In München, Berlin und Frankfurt am Main stehen jeweils etwa 1,8 Millionen Quadratmeter Büros leer, in Düsseldorf über 1,1 Millionen und in Hamburg fast 850.000. Gleichzeitig fehlt genau in diesen Metropolen bezahlbarer Wohnraum. Doch einer schnellen Umnutzung stehen hohe baurechtliche Standards, lange Genehmigungsverfahren und komplizierte Eigentumsstrukturen entgegen.
Podcast-Episode zum Pop-up-Wohnen in Büros
Das beschreibt Emma Stiehle in Episode 40 des BAK-Podcasts. Trotzdem konnte ihr Hamburger Kollektiv vonwegenleer gemeinsam mit Studierenden das Pionierprojekt „Pop-Up Wohnen“ in leeren Büros realisieren. Wie das gelang und wie es sich so im Büro wohnt, hören Sie hier!
Auch der BDA Bayern geht das Problem Büroleerstand als Potenzial an. Seine 140-seitige Broschüre „O2H Office to Housing“ richtet sich an Planerinnen, Bauherren und Bauverwaltungen. Genannt werden Kriterien für die Umbaubarkeit auf Grundrissebene, technische Voraussetzungen von Tragwerk, Fassade und Haustechnik sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Hinzu kommen ein Kapitel zu Finanzierung und Förderung sowie Interviews mit Umnutzungspionieren.
150 Menschen aus acht Nationen leben in der Wohnanlage von BSP Architekten – 48 Wohnungen, die trotz engem Budget mit Vollziegelmauerwerk, Innenhof und Barrierefreiheit langfristig überzeugen.
Projekte
Schleswig-Holstein
30.04.2026
Sanierung und Umbau eines Wohnhauses aus dem 18. Jahrhundert
Sanierung statt Verfall: In Hamminkeln-Dingden wurde ein denkmalgeschütztes Ensemble zum Ausstellungsort und Dorftreff – mit starker bürgerschaftlicher Beteiligung.
Projekte
Nordrhein-Westfalen
10.04.2026
Praeger Richter Architekten: die Ausbauhausbauer
Studiobesuch: Ein Studiobesuch bei den Trägern des Sonderpreises für Städtebau und Wohnen beim Brandenburgischen Baukulturpreis 2025.
Büropraxis
Berlin,
Brandenburg
18.03.2026
Neues Wissen, smarte Projekte und inspirierende Ideen
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