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Schulbau neu denken: Pädagogik und Architektur verbinden

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen hat ein Sustainability Paper zu Lernorten der Zukunft veröffentlicht – mit pädagogischen, architektonischen und kommunalpolitischen Sichtweisen.

Florian Dreher
21.01.2026 2min
Bildung Hessen
Ein minimalistischer Innenraum zeigt eine aus mehreren Stufen zusammengesetzte, geometrische Sitz- oder Podestlandschaft in verschiedenen Blautönen, die bündig in eine glatte Wand integriert ist, rechts öffnen bodentiefe Glasflächen den Raum zu einem hellen Flur oder Außenbereich, wodurch das Bild zeitgenössische Innenarchitektur mit klarer Formensprache darstellt und für flexible Nutzung, Aufenthaltsqualität und die Verbindung von Lernen, Begegnung und Raum im Kontext moderner Bildungs- oder Verwaltungsbauten steht.
Schule muss sich wandeln – auch räumlich. Neue pädagogische Konzepte brauchen neue © Johannes Simon/picture alliance/SZ Photo

Pädagogik und Architektur sind Disziplinen, die im Schulbau unbedingt zusammengedacht werden müssen. Gesellschaftliche Veränderungen bedingen neue pädagogische Konzepte, die auch einen neuen Anspruch an die Architektur formulieren.

Der Diskurs der vergangenen Jahre auf politischer, pädagogischer und planerischer Seite zeigt, dass das Bildungswesen und der Schulbau stets aktuell und zukunftsorientiert bleiben (müssen). Angesichts aktueller Herausforderungen und Prognosen werden an den Schulbau vielfältige Aufgaben von großer Komplexität adressiert. Wie kann vor diesem Hintergrund der traditionelle Schulbautypus nachhaltig zu einem zukunftsorientierten „Ort des Lernens“ beziehungsweise als gebaute Lebensumwelt weitergedacht und weiterentwickelt werden?

Das Sustainability Paper 6 widmet sich diesen Fragestellungen und greift die Ergebnisse der Schulbau-Konferenz 2024 in Kirchhain auf, die vom Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Universitätsstadt Marburg und der AKH initiiert wurde. Es enthält Beiträge von Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung der Disziplinen Pädagogik, Architektur und Politik.  

Ein grafisch gestaltetes Cover zeigt großformatige Typografie mit dem Titel „Schule als offene Struktur?“ und dem Untertitel „Lernorte der Zukunft aus pädagogischer, architektonischer und kommunalpolitischer Sicht“, hinterlegt mit transparenten, rötlich eingefärbten Fotografien von Kindern und Jugendlichen in schulischen Alltagssituationen vor einem hellblauen Hintergrund, wodurch das Bild eine Publikation ankündigt und für die Auseinandersetzung mit Schule als offenem, nachhaltigem Lern- und Lebensraum sowie für den interdisziplinären Diskurs zwischen Pädagogik, Architektur und Kommunalpolitik steht.

Sustainability Paper 6 zum Thema Schulbau

Das Sustainability Paper 6 zum Thema Schulbau kann kostenfrei als PDF von der Website der AKH heruntergeladen werden. Printexemplare sind für einen Unkostenbeitrag von fünf Euro erhältlich. Bestellungen können an info@akh.de gerichtet werden.

Florian Dreher

Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Referent Baukultur, Wirtschaft und Hochschulwesen, Dipl.-Ing. Fachrichtung Architektur
Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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