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Gründungsversammlung der Architekturkooperative ARKO am 24. Juni 2026

Wem gehören die Daten eines Projekts? Wer legt Standards fest? Und wie lassen sich digitale Werkzeuge nutzen, ohne von einzelnen Plattformen abhängig zu werden?

DAB Redaktion
15.06.2026 2min
"Modernes Architekturbüro mit Betonwänden und großen Fenstern. Mehrere Personen in dunkler Kleidung arbeiten an weißen Tischen mit Bauplänen und Laptops. An der Wand hängen Grundrisse und eine digitale Anzeige zeigt ein 3D-Architekturmodell eines Wohngebäudes. Regale mit Fachbüchern, Schreibmaterialien und Modelle im Hintergrund.
© KI-generiert

Gründungsversammlung der Architekturkooperative (ARKO)

24. Juni 2026, 9.30 bis 18 Uhr 
Casino-Gesellschaft Wiesbaden, Friedrichstraße 22, Wiesbaden

Gründungspartner der ARKO:
Architektenkammer Baden-Württemberg 
Bayerische Architektenkammer 
Architektenkammer Berlin 
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen 
Architektenkammer Niedersachsen 
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen

Infos & Anmeldung: 
www.akh.de/arko/gruendung 

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Fragen wie diese beschäftigen viele Planungsbüros schon lange nicht mehr nur am Rande. Mit der Architekturkooperative (ARKO) entsteht eine Genossenschaft, die in berufsständischer Verantwortung digitale Infrastruktur für die Planungsbranche organisiert. Hintergrund sind die tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre: Immer mehr Informationen werden digital erzeugt, dokumentiert und ausgetauscht. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachweise und Datenhaltung. Viele Büros arbeiten heute mit einer Vielzahl von Softwarelösungen und Plattformen, deren Regeln sie selbst kaum beeinflussen können. An dieser Entwicklung setzt die ARKO an. Geplant ist eine gemeinsame Infrastruktur für Planende aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen. Über diese sollen Projektdaten strukturiert erfasst, ausgetauscht und langfristig nutzbar gemacht werden können. 

Im Mittelpunkt steht eine von der Genossenschaft betriebene Datenplattform. Sie soll unter anderem Folgendes ermöglichen:

  • Strukturierte Projektdaten statt verteilter Insellösungen, 

  • Datenaustausch in einem berufsständisch organisierten Umfeld. 

  • Anonymisierte Datensätze als Grundlage für Benchmarks und Auswertungen. 

  • langfristige Verfügbarkeit von Planungs- und Bauwerksdaten. 

Das Vorhaben wurde von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen initiiert. In Workshops und Befragungen wurden seit 2025 mögliche Anwendungsfälle, Anforderungen und Organisationsformen untersucht. Der Prozess wurde wissenschaftlich durch das Ferdinand-Steinbeis-Institut begleitet. Die Erkenntnisse aus dieser Vorarbeit bilden nun die Grundlage für den nächsten Schritt, die Gründung der Genossenschaft. 

Am 24. Juni 2026 findet in Wiesbaden die Gründungsversammlung der Architekturkooperative statt. Dort wird über die Satzung beschlossen und der erste Aufsichtsrat gewählt. Interessierte Planende aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen können sich über die Ziele der Genossenschaft informieren und sich als Gründungsmitglieder beteiligen. 

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.arko-ge.de  

DAB Redaktion

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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