„Ein starkes Signal für Vielfalt und Qualität der Baukultur“
Der Vorsitzende des Regionalausschusses der Architektenkammer Niedersachsen im DAB-Gespräch
Welche Highlights werden im ersten Halbjahr 2026 die Regionalarbeit der Kammer prägen?
Michael Peter: Ein ganz klarer Schwerpunkt wird auf unserem etablierten Format „Kammer vor Ort“ liegen. Die Termine am 6. Mai in Hildesheim und am 27. Mai in Stade werden – davon gehen wir aus – erneut vollständig ausgebucht sein. Das Format hat sich bewährt, weil es aktuelle Themen aufgreift und den direkten, unkomplizierten Austausch zwischen den Mitgliedern, uns Regionalbeauftragten, dem Präsidenten und der Geschäftsleitung ermöglicht.
Thematisch wird es um „KI für Architekturbüros“ gehen. Warum haben Sie hier einen Fokus gesetzt?
Künstliche Intelligenz wird die Arbeit in Architekturbüros zunehmend beeinflussen. Mit „Kammer vor Ort“ werden wir praxisnah zeigen, welche Anwendungen bereits sinnvoll nutzbar sind und wo Chancen, aber auch Risiken und Grenzen liegen. Ziel wird es sein, Berührungsängste abzubauen und konkrete Impulse für den Büroalltag zu geben.
Künstliche Intelligenz wird die Arbeit in Architekturbüros zunehmend beeinflussen – wir wollen zeigen, welche Anwendungen sinnvoll nutzbar sind und wo Chancen, Risiken und Grenzen liegen.
Michael Peter
Architekt, Vorsitzender des Regionalausschusses der Architektenkammer NiedersachsenEine Neumitgliederbegrüßung gab es bereits im Februar in Hannover. Die nächsten sind in Weser-Ems Nord und Braunschweig geplant. Welche Bedeutung hat dieses Format?
Dieses Format bietet eine gute Gelegenheit, neue Kolleginnen und Kollegen willkommen zu heißen und ihnen einen Überblick über die regionale und die Kammerarbeit im Allgemeinen zu geben. Der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen, stehen dabei im Vordergrund .
Welche weiteren Veranstaltungen werden das Halbjahr abrunden?
Wir werden erneut weitere Entwurfsverfassertage vorbereiten, die wir gemeinsam mit der Ingenieurkammer durchführen. Und wir wollen die beliebten „Büro Lunch“-Formate fortführen, unter anderem in Celle und Lüneburg. Den Höhepunkt des ersten Halbjahres wird wie immer der Tag der Architektur bilden: Am 28. Juni 2026 werden in allen Regionen Niedersachsens Projekte aus Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung für die Öffentlichkeit zugänglich sein – ein starkes Signal für die Vielfalt und Qualität der aktuellen Baukultur in Niedersachsen.
Katharina Göbel-Groß
Architektenkammer NiedersachsenDas könnte Sie auch interessieren
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