Baukultur hat kein Qualitätsproblem. Sie hat ein Vermittlungsproblem
„Ihr baut's und ich zeige es.“ Sabine Reeh vom BR und BAK-Präsidentin Andrea Gebhard im Gespräch über Bilder, Geschichten und die Frage, wie Baukultur in die öffentliche Wahrnehmung kommt.
Wie spricht man über Räume, die kaum jemand wahrnimmt? Sabine Reeh vom Bayerischen Rundfunk (BR) und Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, suchen im Gespräch mit Eva Maria Herrmann nach Bildern und Geschichten, die Baukultur sichtbar machen.
DAB: Frau Reeh, Sie sind Journalistin und Filmemacherin. Wie sind Sie eigentlich zur Architektur gekommen?
Sabine Reeh: Ich habe beim BR eine Gesprächssendung verantwortet: das „Kulturgespräch“ am Sonntagvormittag mit Themen aus Kultur und Gesellschaft. Als München Anfang der 2000er über seine Hochhausgrenze stritt, haben wir Architektinnen und Architekten eingeladen. Das Ergebnis war sensationell. Über zehn Prozent Quote für ein Sonntagvormittags-Kulturformat. Für mich das Signal, dass das Thema trägt. Dazu kam der Blick auf die privaten Sender. Baupfusch, Chaos und Drama, mehr war da nicht.
Ich war überzeugt, dass es auch anders gehen muss: den ganzen Entstehungsprozess zeigen, ehrlich, mit Pannen, aber ohne künstliches Drama. So, dass jemand, der noch nie gebaut hat, hinterher wirklich versteht, was da eigentlich passiert. Alle haben gesagt, das interessiere doch keinen. Dann kam 2005 die Reihe „Traumhäuser“ und wurde zum erfolgreichsten Architekturformat im deutschen Fernsehen.
Architektur ist eigentlich weder sexy noch „snackable“ – und trotzdem schauen Millionen zu. Was machen Sie richtig, was andere falsch machen?
Reeh: Bei meinen Formaten funktioniert das Prinzip wie bei jedem guten Film: Es beginnt etwas, es gibt eine Entwicklung mit Höhen und Tiefen und am Ende steht ein Happy End. Diese Dramaturgie ist dem Thema bereits eingeschrieben – man muss sie nur konsequent nutzen. Und man sollte immer mit Menschen erzählen, nicht über Gebäude.
Das Publikum braucht jemanden, mit dem es mitfiebern kann. Wenn das nicht möglich ist, mache ich das Gebäude selbst zur Hauptfigur. Ein Beispiel ist die Battersea Power Station in London: jahrzehntelanger Verfall, Streit um die Zukunft, am Ende die Rettung. Das ist eine tragfähige Geschichte, die nebenbei erklärt, warum Abriss oft keine Option ist, was Denkmalschutz bedeutet und wie Stadtentwicklung funktioniert. Die kleinen Geschichten am Rande kommen dann von selbst.
Welche Themen funktionieren heute, welche gar nicht?
Reeh: Es sind die zeitlosen, nachhaltigen Themen, die funktionieren: Umnutzung, Weiterbauen, neues Leben in alten Gebäuden. Die Arte-Reihe „Alt wird Neu“ hat das weltweit dokumentiert – und die Filme laufen heute noch, weil das Thema nicht veraltet ist.
Dabei geht es mir nie nur um das Objekt selbst. Mich interessiert die Wirkung auf den Stadtraum: Wie verändert ein Gebäude sein Viertel? Welche Vereinbarungen stecken dahinter? Bei der Battersea Power Station etwa mussten die Entwickler eine neue U-Bahn-Station mitfinanzieren und Wohnraum schaffen. Das sieht man dem Gebäude nicht an – genau deshalb muss man diese Geschichte erzählen.
Was nicht funktioniert, sind langwierige Planungs- und Entscheidungsprozesse. Wir haben einmal die Innenstadtentwicklung einer bayerischen Gemeinde über Jahre begleitet. Das Ergebnis war ernüchternd, nicht weil die Geschichte uninteressant war, sondern weil sie sich in Gemeinderatssitzungen und Bauausschussdebatten verlor. Keine Quote, keine Wiederholung. Dabei sind genau das die Prozesse, die unsere gebaute Umwelt formen. Das ist das eigentliche Dilemma des Architekturjournalismus.
Frau Gebhard, Frau Reeh beschreibt ein Dilemma: Die Prozesse, die unsere gebaute Umwelt tatsächlich formen, sind in den Medien kaum vermittelbar. Erleben Sie, dass das Argument für Baukultur trotzdem neue Orte findet?
Andrea Gebhard: Bei einem Wirtschaftsforum im Bundestag habe ich kürzlich etwas gehört, das mich nicht mehr loslässt. Monika Schnitzer, die Vorsitzende des Sachverständigenrats, sprach über die Frage, wie Deutschland und Europa in Zeiten von Digitalisierung und KI anschlussfähig bleiben – und wie man dafür das Vertrauen der Bevölkerung gewinnt. Ihr Argument am Ende: Wir brauchen gute, interessante Architektur.
In London entstehe dieses Zutrauen auch dadurch, dass überall aufsehenerregende Gebäude stünden. Bei uns fehlt das. Ich finde das bemerkenswert, nicht weil es neu wäre, sondern weil es aus einer Ecke kommt, von der man es nicht erwartet: eine Wirtschaftsweise, die über Architektur spricht. Der Zusammenhang ist real: Eine Gesellschaft, die sich traut, großartige Gebäude zu bauen, traut sich auch sonst mehr. Wir brauchen nicht nur das Schwarzbrot, sondern auch die Torte.
Das klingt nach mehr als einer Metapher. Was steckt dahinter?
Gebhard: Jeder versteht das Bild vom Bäcker. Ein gutes Schwarzbrot für jeden Tag und eine Torte für besondere Momente – beides hat seine Berechtigung und erfordert Können. Schrecklich ist nicht die Torte an sich. Schrecklich ist es, wenn das Brot nicht aufgeht. Oder wenn die Torte pappig ist. Es geht immer um Qualität – auf beiden Ebenen.
Übertragen auf die Stadt bedeutet das: Wir brauchen gut gemachte Alltagsarchitektur, also Wohnhäuser, Schulen und öffentliche Räume. Und wir brauchen die Ikone, die einen Akzent setzt und einen Kontrapunkt bildet. Schauen Sie sich eine mittelalterliche Altstadt an: Die Gebäude sind ähnlich, aber jedes hat einen kleinen Unterschied. Was dem Ganzen Halt gibt, sind die Kirche, das Rathaus und der Marktplatz. Ohne diese Akzente wäre auch das Schöne irgendwann nur noch gleichförmig.
Wird in den Medien das Unspektakuläre gefühlt benachteiligt?
Reeh: Ja, und das ist keine Frage des Willens, sondern der Medienlogik. Ein Gebäude, das einfach nur gut ist, liefert kein Bild, das im Gedächtnis bleibt. Das Unspektakuläre braucht einen anderen Weg: eine Geschichte, einen Menschen, einen Konflikt. Irgendetwas, woran man sich festhalten kann. Wenn das fehlt, wird es schwierig – nicht weil das Thema es nicht verdient, sondern weil die Aufmerksamkeit endlich ist. Einfacher wird es, wenn die Gebäude selbst schon bildstark sind.
Macht das ikonische Bild Architektur also besser erklärbar oder nur bekannter?
Reeh: Eher bekannter als erklärbar – das ist die ehrliche Antwort. Für die Reihe „Tempel der Hochkultur“ haben wir untersucht, wie weit diese „instagrammability“ wirklich trägt. Viele Stararchitekten bauen längst für den medialen Effekt und viele Besucher fahren nur hin, um sich vor dem Gebäude fotografieren zu lassen. In Bilbao stehen die Leute vor dem Guggenheim in allen möglichen Posen – das Gebäude dient dabei als Kulisse, nicht als Erfahrung.
Am weitesten getrieben wird das bei der Ciutat de les Arts i les Ciències in Valencia, Calatravas ikonischer Kulturkomplex. Da fahren Besucher schamlos auf motorisierten SUPs in den Reflecting Pools herum und filmen sich dabei. Irgendwann hat das Museum aufgehört, das zu ignorieren, und macht einfach mit: eigener Instagram-Kanal, Fotoausstellungen mit Bildern von Instagrammern auf dem Vorplatz, Markierungen am Boden mit der Aufschrift „Stand here for a good picture“. Das ist einerseits absurd. Andererseits war es für uns als Filmemacher ein Glücksfall, denn hier haben die Gebäude selbst die Geschichte geliefert.
Gebhard: Das ist der entscheidende Unterschied. Ein nur für den medialen Effekt gebautes Gebäude ist schnell verbraucht. Was bleibt, sind die Bauten, die wirklich mit ihrem Ort arbeiten.
Die Elbphilharmonie funktioniert nicht wegen ihrer Außenwirkung, sondern weil sie mit dem Ort gedacht wurde: mit dem Hafen, mit der Geschichte des Viertels. Genauso ist es beim Olympiagelände in München. Die eigentliche Frage war dort nicht, wie das Gebäude aussieht, sondern wie man aus einem Gebäude eine Landschaft macht. Das ist aufgegangen und zeigt, wozu Architektur fähig ist, wenn man ihr den ötigen Raum gibt.
Das Problem ist, dass wir diesen Raum immer seltener geben. Ich habe das Gefühl, dass wir mutloser geworden sind. Wettbewerbe produzieren Konsens, aber Konsens produziert selten Großartiges. Die Elbphilharmonie ist nicht über einen Wettbewerb entstanden. Beim Olympiagelände war das Gewinnerprojekt eigentlich schon ausjuriert, dann hat Hans-Jochen Vogel den Beitrag wieder ins Spiel gebracht. Und genau solche Windows of Opportunity müssen wir wieder ergreifen.
Wir können Bilder zeigen, die Menschen bewegen.
Sabine Reeh
Bayrischer RundfunkDer Medienwissenschaftler Andreas Schümchen hat kürzlich zehn Thesen zum Architekturjournalismus formuliert. Seine erste These lautet: Architektur ist randständig, weil sie einfach da ist und als selbstverständlich gilt. Ist das die eigentliche Wurzel des Problems?
Reeh: Das trifft es ziemlich genau. Wir haben das einmal am Altstadtring in München an der Straßenkreuzung zur Abfahrt in den Tunnel direkt getestet. Wir haben Passanten gefragt, wie sie sich an diesem Ort fühlen: laut, stinkend, unwirtlich, ein totaler Bruch der Verkehrswege mitten in der Stadt.
99 Prozent haben geantwortet: „Ja, mei, so ist es halt. Darüber habe ich mir eigentlich noch nie Gedanken gemacht.“ Das ist das eigentliche Problem: nicht dass die Menschen schlechte Architektur nicht spüren, sondern dass sie aufgehört haben, sie zu hinterfragen.
Gebhard: Und genau da liegt unsere Verantwortung: Wir müssen zeigen, dass es auch anders geht. Dass dieser Ort kein Naturgesetz ist, sondern eine Entscheidung – und dass man ihn verändern kann. Laut der Bevölkerungsbefragung zum Baukulturbericht 2022/23 wollen 80 Prozent der Menschen gut gestaltete öffentliche Räume. Das Bedürfnis ist da. Was fehlt, ist das Bewusstsein, dass man es einfordern kann.
Können Sie dazu ein Beispiel benennen?
Gebhard: Nehmen wir die Isar in München. Am Anfang stand die technische Notwendigkeit des Hochwasserschutzes. Die entscheidende Frage war dann: Baut man nur Hochwasserschutzmaßnahmen oder nutzt man die Gelegenheit, um der Stadt gleichzeitig ein neues Gesicht zu geben? München hat beides zusammengedacht. Das Ergebnis ist bekannt; jeder, der heute an die Isar geht, kann es sehen und erleben. Das ist jedoch kein Einzelfall.
Für die Münchner Innenstadt gibt es Konzepte, die zeigen, was möglich wäre: die Begrünung von Fußgängerzonen, Aufstockungen mit Dachgärten sowie Plätze, die tagsüber und nachts genutzt werden können. Vieles davon ist noch nicht umgesetzt. Aber die Bilder existieren, und Bilder sind wichtig, denn Menschen müssen sich etwas vorstellen können, bevor sie es einfordern können. Das führt zu einem anderen Punkt. Denn so sehr Planung und Gestaltung auch entscheiden, am Ende entscheidet auch jeder Einzelne mit. Jeder Cent, den ich ausgebe, ist Politik. Wer nur noch online bestellt oder für ein Schnäppchen ins Outlet fährt, entzieht seiner eigenen Stadt die Kaufkraft. Und wenn die Innenstädte erst einmal tot sind, lässt sich das nicht mehr rückgängig machen. Diesen Kausalzusammenhang verstehen die meisten Menschen nicht.
Das bringt uns direkt zur Architekturvermittlung. Wie spricht man Menschen an, die sich eigentlich nicht für Architektur interessieren?
Reeh: Das Handwerk der Vermittlung beginnt mit der Sprache. Architektinnen und Architekten lernen in ihrer Ausbildung Entwerfen und Planen, aber nicht, wie man mit Laien spricht. Das merkt man. Begriffe wie Körnung, Auskragung oder Nachverdichtung sind für ein Fachpublikum selbstverständlich, für alle anderen sind es Fremdwörter.
Wer sein Publikum mit dem ersten Satz verliert, hat keine zweite Chance. Es gibt Ausnahmen. Thomas Heatherwick etwa – der spricht mit Händen und Füßen, in einfachen Bildern und mit echter Begeisterung. Jeder versteht das sofort. Das ist kein Zufall, sondern Medienkompetenz. Und diese Kompetenz kann man lernen.
Gebhard: Im politischen Raum erlebe ich das täglich. Sobald jemand merkt, dass ein Thema zu abstrakt wird, ist die Aufmerksamkeit weg. Deshalb arbeite ich bewusst mit einfachen Sätzen und konkreten Bildern. Nicht Klimaanpassung, sondern: Wir pflanzen Bäume, damit Sie im Sommer im Schatten sitzen können. Nicht Entsiegelung, sondern: Der Boden muss Wasser aufnehmen können, damit die Stadt bei Starkregen nicht überflutet wird. Der Inhalt ist derselbe. Der Unterschied ist, dass die Menschen uns nun zuhören.
Müsste die Vermittlung stärker Teil der Ausbildung sein?
Gebhard: Ja, und das fängt lange vor der Hochschule an. In den Schulen gibt es Kunst-, Literatur- und Musikunterricht, aber Architektur, Städtebau, Gestaltung und ein ästhetisches Bewusstsein für die gebaute Umwelt werden nicht vermittelt. Wir beklagen das seit Jahrzehnten, aber es hat sich nichts verändert. Dabei verbringen Menschen 24 Stunden am Tag in gebauten Räumen. Es gibt kein Thema, das näher an ihrem Leben ist.
Ich habe in Berlin studiert und erlebt, was passiert, wenn die Ausbildung anders funktioniert. Wir haben ein Thema bekommen und mussten uns selbst Professoren suchen, die Fragen stellen und Antworten finden. Dabei lernt man nicht nur zu entwerfen, sondern auch, Dinge aufzusetzen, Entscheidungen zu begründen und andere zu überzeugen. Das ist auch Vermittlung.
Reeh: Es gab einmal die Idee, an den Kammern ein Medientraining anzubieten. Der Unterschied zwischen jemandem, der weiß, wie er vor einer Kamera spricht, und jemandem, der es nicht weiß, ist enorm – das eine macht einen Film, das andere verhindert ihn. Das ist keine Frage des Talents. Es ist erlernbar.
Es geht nicht um einen Rhetorikkurs, sondern um ein echtes Verständnis dafür, wie Medien funktionieren. Was ist eine Geschichte? Was bleibt hängen? Warum sollte sich jemand, der noch nie gebaut hat, für ein Gebäude interessieren?
Guter Punkt. Frau Reeh, die Architektenschaft beklagt die mangelnde Medienpräsenz ihres Themas. Drehen wir die Frage doch einmal um: Welche Bedingungen brauchen Medienschaffende, um ihren Vermittlungsauftrag zu erfüllen?
Reeh: Vor allem Zeit. Und das meine ich ganz konkret. Die Geschichten, die wirklich etwas erzählen, brauchen einen langen Atem – man muss Prozesse begleiten, Vertrauen aufbauen und abwarten. Das lässt sich nicht in einem Drehtag abbilden. Sender, die das noch ermöglichen, werden jedoch immer seltener. Dann gibt es offene Türen. Wir sind auf den Zugang zu Projekten, Menschen und Orten angewiesen. Ein gut gemachter langer Film über ein Projekt ist mehr wert als jede Pressemitteilung. Er läuft noch in zehn Jahren und erreicht zahllose Zuschauende.
Das sollte die Architektenschaft stärker im Blick haben. Und schließlich Rückenwind. Wenn ich in einer Redaktion für ein Architekturformat kämpfe, brauche ich Argumente. Ein Preis ist so ein Argument – nicht wegen des Geldes, sondern wegen der Sichtbarkeit. Ich kann zu den Entscheidern gehen und sagen: „Dieses Format wurde ausgezeichnet. Gebt mir das Budget für die nächste Produktion!“ Die Bundesarchitektenkammer hat einen solchen Medienpreis gehabt. Der sollte wiederbelebt werden – nicht als Dotierung, sondern als Signal. Als Bekenntnis, dass guter Architekturjournalismus der Architektenschaft etwas wert ist.
Wo müssen die Berufsstände lauter werden?
Gebhard: Überall dort, wo man uns nicht erwartet. In der Wirtschaft, in der Politik, in der Schule. Die Begegnung mit Monika Schnitzer hat mir das noch einmal vor Augen geführt: Das Argument für gute Architektur kann plötzlich in einem Vortrag über künstliche Intelligenz auftauchen. Das sind die Momente, die etwas bewegen. Ich nenne das „Connect the unexpected“. Wenn ich einen Musikschulpreis als Städtebaupreis deklariere, dann nicht aus Versehen, sondern weil der Zusammenhang real ist. Junge Menschen, die in einer Stadt ausgebildet werden, beleben diese Stadt. Das ist auch Städtebau. Wenn ich das so erkläre, verstehen es alle und denken zum ersten Mal darüber nach. Wir können Möglichkeitsräume eröffnen und zeigen, was alles möglich ist. Damit die Leute wieder abgeholt werden.
Reeh: Und wir können Bilder zeigen, die Menschen bewegen. Ihr baut’s und ich zeige es.
Zuletzt erschienen im Magazin des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q2/2026
DAB Redaktion
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