Eisenhüttenstadt neu entdeckt
Was macht eine Stadt lebenswert? Dieser Frage gingen 25 Auszubildende des Oberstufenzentrums Eisenhüttenstadt im Rahmen des Stadtentdecker-Projekts nach.
Gemeinsam mit Architekt und Künstler Martin Maleschka erkundeten die Auszubildenden Orte in Eisenhüttenstadt und Fürstenberg (Oder), die ihnen wichtig sind – von Wohngebieten und Freizeitorten über Landschaftsräume bis hin zu Relikten des Stadtumbaus. Die Exkursionen wurden zum Ausgangspunkt für Gespräche über die Geschichte der Stadt, ihre heutigen Qualitäten und mögliche Zukunftsperspektiven. Grundlage des Projekts waren die Erfahrungen und Beobachtungen der Teilnehmenden selbst.
Von der Erkundung zum Imagefilm für Eisenhüttenstadt
Die Auszubildenden wollten die Stadt aus ihrer Perspektive zeigen – jenseits von Klischees und Vorurteilen. Der Film wurde zwar nicht umgesetzt, die Idee verdeutlichte aber den Wunsch, das Bild der Stadt aktiv mitzugestalten.
Die Ergebnisse wurden im Januar 2026 im Club am Anger vorgestellt. Die Auszubildenden präsentierten ihre Beobachtungen, Wünsche und Zukunftsbilder für Eisenhüttenstadt anhand von KI-gestützten Storyboards. Gleichzeitig wurde der lange leer stehende Veranstaltungsort für einen Abend wieder zum Treffpunkt der Stadt. Für viele Teilnehmende stand am Ende ein differenzierterer Blick auf Eisenhüttenstadt. Die Exkursionen machten deutlich, dass Stadt nicht nur aus Gebäuden besteht, sondern vor allem aus den Orten, die Menschen nutzen, erinnern und weiterentwickeln wollen.
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