Zirkulärer Klimapavillon – Nachhaltigkeit by Design
Ein Holzbausystem aus profilierten Elementen und steckbaren Edelstahlverbindern: Der Klimapavillon denkt Architektur im Kreislauf – zerlegbar, wiederverwendbar und gestalterisch anspruchsvoll.
Das Entwurfsthema am Klimapavillon ist die Vereinigung von zirkulärer Wiederverwendbarkeit mit höchstem architektonischen Anspruch an Gestaltung und Konstruktion. Das eigens dafür entwickelte Holzbausystem, bestehend aus profilierten Holzelementen und steckbaren Edelstahlverbindern, erlaubt größtmögliche Freiheit bei der Raumgestaltung und der Integration verschiedenster Funktionen.
Herzstück ist dabei der Verbinder, welcher in seiner Grundidee auf einem alten japanischen Geduldsspiel basiert. Aus je drei Schwertern lassen sich alle Knotenpunkte im Würfelraster darstellen. Besonderes Augenmerk liegt hier auf der Wiederverwendbarkeit, welche durch eine lösbare Verbindung der Knotenpunkte mittels Schraubbolzen umgesetzt wird.
So lassen sich aus dem gleichen Satz von Holzelementen und Verbindern immer wieder neue, unterschiedliche Konstellationen auf- und abbauen. Diese Logik folgt einem zeitgemäßen Ansatz einer zirkulären Denk- und Entwurfsweise. Das Denken von Architektur im Kreislauf ist entwurfsimmanentes Mittel und wird so als Teil des architektonischen Gesamtkonzepts erkennbar.
Modularer und wiederverwendbarer Pavillon
Modularer und wiederverwendbarer Pavillon
Ort: Dresden, Altstadt (2023), Berlin, Regierungsviertel (2024)
Architektur: Zirkulaar Architektur Klinkenbusch Krafft
Bauherr: Landeshauptstadt Dresden
Fertigstellung: 2023
Dieser Artikel erschien in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q1/2026 für die Region Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen).
Architektenkammer Sachsen
Team Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitDas könnte Sie auch interessieren
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