Vom Schattendasein zur grünen Stadtoase
Tag der Architektur: Mit behutsamen Eingriffen wurde der Ostpark zur klimaaktiven Stadtoase transformiert. Historische Strukturen und neue Freiraumangebote greifen dabei ineinander.
Der Ostpark in Landau in der Pfalz führte als Überbleibsel der Vauban-Festung trotz Innenstadtnähe lange ein Schattendasein: Eutrophierung des Schwanenweihers, mangelnde Aufenthaltsqualität und soziale Problemlagen prägten über Jahre das Bild. Heute zeigt sich der Park als grüne Stadtoase. Dem Münchner Büro bauchplan ).( ist es gelungen, den denkmalgeschützten Park mit sensiblen Eingriffen neu zu beleben. Ein Informationsrundweg, Wasser- und Kinderspielplatz, Calisthenics-Anlage sowie flexibel nutzbare Freiflächen schaffen vielfältige Angebote. Großzügige Uferzonen, Liegedecks und Sitzgelegenheiten erhöhen die Aufenthaltsqualität.
Historische Elemente wie Aussichtskanzel und Festungsmauer wurden behutsam saniert und integriert. Der Baumbestand wurde erhalten und durch gezielte Pflanzungen ergänzt. Ökologisch gestaltete Uferbereiche verbessern das Mikroklima und machen den Ostpark zueinem attraktiven, klimaaktiven Stadtpark, der sowohl Erholung als auch vielfältige Freizeitangebote bietet.
Ökosoziale Sanierung des denkmalgeschützten Ostparks
Ökosoziale Sanierung des denkmalgeschützten Ostparks
Ort: Landau in der Pfalz
Bauherr: Stadt Landau in der Pfalz
Landschaftsarchitektur: bauchplan ).(
Fertigstellung: 2023
Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q2/2026 für die Region Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Architektenkammer Rheinland-Pfalz
DAB Redaktion Rheinland-PfalzDas könnte Sie auch interessieren
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