ihren gesamten Lebenszyklus besonders wenig Treibhausgasemissionen verursachen und besonders effizient mit erneuerbarer Energie beheizt werden. Auch das Programm „Jung kauft Alt“ liegt in meinem Haus. Hier unterstützen wir Familien, die eine Bestandsimmobilie kaufen und sanieren. Das ist gut für das Klima und gut für den Geldbeutel.
Frau Hubertz, was bedeutet für Sie bezahlbares Wohnen in zehn Jahren? Und wo liegt die Grenze zwischen Markt und Gemeinwohl?
Hubertz: Bezahlbares Wohnen bedeutet für mich, dass jede und jeder in der entsprechenden Lebenssituation passenden Wohnraum finden muss: der junge Mensch, der das Studium beginnt, genauso wie die Familie, die sich vergrößern möchte, oder die alleinlebende Seniorin, die im Alter mit weniger Platz gut auskommen kann. Um das zu erreichen, brauchen wir beides: den frei finanzierten Wohnungsbau genauso wie die gemeinwohlorientierte soziale Wohnraumförderung oder die neue Wohngemeinnützigkeit.
Frau Gebhard, wie definieren Sie bezahlbares Wohnen? Welche Rolle spielt dabei die Verantwortung von Politik, Planung und Gesellschaft?
Gebhard: Bezahlbares Wohnen kann nur entstehen, wenn mehrere Dinge zusammenkommen: schnellere und einfachere Verfahren, weniger überzogene Standards – und vor allem eine faire Bodenpolitik. Solange Grundstücke immer teurer werden, helfen keine Förderungen. Entscheidend ist, dass dort, wo Baurecht geschaffen wird, auch wirklich gebaut wird – und nicht erst nach mehreren Weiterverkäufen zu immer höheren Preisen.
Frau Hubertz, wenn Sie in einem Satz sagen müssten, was Sie den Menschen in Deutschland in den kommenden Jahren beim Thema Wohnen versprechen – was wäre das?
Hubertz: Jedes Zuhause zählt und deswegen verspreche ich meinen vollen Einsatz und den des Bauministeriums, um diese so gesellschaftliche Frage positiv zu gestalten.
Frau Gebhard, wenn Sie in einem Satz formulieren sollten, was Sie von Politik und Gesellschaft für die Architektur und Baukultur erwarten – wie lautet dieser?
Gebhard: Nehmen Sie uns als Architektenschaft ernst – Bauen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die wir nur gemeinsam weiterentwickeln können!
Vielen Dank für das Gespräch.
Dieser Artikel erschien in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q1/2026.
DAB Redaktion
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