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„Es braucht einen Austausch auf Augenhöhe“

Eine Frage – mehrere Meinungen: Wie wirksam ist Architekturvermittlung? Sie schafft Zugänge zu Baukultur – doch knappe Zeit und Ressourcen begrenzen oft ihre nachhaltige Wirkung

"Schwarz-Weiß-Porträtfoto einer Frau mittleren Alters mit schulterlangem, welligem dunklem Haar. Sie trägt eine rechteckige Brille mit dunklem Gestell und einen dunklen Blazer mit strukturiertem Stoff über einem hellen Oberteil. Sie blickt direkt in die Kamera mit neutralem, nachdenklichem Gesichtsausdruck. Der Hintergrund ist neutral und hell. Das Foto hat einen professionellen Charakter."
© privat, Graft

Anne Kleinlein

Architektin

Mitglied im Arbeitskreis Architektur und Schule von 2017 bis 2025, angestellte Architektin und Department Director QM bei GRAFT Architekten

08.07.2026 1min

Wie lässt sich Architekturvermittlung mit knappen Ressourcen skalieren? Im Arbeitskreis „Architektur und Schule“ der Architektenkammer Berlin rückte dabei ein Ansatz in den Fokus, der auf Multiplikation setzt. Die Vorteile liegen auf der Hand: größere Reichweite, günstigeres Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie eine bessere Anbindung von baukulturellen Themen an die Bildungspolitik. Aus dieser Überlegung entstand ein Fortbildungsformat, das auf Tandems setzt: Lehrkräfte und Architekturschaffende arbeiten gemeinsam – nicht nebeneinander, sondern miteinander. Sie stärken sich gegenseitig: Lehrkräfte gewinnen die Sicherheit, eigenständig Projekte mit architektonischen Inhalten an ihrer Schule durchzuführen. Kammermitglieder, die sich für die Vermittlungsarbeit interessieren, werden gleichzeitig pädagogisch qualifiziert und lernen, wie Schule wirklich funktioniert. Was dabei entsteht, ist mehr als Wissenstransfer, es ist ein intensiver Austausch zwischen zwei Professionen, die sich selten auf Augenhöhe begegnen. 

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Fazit 

Architekturvermittlung sollte in Berlin nicht nur punktuell stattfinden, sondern als fester Bestandteil im Schulalltag verankert werden.


Zuerst erschienen in der Printversion des Deutschen Architekt:innenblatts, Ausgabe Q2/2026 für die Region Berlin, Brandenburg

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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