AI SHIFT: Wie KI nachhaltiges Planen und Bauen vorantreiben kann
Beim 19. AMM-Symposium „AI SHIFT“, das am 10. April 2026 an der Hochschule Bochum stattfindet, diskutieren internationale Expertinnen und Experten darüber, wie KI-Tools Architektur und Kommunikation transformieren. Zur Diskussion steht unter anderem die Frage, wie Künstliche Intelligenz nachhaltiges Bauen konkret unterstützen kann.
Das vom Masterstudiengang Architektur Media Management (AMM) der Hochschule Bochum organisierte Symposium widmet sich dieses Jahr zum dritten Mal in Folge dem Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Architektur. Dabei zeigt die inhaltliche Entwicklung des AMM-Symposiums eine klare Vertiefung. So eröffnete die Konferenz 2024 das Feld mit einem umfassenden Überblick über KI-Anwendungen entlang der Leistungsphasen – von der Grundstücksanalyse über Entwurf und Kostenplanung bis hin zur Kommunikation. 2025 rückte die Verbindung von KI, Nachhaltigkeit und ethischer Verantwortung unter dem Titel „Natürlich künstlich“ stärker ins Zentrum und betonte die Verantwortung im Umgang mit der Technologie. Mit „AI SHIFT“ folgt 2026 der nächste Schritt: Der Fokus verschiebt sich von Einführung und Reflexion zur konkreten Umsetzung in Planung und Praxis. Im Zentrum steht nicht mehr die Frage, ob KI eingesetzt wird, sondern wie datenbasierte Werkzeuge Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt messbar machen können. Es werden unter anderem KI-gestützte Methoden für nachhaltige Gebäudekonzepte im Entwurfsprozess, Strategien für das Bauen im Bestand, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen in der Projektentwicklung sowie neue Formen des Data-Driven Design diskutiert. Auch die Perspektive der Baukultur wird einbezogen: Wie verändert algorithmisches Entwerfen unsere gebaute Umwelt? Und welche Rolle spielt KI beim Heben der urbanen Mine und der Wiederverwendung von Ressourcen? Zugleich bleibt der Diskurs nicht unkritisch. So werden auch die ökologischen Auswirkungen von KI-Systemen – etwa ihr Energiebedarf – zur Diskussion gestellt und die Frage nach deren Nachhaltigkeit aufgeworfen. Workshops und ein interdisziplinäres AI-Lab ergänzen das Vortragsprogramm. Die Bluebox wird zum Reallabor: Die Teilnehmenden erproben aktuelle KI-Tools, entwickeln Szenarien und diskutieren ihre Ergebnisse mit den vor Ort anwesenden Expertinnen und Experten.
DAB Redaktion
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