Generationenhaus Holländergarten
Zwei Genossenschaftshäuser mit 45 barrierefreien Wohnungen, grünem Hof und CO₂-freiem Wärmekonzept: Das Generationenhaus Holländergarten stärkt Gemeinschaft.
Auf einem ungenutzten ehemaligen Friedhofsgrundstück entstanden im Rahmen eines Konzeptverfahrens zwei Genossenschaftshäuser mit insgesamt 45 Ein- bis Fünfzimmerwohnungen. Alle Wohnungen sind barrierefrei, teilweise auch rollstuhlgerecht, und verfügen über einen privaten Außenraum in Form von Balkon, Loggia, Garten- oder Dachterrasse mit Ausrichtung zum südwestlich gelegenen Gartenhof. Zu diesem grünen Treffpunkt der Bewohnerschaft mit großen Wiesenflächen und Bestandsbäumen des ehemaligen Friedhofs orientieren sich ein Gemeinschaftsraum im kleinen sowie ein Co-Working-Space im größeren Gebäude. Die Dächer der Effizienzhäuser 55 (KfW-Standard) sind intensiv begrünt. Infolge der Energiekrise nach Beginn des Ukrainekrieges entschlossen sich die zukünftigen Bewohner mitten im Bau zum Umsteuern auf ein komplett CO2-freies Wärmekonzept. Sie werden zum Teil mit Strom vom eigenen Dach betrieben. Das Projekt wurde mit dem Reinickendorfer Stadtentwicklungspreis 2024 ausgezeichnet.
Neubau von Genossenschaftswohnungen
Neubau von Genossenschaftswohnungen
Ort: Holländerstraße 36, Berlin-Reinickendorf
Bauherr: Stadtbürgergenossenschaft von 2010 e. G.
Architektur: Fabian Schwade Architekten
Fertigstellung: 2024
Dieser Artikel erschien in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q1/2026 für die Region Berlin-Brandenburg.
Architektenkammer Berlin
Team Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitDas könnte Sie auch interessieren
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