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Zurück Nachwuchs-Kolumne #282

Friedrichstraße: eine Kritik an der Berliner Symbolpolitik

Nach jahrelangen Debatten steht plötzlich ein neues Konzept für die Berliner Friedrichstraße im Raum. Das sieht gut aus – aber wo ist die Substanz?

Von: Luisa Richter-Wolf
Luisa Richter-Wolf schreibt über Landschaftsarchitektur an den Unis, im Beruf...

28.11.20253 Min. Kommentar schreiben

Schon seit Jahren ist die Berliner Friedrichstraße ein Politikum. Am 17. November 2025 hat Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, ein Konzept zu ihrer Umgestaltung vorgestellt und gewürdigt. Die Fallhöhe ist an diesem Ort beträchtlich.

Es handelt sich bei der Friedrichstraße um eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen in Berlins Mitte. Entstanden am Ende des 17. Jahrhunderts, war sie nicht nur Kulisse für die Märzrevolution 1848. Sie war auch geteilt durch den Verlauf der Berliner Mauer, noch heute erinnert daran der Checkpoint Charlie. Nach der Wiedervereinigung wurde die Friedrichstraße zu einer „modernen“, also autogerechten, Einkaufs- und Geschäftsstraße entwickelt. Doch die Zeit der autogerechten Stadtplanung ist vorbei.

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