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Mies van der Rohe Award 2021: die deutschen Nominierungen

Kita im Wohnhaus oder Wohnen in der Kirche: Eine Jury wählte sieben Projekte aus, die für Deutschland ins Rennen um den Architekturpreis der EU gehen. Dabei setzte sie inhaltliche Akzente auf Umbauten und Erweiterungen im Bestand

Alle zwei Jahre würdigt die EU-Kommission herausragende Leistungen in der europäischen Architektur. Für den Mies van der Rohe Award sind die deutschen Vertreter im Architect’s Council of Europe (ACE)  vorschlagsberechtigt – also die Bundesarchitektenkammer (BAK), der BDA, der BDB und der VfA. Sie dürfen insgesamt sieben Projekte bei der Mies van der Rohe Stiftung in Barcelona nominieren. Am 17. August 2020 tagte die Jury zeitgemäß virtuell und wählte aus insgesamt 22 vorgeschlagenen Arbeiten sieben deutsche Finalisten aus.

Bewusste Entscheidungen für den Bestand

Die Jury stellte eine Debatte um Architekturqualitäten aus Deutschland und deren Positionierung im europäischen Architekturkontext ins Zentrum. Unter dem Vorsitz von BAK-Vizepräsident Prof. Ralf Niebergall entschieden sich BDA Vizepräsident Thomas Kaup, BDB Präsident Christoph Schild, Präsident und Matthias Burkart für den VfA für eine breite Auswahl an Projekten, die eine sorgfältige Auseinandersetzung mit neuen Typologien zeigt, wertvollen Beständen mit innovativen Konzepten begegnet oder architektonische Experimente mit höchsten ökologischen Ansprüchen verknüpft.

Ob deutsche Büros unter den Preisträgerinnen und Preisträgern sein werden, klärt sich bis Juni 2021. Bis dahin setzt sich die Fundació Mies mit den nominierten Arbeiten aus allen europäischen Ländern auseinander. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und gilt als der renommierteste europäische Architekturpreis.

Mies van der Rohe Award: Die sieben deutschen Finalisten

taz-Neubau, Berlin (2018) von E2A Piet Eckert und Wim Eckert, Zürich

James Simon Galerie, Berlin (2018) von David Chipperfield Architects, Berlin

Jacoby Studios, Paderborn (2020) von David Chipperfield Architects, Berlin

Kita Karoline Goldhofer, Memmingen (2019) von heilergeiger architekten, Kempten

Wohnhaus „einfach gebaut“, Berlin (2019) von orange architekten Tschada Weber, Berlin

“Wohnen in der Kirche”, Umnutzung der Gerhard Uhlhorn Kirche zu Studentenapartments, Hannover (2018) von pfitzner moorkens architekten

Sauerland-Museum, Arnsberg (2019) von Bez + Kock Architekten

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