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[ Architektur und Schule ]

Bekanntmachen und vernetzen

Bericht vom Symposium „Treffpunkt Schule Regensburg"

Von Silke Bausenwein und Daniel Dörr

Am 21. Mai 2011 veranstaltete der Treffpunkt Architektur Niederbayern und Ober­pfalz (TANO) der Bayerischen Architektenkammer in der Otto-Schwerdt-Mittelschule in Regens­burg-Burgweinting das SYMPOSIUM TREFFPUNKT SCHULE.  Ziel dieser besonderen Architek­turtagung war es, den virtuellen TREFFPUNKT SCHULE auf der Homepage des TANO persönlich vorzustellen, Architektur in den Schulen der Region bekannt zu machen und die bis dahin meist vereinzelt agierenden Projektgruppen künftig besser zu vernetzen. Dabei richtete sich die Veranstaltung sowohl an ArchitektInnen und ArchitekturstudentInnen wie auch an Lehrkräfte, LehramtsstudentInnen und SchülerInnen aller Schularten. Ziel des interessanten und vielfältigen Programms war das persönliche Kennenlernen von Akteuren und Interessierten vor Ort und die Ermutigung zum berühmten „Blick über den Tellerrand“.

Eröffnet wurde die Veranstaltung nach der Begrüßung durch die Vertreter des TANO, die Archi­tekten Silke Bausenwein und Daniel Dörr, mit der Vorstellung der Arbeit des Treffpunkts Architek­tur Niederbayern und Oberpfalz. Da dessen Netzwerkaktivitäten vor allem virtueller Art sind, ist auf www.tano.de der Aufbau einer Plattform für Austausch und Information zu Archi­tek­turthemen in der Region derzeit Kernaufgabe des TANO. Der Idee des Symposiums ge­mäß wird in der Rubrik „Treffpunkt Schule“ vor allem die Vernetzung verschiedener Akteure auf der Website des Veranstalters unterstützt. Ergänzend dazu werden weiterführende Informationen zu rechtli­chen Fragen, Projektlinks und Literaturempfehlungen sowie Veranstaltungshinweise, so­wohl in ei­gener Sache, in der Region und darüber hinaus geplant.

Unter dem Titel „Ein Meer der Möglichkeiten… Architektur in der Schule“ startete der Hauptteil des Symposiums mit dem Vortrag von Prof. Dr. Riklef Rambow, Inhaber einer Gastprofessur für Ar­chitekturvermittlung an der TU Cottbus und seit 2009 Professor für Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie. Da Architektur und Baukultur ein Thema ist, das alle angeht, eig­net es sich als Querschnittsthema besonders für die Vermittlung an Schulen, da es Bezüge zu vielen Fächern, Disziplinen und aktuellen Fragen aufweist. Diese Vielfalt zieht zugleich aber auch eine Problematik nach sich, die sich bei vielen Pädagogen und Akteuren an den Schulen zeigt, nämlich die der Orientierungslosigkeit im schier unbegrenzten Meer der Möglichkeiten an Projekt­ideen. Die Ausgangslage in der schulischen Praxis zeigt, dies unterstreichend, deutlich die vor­handenen Lücken. Nicht nur, daß Architektur eine Ausnahmerolle an den Schulen spielt, offenbart sich eine deutlich getrennte Wahrnehmung von Architektur und gebauter Umwelt. Das Empfinden der Schüler (und einem Großteil der Erwachsenen) ist stark visuell geprägt. Wir leben nicht in und mit Architektur, sondern betrachten diese lediglich als Anschauungsobjekt, ähnlich einem Kunst­werk. Eigene Einflußmöglichkeiten auf die gebaute Umwelt bleiben dabei meist unerkannt.

Die Zielstellung, was Architekturvermittlung leisten kann und will, zeigte der Erfahrungsbericht des Deutschen Architekturmuseum Frankfurt / Main (DAM) von der für Museumspädagogik zuständi­gen Kuratorin des Museums, Christina Budde, auf. Anstelle ausschließlich Programmangebote für Fachpublikum anzubieten, verfolgt das DAM künftig schwerpunktmäßig das Ziel, Architektur für alle erlebbar zu machen. Dies gilt vor allem für eine Zieltruppe, die bisher dem Museum häufig fern blieben: die bildungsbenachteiligten Kinder und Erwachsenen. Um dies umzusetzen arbeitet die Museumspädagogik in Frankfurt mit ganzheitlichen Ansätzen, entsprechend dem hessischen Bil­dungsansatz der Inklusion. Einmal mehr zeigt sich hier die Architektur als geeignetes Thema, ge­mäß dem reform-pädagogischen Ansatz des Lernens mit Kopf, Herz und Hand. Die im hessi­schen Schulmodell verankerte Architekturvermittlung im Kunstunterricht der 13. Jahrgangsstufe kann das DAM auf mehreren Ebenen unterstützen. Unter dem Titel „Architekturmuseum macht Schule“ wer­den so beispielsweise an verschiedenen Spielorten Frankfurts Schüler-Projekte ver­anstaltet, sozu­sagen als „Mobiles DAM“. Im eigenen Haus gibt es außerdem Workshops für ver­schiedene Alters­stufen und Zielgruppen. Für Lehrer und Erzieher bietet das Architekturmuseum darüber hinaus re­gelmäßig Fortbildungen zum Thema Architektur an. Sie beinhalten Exkursionen zu verschiede­nen Themen, u.a. zu Baustilkunde und der Frankfurter Moderne. Zugleich bekom­men die Pädago­gen Materialien und Ideen für die eigenständige Umsetzung von Architekturpro­jekten im Unterricht an die Hand.

Dazu zählen natürlich auch Literaturempfehlungen, wie das im Symposium vorgestellte Kinder­buch „Treppe Fenster Klo“ von den zwei jungen polnischen Illustratoren Aleksandra Machowiak und Daniel Mizielinski. Anders als die meisten Kinderbücher zum Thema, sofern es sie überhaupt gibt, nimmt es die kindliche Sicht der Leser auf und präsentiert „die ungewöhnlichsten Häuser der Welt“ auf Augenhöhe und Zielgruppengerecht. In seiner kreativen, spielerischen und witzigen Gestaltung fungiert es als Türöffner zur modernen Architektur. Der Nutzer bzw. Bewohner der vor­gestellten Häuser und seine Bedürfnisse stehen jeweils im Mittelpunkt der Betrachtung. Ergänzt wird die Vorstellung der 35 Objekte durch Karten zur Verortung der weltweit realisierten Bauten, eine übersichtliche Erklärung der verwendeten Ikons wie die Vorstellung der Akteure, des Inven­tars und der Lesart des Katalogs zu Beginn. Da das Buch das selbst bestimmte, spielerische Ler­nen zu Hause ebenso wie die Teamarbeit im Unterricht auf vorbildliche Art und Weise unterstützt, wurde es vom Deutschen Architekturmuseum als empfehlenswertes Kindersachbuch ausgezeich­net.

Nach einer Führung durch den modernen Ganztages-Schulbau der Otto-Schwerdt-Mittelschule in Regensburg-Burgweinting durch den engagierten Schulleiter Klaus Dierl und vier Schüler der 8. Jahr­gangsstufe und der anschließenden Mittagspause, standen Erfahrungsberichte aus drei ver­schie­denen Projekten an Regensburger Schulen auf dem Programm.

Pia Foierl, Kunstpädagogin und Absolventin der Universität Regensburg, eröffnete den Reigen mit ihrem Erfahrungsbericht „Beton als Baumaterial im Unterricht“. Besonders anschaulich präsen­tierte sie ihr erstes Projekt zu diesem Thema, das sie an zwei verschiedenen Schulen im Rahmen ihrer Ma­gisterarbeit über anderthalb Jahre entwickelte und realisierte. Unter dem Arbeitstitel „Be­hau­sung“ entstanden zwei bespielbare Kugeln aus Textilbeton, die heute auf dem Pausenhof der Grund­schule Falkenberg genutzt werden. Als Ziele waren u.a. das Kennenlernen von verschiede­nen Baustoffen, das Erfahren der 3-Dimensionalität in einer architektonischen Idee und Gespür für raumbildende Mittel zu entwickeln, definiert. Der zum Teil große, materialbedingte Aufwand bei der Vorbereitung und Durchführung des Projektes wurde kompensiert durch die erlebte schöpferi­sche Begeisterung der Schüler der verschiedenen Altersgruppen. Belohnt wurde die Innovativität des Projektes mit der Teilnahme in der Endrunde der „Kinder zum Olymp!“ 2011.

Mitbewerber in diesem Wettbewerb ist auch das nächste Regensburger Projekt, das im Sympo­sium anschließend vorgestellt wurden. Drei Schulhalbjahre stand das P-Seminar des Pindl-Gym­nasiums unter der Überschrift „Innenar­chitektur macht Schule“, das von den Schülern selbst aus­gewählt worden war. In diesem Rahmen entstand in der neuen Schulaula die „Aqua-Lounge“, die von Schülern unter Betreuung der Kunst­pädagogin Ingrid Westerboer und der Innenarchitektin und Bühnenbildnerin Stephanie Reiterer konzipiert und umgesetzt wurde. Sehr strukturiert erfolgte das Herangehen in der gemeinsamen Arbeit zwischen Schülern und Experten, beginnend mit einem gemeinsamen Besuch der internati­onalen Möbelmesse imm cologne 2010 als Auftaktveranstal­tung. In den nächsten Schritten er­folgte die Vermittlung des grundlegenden Handwerks des Archi­tektenberufs als auch die Einfüh­rung ins Management solcher Projekte. Parallel dazu übten sich die Teilnehmer in verschiedenen Entwurfs- und Kreativitätstechniken und sammelten in mehren Brainstorming-Phasen Material zum Thema. Der Abschluß der konzeptionellen Phase bildete die Präsentation aller Entwurfsideen in deren Ergebnis der zu realisierende Entwurf in einem demo­kratischen Verfahren gekürt wurde. Als Resultat wurde mit der „Aqua-Lounge“ in der gläsernen Schulaula ein Wohlfühlbereich ge­schaffen, bestehend aus Styroporsitzelementen und einem Meer an Papierzetteln, die von der Decke schwebend das Thema Wasser verdeutlichen, der von den Schülern des Pindl-Gymnasi­ums be­geistert angenommen wird. Das Projekt „Aqua-Lounge“ wurde inzwischen vom bayeri­schen Kul­tusministerium mit dem Projekt-Seminar-Preis 2009/11 ausge­zeichnet und ist aufgrund seiner Projekt-Präsentation wesentlicher Bestandteil der Bewerbung der bayerischen Landesar­beitsge­meinschaft Architektur und Schule (LAG) zum weltweit ausgeschrie­benen Architekten-Preises Golden Cube, bei dem die LAG den ersten Preis in der Kategorie „Schule“ von der inter­nationalen Jury in Paris erzielte. Die offizielle Preisverleihung des Golden Cubes findet im Sep­tember in Tokio statt.

In der Grundschule Prüfening absolvierten die jeweils 4.Klassen unter Anleitung von Architektin Silke Bausenwein über drei aufeinander folgende Schuljahre die Begleitung der Baustelle für ihr neues Schulgebäude. Ausgehend von der Situation, daß sich Schüler wie Lehrer wenig be­geistert von der Baustelle unmittelbar vor ihren Klassenzimmern zeigten, wandelte sich diese Ein­stellung bereits beim ersten bewußten Beobachtung des Geschehens. Die Vermittlung von Grundlagen, wie das Lesen von Plänen, der Umgang mit Maßstäben oder der Modellbau weckte zusätzlich Fragen und Neugier der Schüler, die im Rahmen der Exkursion auf die Baustelle durch den Bau­leiter beantwortet wurden. Eine weitere Möglichkeit zur Begegnung mit künftigen Archi­tektur­schaffenden bot sich den Grundschülern durch StudentInnen der Hochschule Regensburg, an der die Referentin seit dem Wintersemester 2010/11 einen Lehrauftrag für Architekturvermittlung inne hat. Ein Teil der Schüler realisierte gemeinsam mit den Studierenden Raummodule des künf­tigen Schulgebäudes, die anschließend zu einem Gesamtmodell zusammengefügt wurden. Sehr an­schaulich konnte in diesem Beispiel die Architektur der künftigen Lernhäuser, realisiert in einem Haus-im-Haus-Konzept den Viertkläßlern nahe gebracht werden. Wie der künftige Fußboden in den Klassenräumen aufgebaut ist und aus wie vielen Schichten er besteht, zeigte ein andere Ar­beit der Studenten, die auch künftig als Anschauungsmodell in die Schularbeit einfließen kann. Als Zwischenergebnis in der Zusammenarbeit zwischen Grund- und Hochschule – für das kommende Schuljahr ist die Bearbeitung des Energiekonzeptes des Neubaus geplant – steht auf beiden Sei­ten eine positive Bilanz. Bei den Schülern wurden schlummernde Potentiale geweckt und Schlüs­sel­kompetenzen zum Thema vermittelt, die sie künftig als Nachwuchs-Architekturvermittler be­wußt einsetzen können. Die angehenden Architekten dagegen erlebten die Schüler als neugierige Part­ner, die aufgeschlossen und auch kritisch die Diskussion wahrnehmen und auch Konflikten auf ehrliche und ungeschminkte Weise nicht aus dem Weg gehen. Daraus entwickelt sich für künftige Bauschaffenden der Wunsch, stärker die Schulen bzw. künftigen Nutzer in ihre Arbeit mit einzube­ziehen. Der Architekturvermittlung als Teil der Bildung kommen damit große Chancen für die Bau­kultur zu.

Der abschließende Vortrag der Vorsitzenden der Initiative Baukultur, Dr. Barbara Feller, nahm den Begriff der Baukulturvermittlung auf und stellte die Erfahrungen in Österreich vor. Gegenüber den bisherigen Erfahrungen in Deutschland ist unseren Nachbarn in den letzten Jahren sehr erfolg­reich gelungen, das Thema Architektur in und außerhalb der Schulen zu professionalisieren und auf breite und stabile Füße zu stellen. Einen weiteren Unterschied stellt die Verwendung der Be­griff­lichkeit dar. Statt Architekturvermittlung wird hier sehr bewußt die Verwendung des Begriffs „Bau­kultur“ propagiert, da dieser sowohl die Architektur an sich als auch andere Sparten der Raum- und Stadtplanung umfaßt, wie auch das Prozeßhafte des Bauens mit einschließt. Hervor­ging die Initiative Baukultur 2006 aus einem ersten Netzwerktreffen verschiedener Akteure auf diesem Ge­biet. Dabei wurden sowohl schulische als auch außerschulische Projekte vorgestellt und in einer gemeinsamen Initiative zusammengefaßt. Diese präsentiert seitdem auf seiner Ho­mepage laufende und abgeschlossene Projekte, stellt die Akteure vor und ver­mittelt Informationen rund ums Thema. Neben diesem Netzwerk sind in Österreich auch diverse andere Verbände tätig, die die Vermittlung von Baukultur in Schulen wie auch der Erwachsenen­bildung aktiv betreiben, inhaltlich und methodisch unterstützen sowie finanziell för­dern. Ein Beispiel dafür sind die Architekturtage Österreich, die alle 2 Jahre bundesweit stattfinden und gemeinsam von der Architektur und Ingenieurkammer, der Architekturstiftung und den in je­dem Bundesland tä­tigen Architekturhäusern veranstaltet werden und von großem öffentlichen In­teresse sind. Einen ganz selbstverständlichen Teil machen dabei auch die Präsentationen von Schul- und Kinderpro­jekten aus, die mittels Ausstellungen oder Filmen präsentiert werden. Um Kooperationen von Kunstpädagogen und Bauschaffenden noch stärker und von Beginn an zu för­dern, wurde an den Universitäten Wien eine Arbeitsgruppe „Architekturvermittlung an Universitä­ten“ gegründet. Auf diese Weise soll die Verankerung als Fach in der Lehre angestrebt, die Grundlagenforschung ge­fördert und der Austausch von Lehrenden und Studierenden ermöglicht werden. Zielstellung ist, in ganz Österreich die stärkere Etablierung von Architektur und Baukultur in der Pädagogenausbil­dung und die universitäre Verankerung der Architekturvermittlung. Ein An­liegen, das auch in Deutschland auf der Agenda der Akteure steht.

Als geeignetes Mittel bei der künftigen Umsetzung von Schulprojekten hierzulande ist das nächste Ziel, die Kooperation von Pädagogen und Architekten von Anfang zu fördern und zu unterstützen, um so die Zusammenarbeit der Disziplinen zu stärken. Dabei können sowohl Konzepte besser und enger aufeinander abgestimmt werden, wie auch die Inhalte auf Altersstufe, Vorwissen und die je­weiligen Rahmenbedingungen angepaßt werden. Der Architektur selbst kommt dabei, wie am Bei­spiel der Otto-Schwerdt-Mittelschule erlebt, insbesondere hinsichtlich der Wahrnehmung eine wichtige Mittlerrolle zu. Sie kann, unterstützt durch engagierte und durch architekturinteres­sierte Lehrer, die Neugier der Schüler hinsichtlich Baukultur wecken, aber auch die Kommunika­tion zwi­schen den einzelnen Fachbereichen ermöglichen.

Inhaltliche Aufgabe der Schulen wird künftig noch stärker als bisher sein, die kognitiven Grundla­gen wie Wissen und Kompetenz im Bereich Architektur und Baukultur zu schaffen, als Basis für die Vermittlung von Motivation und Begeisterung für die gebaute Umwelt. Wie an den im Sympo­sium vorgestellten Beispielen aufgezeigt, bilden sie maßgeblich die Grundlage für die Wahrneh­mung, Aneignung und Mitgestaltung von Architektur und Stadt. Die langfristige Zielstellung der Ar­chitek­turvermittlung sollte sein, die bei Laien wahrgenommene Grenze zwischen Architektur und der ge­bauten Umwelt aufzuweichen, den Zusammenhang von Gestaltung und Nutzung erlebbar ma­chen und letztendlich die Erziehung unserer Schüler zu baukulturell interessierten, aktiven und kreativen Zeitgenossen.

Das Auftaktsymposium „Treffpunkt Schule“ in Regensburg konnte bei tätigen und künftigen Akteu­ren den nötigen Background schaffen, um Architekturvermittlung in unserer Region anzuregen und zu vernetzen und positiv auf die Baukultur ausstrahlt. In diesem Sinne lädt der virtuelle „Treff­punkt Schule“ auf www.tano.de Schulen, LehrerInnen und Architekturschaffende in Niederbayern und der Oberpfalz ein, mitzumachen, sich mit ihren Projekten auf der Internetplattform zu präsen­tieren, eigene Ideen einzubringen und sich, das Symposium in virtueller Form fortführend, mit Gleichge­sinnten weiter auszutauschen. Nach Registrierung in der Rubrik „Projekte“ dürfen, kön­nen und sollen Akteure hier ihre Projekte auf einer Mit-Mach-Datenbank in Eigenregie eintragen und fort­schreiben und diese mit Bildern und Berichten versehen.  Fragen zum Projekteintrag und zur Da­tenbank können direkt an Silke Bausenwein oder über das Kontaktformular gestellt werden.

Mit Hilfe Ihrer Projekte und Initiativen wird so für Anregung und Ideenvielfalt gesorgt, der Aus­tausch zwischen Schularten und Jahrgangsstufen, Experten und Laien, Architekturschaffenden und deren (künftigen) Nutzern gefördert und im besten Sinne zur Nachahmung an anderen Ein­richtungen animiert. Lassen Sie uns gemeinsam die Idee der Vermittlung von Baukultur und Ar­chitektur als wichtiges Element in der schulischen Bildung weiter tragen und sich ausbreiten, so daß künftig noch öfter „Architekturvermittlung Schule macht“.

Silke Bausenwein und Daniel Dörr sind Architekten in Regensburg und Beiratsmitglieder des Treffpunkts Architektur Niederbayern/Oberpfalz.


Literaturempfehlungen der Autoren

Baukultur – gebaute Umwelt. Curriculare Bausteine für den Unterricht
Wüstenrot Stiftung (Hg.)
140 S., Ludwigsburg, 2010
ISBN 978-3-933249-72-2
Kostenfreie Bestellung unter URL: http://www.wuestenrot-stiftung.de/index.php

Kiss – Kultur in Schule und Studium
Kunst und aktuelle Medienkultur in der Schule,
Heft 1: 2008, Heft 2: 2009, Heft 3: 2010
Bestellung und kostenfreier download unter URL:
http://mms.uni-hamburg.de/blogs/kiss/?page_id=216

VON HÄUSERN UND MENSCHEN. Architekturvermittlung im Museum
Christina Budde \ Arne Winkelmann (Hrg.)
Broschur, 17 x 23 cm, 130 Seiten, farbig, zahlr. Abb.
EUR 14,90
Kostenloser download unter URL:
http://www.dam-online.de/portal/de/Bildung/Publikationen/1959/0/0/0/1888.aspx

Aleksandra Machowiak, Daniel Mizielinski
„Treppe Fenster Klo. Die ungewöhnlichsten Häuser der Welt“
aus dem Polnischen von Dorota Stroinska
156 S., Pappband in Fadenheftung
EUR 18,- [D]/18,50 [A]
ISBN 978-3-89565-217-2
ab 7 Jahren

Hans J. Barth, Christian Böllhoff (Hrsg.)
Der Zukunft auf der Spur
Schäffer – Poeschel
ISBN: 3-7910-2918-5
365 Seiten, hardcover, 18 x 24cm,
Oktober, 2009
EUR 49,95

Silke Bausenwein
Architektur in der Grundschule
Ein fächerübergreifendes Projekt für die 3. und 4. Jahrgangsstufe
42 Seiten, Illustr., Geheftet
CARE-LINE GmbH
ISBN: 978-3-86708-012-5
EUR14,50

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