Von Weimar nach Leipzig: Studierende entwickeln städtebauliche Ideen
Studierende der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren Ideen für die Bebauung einer der letzten Flächenreserven in der Leipziger Innenstadt.
Leipzig wächst und wächst. Das ist erfreulich, bringt aber auch immer mehr Probleme: Die Preise steigen, es fehlen Wohnungen, insbesondere bezahlbarer Wohnraum wird knapp. Eine der letzten verfügbaren Flächen für innerstädtischen Wohnungsbau ist der Freiladebahnhof Ost, ein 15 ha großes, zur Hälfte unbebautes Gebiet in absolut zentraler Lage.
Hauptbahnhof und Eisenbahnstraße liegen direkt um die Ecke, die Nordspange des Parkbogens Ost verbindet das Gebiet mit dem gesamten Leipziger Osten. Hier ist Platz für bis zu 800 Wohnungen, für Gewerbe und für eine große innerstädtische Freifläche. Die Lärmbelastung durch die Dresdner Bahn und die Bundesstraße im Norden verlangen eine kluge Nutzungsverteilung, sommerliche Hitzeinseln erfordern eine klimaregulierende Grünflächenplanung.
Studierende der Bauhaus-Universität haben ein Spektrum städtebaulicher Ideen entwickelt, wie dieses nicht ganz einfache Grundstück in zentraler Lage zu einem neuen Leipziger Stadtteil entwickelt werden könnte. Das Publikum ist eingeladen, die Entwürfe als einen Katalog der Möglichkeiten zu betrachten, die eine Diskussion über diesen großartigen Standort anregen sollen.
Weitere Informationen: https://www.aksachsen.org/aktuelles/ausstellungen/
Entwürfe für den Freiladebahnhof Ost
Entwürfe für den Freiladebahnhof Ost
Vernissage am 26. Februar 2026, 18:00 Uhr
Ausstellung vom 27. Februar bis 23. April
Ort:
Architektenkammer Sachsen
Kammerbüro Leipzig
Dorotheenplatz 3
04109 Leipzig