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Zukunftskongress zeigt: Planen und Bauen braucht Haltung

Wie lässt sich zukunftssicher planen und bauen? Wie gelingt die Bauwende? Und wie verändert sich das Berufsbild der Architektenschaft ? Die Zusammenkunft zum 75. Jubiläum der Architektenkammer Rheinland-Pfalz gab Antworten.

Lena Pröhl
05.01.2026 2min
Berufspolitik Rheinland-Pfalz
VR-Demonstration: Teilnehmende testen Virtual-Reality-Anwendungen in einem Ausstellungsbereich.
Räume mit VR-Brillen erkunden © Markus Kohz, Mainz

„Planen und Gestalten richtet sich immer auf ein Morgen“, begrüßte Kammerpräsident Joachim Rind 350 Gäste in der Halle 45 in Mainz. Die Industrielocation hatte sich in einen vielseitigen Veranstaltungsort verwandelt mit Plenum, Workshops, Ausstellung und Instaspot – ein analoger Arbeitsplatz mit Reißbrett, Plänen und Schreibmaschine. Auf der prominent platzierten SuffizienzCouch lud Aline Braun (SWR) verschiedene Interviewpartner zum Streitgespräch „Bauturbo“ versus „Genug gebaut“. Und beim „Markt der (digitalen) Möglichkeiten“ stellten sich Hochschulen und Initiativen zu BIM, KI und Robotik vor. 

Zukunft ist gestaltbar, wenn wir sie gemeinsam anpacken.

Joachim Rind

Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Plenum in Industriehalle: Redner am Pult vor großem Publikum bei einer Fachveranstaltung.
Kammerpräsident Joachim Rind eröffnete den Zukunftskongress mit 350 Gästen © Markus Kohz, Mainz

Neben Fachimpulsen und Gesprächen mit der Politik wurden in sieben parallelen Workshops Perspektiven für die Zukunft entwickelt. Und das in ganz unterschiedlichen Formaten zum Mitmachen, Zuhören, Ausprobieren, zum Diskutieren und Austauschen.

Mit den vielfältigen Themen des Zukunftskongresses wurde der Blick nach vorn gerichtet. Dabei wurde deutlich: Die Zukunft des Bauens bedeutet nicht höher, schneller, weiter – sondern intelligenter, bewusster und gerechter. Die Zeit linearer Bauprozesse ist vorbei. Zirkularität, Suffizienz, Klimaresilienz und Nachhaltigkeit sind gefragt, um zukunftssicher zu bauen – unterstützt durch moderne Technologien. Zugleich ergeben sich aber auch an den Schnittstellen zwischen privat und öffentlich Möglichkeiten, Stadträume stärker miteinander zu verweben. Doch dafür braucht es Haltung, eine Verzahnung von Theorie und Praxis, gute Beispielprojekte und einen Berufsstand, der flexibel auf Transformationsprozesse reagiert. „Die Themen und Herausforderungen sind vielfältig. Aber – das hat der Kongress eindrucksvoll gezeigt – Zukunft ist gestaltbar, wenn wir sie gemeinsam anpacken“, so das positive Fazit von Kammerpräsident Joachim Rind.

Eine lohnenswerte Zukunft kann kommen, mit wütendem Optimismus.

Vortrag eines Speakers auf dunkler Bühne Redner hält einen Vortrag mit Headset-Mikrofon vor schwarzem Hintergrund.

Tristan Horx

Zukunftsforscher
Diskussionsrunde: Menschen sitzen an langem Tisch und diskutieren in einer Veranstaltungshalle.
Markt der (digitalen) Möglichkeiten © Markus Kohz, Mainz
Netzwerken: Teilnehmende im Gespräch und Austausch in lockerer Atmosphäre.
Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken © Markus Kohz, Mainz
Ansprache: Redner mit Mikrofon spricht vor stehendem Publikum bei einem Event.
Nahm Platz auf der SuffizienzCouch: Ministerpräsident Alexander Schweitzer © Markus Kohz, Mainz
Podiumsdiskussion vor Publikum in Industriehalle Mehrere Sprecher:innen diskutieren auf einer Bühne vor sitzendem Publikum.
Workshop #1 Die Zukunft ist anders © Markus Kohz, Mainz
Workshoprunde mit Diskussionstisch Teilnehmende erarbeiten gemeinsam Inhalte an einem moderierten Tisch.
Workshop #6 Grenzen werden zu Schnittstellen – eine wirksame Zukunftsperspektive! © Markus Kohz, Mainz
Infostand „Baukultur“ in Veranstaltungshalle Besucher:innen informieren sich an Ständen in einer großen Industriehalle.
Großer Andrang beim Zukunftskongress in der Halle 45 in Mainz © Markus Kohz, Mainz

Mehr Informationen

Video: Rückblick

Porträt einer Frau mit Brille in Innenraum Freundlich lächelnde Frau im Business-Outfit vor hellem Hintergrund.

Lena Pröhl

DAB Redaktion Rheinland-Pfalz Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Lena Pröhl ist Journalistin, M.A., und arbeitet im Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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