Brezelbude in Heilbronn
Eine Brezelbude aus wiederverwendetem Holz zeigt, wie aus einer einfachen Bauaufgabe ein neuer Treffpunkt mit architektonischem Mehrwert wird.
Ein neuer Ort des täglichen Miteinanders auf dem Schulhof der Fritz-Ulrich-Schule: die Brezelbude, die jüngst beim Beispielhaften Bauen der Architektenkammer Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Vollständig in Holz errichtet, entstand sie als Gemeinschaftsprojekt der Stadt Heilbronn und der DHBW Lörrach unter Beteiligung von Leshao Fuchs, der sein duales Studium bei der Stadt absolviert.
Das kleine Bauwerk hat eine funktionale und eine soziale Komponente: An ihrem überdachten Standort, vor der Witterung geschützt, dient es in den Pausen nicht nur dem Verkauf von Backwaren, sondern auch als Treffpunkt. Zu diesem Zweck ist auf der rückwärtigen Seite des Verkaufstresens eine Sitznische in die Wand integriert.
Projektdaten
Neubau einer Brezelbude an der Fritz-Ulrich-Schule
Projektdaten
Neubau einer Brezelbude an der Fritz-Ulrich-Schule
Ort: Karlstraße 104, Heilbronn
Architektur: Stadt Heilbronn, Amt für Gebäudemanagement, Abteilung Schulbau, Leshao Fuchs
Bauherr: Stadt Heilbronn, Gebäudemanagement
Fertigstellung: 2026
akbw.de/brezelbude
Die Jury urteilte zudem: „Die Verwendung von wiederverwendetem Holz aus einem Heilbronner Spenderbauwerk macht die Brezelbude zu einem beispielhaften Pilotprojekt für ressourcenschonendes Bauen und zeigt, wie aus einfachen Mitteln durch Sorgfalt im Detail ein architektonischer Mehrwert für den Schulalltag entstehen kann.“
Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q3/2026 für Baden-Württemberg.
Architektenkammer Baden-Württemberg
DAB Redaktion Baden-WürttembergDas könnte Sie auch interessieren
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