Gründungsversammlung der Architekturkooperative ARKO am 24. Juni 2026
Wem gehören die Daten eines Projekts? Wer legt Standards fest? Und wie lassen sich digitale Werkzeuge nutzen, ohne von einzelnen Plattformen abhängig zu werden?
Gründungsversammlung der Architekturkooperative (ARKO)
Gründungsversammlung der Architekturkooperative (ARKO)
24. Juni 2026, 9.30 bis 18 Uhr
Casino-Gesellschaft Wiesbaden, Friedrichstraße 22, Wiesbaden
Gründungspartner der ARKO:
Architektenkammer Baden-Württemberg
Bayerische Architektenkammer
Architektenkammer Berlin
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Architektenkammer Niedersachsen
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen
Infos & Anmeldung:
www.akh.de/arko/gruendung
Fragen wie diese beschäftigen viele Planungsbüros schon lange nicht mehr nur am Rande. Mit der Architekturkooperative (ARKO) entsteht eine Genossenschaft, die in berufsständischer Verantwortung digitale Infrastruktur für die Planungsbranche organisiert. Hintergrund sind die tiefgreifenden Veränderungen der vergangenen Jahre: Immer mehr Informationen werden digital erzeugt, dokumentiert und ausgetauscht. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachweise und Datenhaltung. Viele Büros arbeiten heute mit einer Vielzahl von Softwarelösungen und Plattformen, deren Regeln sie selbst kaum beeinflussen können. An dieser Entwicklung setzt die ARKO an. Geplant ist eine gemeinsame Infrastruktur für Planende aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen. Über diese sollen Projektdaten strukturiert erfasst, ausgetauscht und langfristig nutzbar gemacht werden können.
Im Mittelpunkt steht eine von der Genossenschaft betriebene Datenplattform. Sie soll unter anderem Folgendes ermöglichen:
Strukturierte Projektdaten statt verteilter Insellösungen,
Datenaustausch in einem berufsständisch organisierten Umfeld.
Anonymisierte Datensätze als Grundlage für Benchmarks und Auswertungen.
langfristige Verfügbarkeit von Planungs- und Bauwerksdaten.
Das Vorhaben wurde von den Architektenkammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen initiiert. In Workshops und Befragungen wurden seit 2025 mögliche Anwendungsfälle, Anforderungen und Organisationsformen untersucht. Der Prozess wurde wissenschaftlich durch das Ferdinand-Steinbeis-Institut begleitet. Die Erkenntnisse aus dieser Vorarbeit bilden nun die Grundlage für den nächsten Schritt, die Gründung der Genossenschaft.
Am 24. Juni 2026 findet in Wiesbaden die Gründungsversammlung der Architekturkooperative statt. Dort wird über die Satzung beschlossen und der erste Aufsichtsrat gewählt. Interessierte Planende aus den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen können sich über die Ziele der Genossenschaft informieren und sich als Gründungsmitglieder beteiligen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.arko-ge.de
DAB Redaktion
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