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BIM-Preis Bayern 2025 würdigt digitale Qualität im historischen Bestand

Auf der BIM World Munich wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des BIM-Preises Bayern 2025 ausgezeichnet. Zwei Bestandsprojekte zeigen, wie digitale Methoden komplexe Strukturen sichtbar machen und Planungssicherheit stärken.

Marcus Ebert
23.02.2026 3min
Vortrag bei der BIM World Munich: Person am Rednerpult spricht, Publikum sitzt zugewandt. Rechts eine große Leinwand mit Folie zum Projekt „Sanierung und Umnutzung des Jugendstilparks Haar“.
Der Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer Franz Damm hält die Laudatio für die ausgezeichneten Projekte © Bayerische Architektenkammer

Der BIM-Preis Bayern 2025 rückt Projekte in den Mittelpunkt, die digitale Arbeitsweisen konsequent und qualitätsorientiert in den Planungs- und Bauprozess integrieren. Der Preis wird seit 2023 jährlich vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gemeinsam mit dem BIM-Cluster Bayern vergeben und entwickelt durch wechselnde Themenschwerpunkte ein breites Bild der digitalen Transformation im Bauwesen. In diesem Jahr übernahm die Bayerische Architektenkammer die Themenpatenschaft für die Hauptkategorie „BIM und Bauen im Bestand“. Vorstandsmitglied Rainer Post brachte sich für die Bayerische Architektenkammer als Juror in den Bewertungsprozess ein. 

Auszeichnungen für den Jugendstilpark in Haar und die Sanierung der Neuen Pinakothek  

Die Preisverleihung fand im Rahmen der BIM World Munich statt und bot einer großen Fachöffentlichkeit Einblicke in die prämierten Arbeiten. In der Hauptkategorie wurden zwei Projekte ausgezeichnet, die den qualitätsvollen Umgang mit historisch wertvoller Substanz eindrucksvoll weiterentwickeln. Der Preis für die Sanierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Jugendstilparks in Haar ging an die Phoenix Living GmbH als Bauherrschaft, die AJG Ingenieure GmbH sowie die Architektinnen und Architekten der SIIN GmbH. Ausgezeichnet wurde außerdem die Sanierung der Neuen Pinakothek in München, geplant durch die Arbeitsgemeinschaft Hild und K Architekten und Caruso St John im Auftrag des Freistaats Bayern. Beide Projekte zeigen, wie digitale Methoden dazu beitragen, komplexe Bestandsstrukturen präzise zu erfassen, Planungssicherheit zu erhöhen und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken. 

Vizepräsident Franz Damm hielt die Laudatio der Bayerischen Architektenkammer und überreichte gemeinsam mit Ministerialdirektor Thomas Gloßner die Auszeichnungen an die Preisträgerinnen und Preisträger. Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau war durch ihr Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Markus Hennecke vertreten, der die zweite Auszeichnung in der Hauptkategorie „BIM und Bauen im Bestand“ übernahm. Die beiden prämierten Projekte verdeutlichen, wie sich digitale Werkzeuge dort besonders wirksam entfalten, wo Sensibilität im Umgang mit Bestand, methodische Präzision und ein gemeinsamer Anspruch an Baukultur zusammentreffen.

Sieben Personen auf einer Bühne bei einer Preisverleihung; eine hält eine Urkunde, eine weitere einen Glaspokal. Hinter ihnen eine Folie mit dem Titel „Sanierung und Umnutzung des Jugendstilparks Haar“, rotes Bühnenlicht.
Der Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer Franz Damm (links) und Ministerialdirektor Thomas Gloßner, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (rechts) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern © Bayerische Architektenkammer
Porträtfoto: Person mit kurzem, nach hinten frisiertem Haar, freundlicher Blick; trägt dunkles Jackett und schwarzes Oberteil vor grauer Betonwand.

Marcus Ebert

Architekt

Marcus Ebert, M.A., ist Architekt und arbeitet im Bereich Architektur und Technik der Bayerischen Architektenkammer an Digitalisierungsthemen. 

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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