Mehr als schöne Fassaden: Was der Brillux Design Award morgen auszeichnet
Mit dem Brillux Design Award 2027 werden erneut Projekte gesucht, die mehr bieten als nur gelungene Farbkonzepte oder handwerklich präzise Oberflächen. Der Wettbewerb zeichnet Arbeiten aus, die gestalterische Qualität mit überzeugenden Antworten auf aktuelle Bauaufgaben verbinden.
Ein Blick auf die zuletzt ausgezeichneten Arbeiten zeigt, welche Themen dabei im Fokus stehen. Sie reichen vom sensiblen Weiterbauen im Bestand und der Umnutzung bestehender Gebäude bis hin zu innovativen Innenraumkonzepten und experimentellen Materialanwendungen. Ausgezeichnet wurden ebenso Projekte mit sozialem Anspruch wie Arbeiten, die Fragen der Energieeffizienz, Identität oder Quartiersentwicklung aufgreifen.
Informationen zum Brillux Design Award 2027
Mit dem Brillux Design Award 2027 werden erneut herausragende Fassaden- und Innenraumprojekte gesucht.
Was: Brillux Design Award 2027 – Wettbewerb für Fassaden- und Innenraumprojekte Bewertungskriterium: Verbindung von gestalterischer Qualität und überzeugender Antwort auf konkrete Bauaufgaben Wer teilnehmen kann: Architekturbüros, Innenarchitekt:innen, Handwerksbetriebe, Bauherrschaften Zeitraum realisierter Projekte: Januar 2025 bis Dezember 2026 Einreichfrist: 31. Dezember 2026
Wohnhaus in Düsseldorf; Buddenberg Tauchmann Architekten, Düsseldorf;
Jurybegründung: „Ein ungewöhnlicher Neubauentwurf im heterogenen Umfeld Düsseldorfs überzeugt hier auf kleinem Grundstück mit wenigen konsequenten Maßnahmen und zeitloser Architektur. […] Die Ausführung in Farben und Oberflächen ist poetisch, in Ausdruck und Farbigkeit bewusst zurückhaltend, aber dafür umso schlüssiger.“
Stationsplein, Nijmegen (NL); snarq GmbH – Beratende Architekten und Ingenieure, Halle;
Jurybegründung: „Bei dem Gebäude handelt es sich um das 2014 als neue Heimat für den legendären 1968er-Liveclub ‚Dornroosje‘ gebaute, mehrstöckige Gebäude am Bahnhof von Nijmegen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Fahrradkeller, in den ersten drei Stockwerken der Liveclub, und das restliche Gebäude wird als Studentenwohnheim benutzt. […] Durch die neue, harmonisch bunte, Toleranz und Freiheit unterstreichende Farbgestaltung der unteren Geschosse fügt sich das Gebäude wesentlich besser mit den oberen, bereits farbig gestalteten Stockwerken zusammen.“
Thürwachterhaus, Ingolstadt; Büro Mühlbauer, Ingolstadt;
Jurybegründung: „Die Sanierung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. […] Diese Arbeit ist ein Vorbild für den sensiblen, zeitgemäßen Umgang mit historischer Bausubstanz – getragen von der gelungenen Zusammenarbeit zwischen Eigentümer, Planer und Handwerk. Mit Gespür und Mut ist hier etwas Besonderes entstanden.“
Villa Viva, urban future, Hamburg; me di um architekten, Hamburg;
Jurybegründung: „Die ‚Villa Viva‘ ist nicht einfach nur ein neues Hotel für Hamburg mit einer Rooftop-Bar und zweifelsfrei sehr coolem Design. […] Der Neubau mit diesen starken sozialen und ökologischen Zielen trägt auch aktiv zur Entwicklung des ganzen Quartiers rund um das Münzviertel in Hamburg bei – eine absolute Bereicherung für die Stadt!“
Blatt&Blüte, Brixen (IT); studiooberhauser, Bozen;
Jurybegründung: „In der Boutique ‚Blatt&Blüte‘ verschmelzen Innovation, Materialforschung und Handwerkskunst zu einem räumlichen Rahmen, der den floralen Arrangements eine ganz besondere und einzigartige Bühne bietet. […] Dieses Projekt lebt nicht nur von einer starken gestalterischen Haltung, sondern beschreibt einen visionären Schritt in die Zukunft des Bauens – experimentell, präzise im Detail und zutiefst atmosphärisch.“
Wohnhaus in Düsseldorf; Buddenberg Tauchmann Architekten, Düsseldorf;
Jurybegründung: „Ein ungewöhnlicher Neubauentwurf im heterogenen Umfeld Düsseldorfs überzeugt hier auf kleinem Grundstück mit wenigen konsequenten Maßnahmen und zeitloser Architektur. […] Die Ausführung in Farben und Oberflächen ist poetisch, in Ausdruck und Farbigkeit bewusst zurückhaltend, aber dafür umso schlüssiger.“
Stationsplein, Nijmegen (NL); snarq GmbH – Beratende Architekten und Ingenieure, Halle;
Jurybegründung: „Bei dem Gebäude handelt es sich um das 2014 als neue Heimat für den legendären 1968er-Liveclub ‚Dornroosje‘ gebaute, mehrstöckige Gebäude am Bahnhof von Nijmegen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Fahrradkeller, in den ersten drei Stockwerken der Liveclub, und das restliche Gebäude wird als Studentenwohnheim benutzt. […] Durch die neue, harmonisch bunte, Toleranz und Freiheit unterstreichende Farbgestaltung der unteren Geschosse fügt sich das Gebäude wesentlich besser mit den oberen, bereits farbig gestalteten Stockwerken zusammen.“
Thürwachterhaus, Ingolstadt; Büro Mühlbauer, Ingolstadt;
Jurybegründung: „Die Sanierung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. […] Diese Arbeit ist ein Vorbild für den sensiblen, zeitgemäßen Umgang mit historischer Bausubstanz – getragen von der gelungenen Zusammenarbeit zwischen Eigentümer, Planer und Handwerk. Mit Gespür und Mut ist hier etwas Besonderes entstanden.“
Villa Viva, urban future, Hamburg; me di um architekten, Hamburg;
Jurybegründung: „Die ‚Villa Viva‘ ist nicht einfach nur ein neues Hotel für Hamburg mit einer Rooftop-Bar und zweifelsfrei sehr coolem Design. […] Der Neubau mit diesen starken sozialen und ökologischen Zielen trägt auch aktiv zur Entwicklung des ganzen Quartiers rund um das Münzviertel in Hamburg bei – eine absolute Bereicherung für die Stadt!“
Blatt&Blüte, Brixen (IT); studiooberhauser, Bozen;
Jurybegründung: „In der Boutique ‚Blatt&Blüte‘ verschmelzen Innovation, Materialforschung und Handwerkskunst zu einem räumlichen Rahmen, der den floralen Arrangements eine ganz besondere und einzigartige Bühne bietet. […] Dieses Projekt lebt nicht nur von einer starken gestalterischen Haltung, sondern beschreibt einen visionären Schritt in die Zukunft des Bauens – experimentell, präzise im Detail und zutiefst atmosphärisch.“
Bemerkenswert ist dabei die große Bandbreite der Lösungen. So steht ein denkmalgerecht weiterentwickeltes Altstadthaus neben einem Mehrgenerationenhaus, das aus einem ehemaligen Gemeindehaus hervorgegangen ist. Ein Hotelprojekt verbindet Gestaltung mit sozialem Engagement, während eine Blumenboutique mit 3D-gedrucktem Beton neue Wege in Materialität und Konstruktion beschreitet. Andere Projekte zeigen, wie Farbe und Gestaltung öffentliche Gebäude neu im Stadtraum verankern können. Ihnen ist weniger eine bestimmte Architektursprache gemeinsam als eine Haltung: Sie reagieren auf konkrete Herausforderungen und entwickeln daraus eigenständige Antworten. Genau darin liegt der besondere Reiz des Wettbewerbs. Im Mittelpunkt stehen nicht Einzelgewerke oder gestalterische Details, sondern die Zusammenarbeit von Bauherrschaft, Planung und Handwerk.
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