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Marina Tabassum: Architektur aus Bangladesch in München

Geprägt von lokalen Traditionen und Materialien: von der Moschee bis zum Fertighaus für Klimaflüchtlinge.

 

30.03.2023 1min
Portrait Marina Tabassum vor weißer Wand
Die Architektin Marina Tabassum stellt in München ihre Arbeit vor.

Wer vom 17. bis 22. April 2023 auf der Messe BAU ist, sollte auch einen Abstecher zum Architekturmuseum der TU München machen. Dort steht bis zum 11. Juni in der Ausstellung „In Bangladesh“ die Arbeit von Marina Tabassum im Mittelpunkt. Die Architektin beschäftigt sich mit lokalen Bautraditionen ebenso wie mit dem globalen Klimawandel.

Architektur als Bausatz zur Selbsthilfe

So gehört zu ihren Projekten neben einem Wohnhochhaus und einer Moschee auch ein modulares Selbstbauhaus für Überschwemmungsgebiete. Ein schon bekanntes Prinzip, denn in Bangladesch werden bereits Bausatz-Häuser für den schnellen Ortswechsel angeboten. Ein erstaunliches, auf einem Markt gekauftes Fertighaus aus Holz und Wellblech steht nun vor dem Münchner Museum (siehe Fotostrecke).