Wohnprojekt Marienstraße
Büro wird Wohnen: Ein vielschichtiger Hannoveraner Baukörper aus drei Jahrzehnten wird zu 75 Wohnungen – mit Laubengängen, begrüntem Innenhof und urbanem Charme.
An der verkehrsintensiven Marienstraße, Ecke Papenstieg, in Hannover steht das ehemalige Bürogebäude des Energieversorgers Preußen Elektra. Der vielschichtige Baukörper stammt in Teilen aus den 1930er- und 1950er-Jahren und wurde in den 1980er-Jahren ergänzt. Wo heute Büroflächen leer stehen, plant das hannoversche Unternehmen Gundlach gemeinsam mit Sabljo Architekten die Umnutzung zu 75 Miet- und Eigentumswohnungen in zentraler Lage.
Architektonisch reagiert das Projekt auf die Bedingungen des Bestands. Laubengänge zum begrünten Innenhof erschließen die Wohnungen, dienen als gemeinschaftlich nutzbare Flächen und übernehmen zugleich Funktionen des Sonnenschutzes. Der Innenhof bildet einen ruhigen Gegenpol zum städtischen Umfeld und auch er hält Gemeinschaftsflächen und Fahrradstellplätze bereit.
Der Umbau ist planerisch anspruchsvoll: In der gewachsenen Gebäudestruktur treten vielfältige Anforderungen an Erschließung, Nutzung und bauliche Ertüchtigung in den Vordergrund – auch wenn Architektin Prof. Tatjana Sabljo die Pläne schon fertig hat: Baubeginn wird nicht vor 2027 sein.
Umbau eines Bürogebäudes zu Wohnungen
Umbau eines Bürogebäudes zu Wohnungen
Ort: Hannover, Marienstraße / Papenstieg
Architektur: Sabljo Architekten
Bauherrschaft: Gundlach Bau und Immobilien
BGF: ca. 8.000 qm
Dieser Artikel erschien in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q1/2026 für Niedersachsen und Bremen.
Architektenkammer Niedersachsen
Team Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitDas könnte Sie auch interessieren
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