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Update zum Gebäudetyp E - Referentenentwurf liegt vor

Der Gebäudetyp E nimmt Gestalt an. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) legt einen Referentenentwurf für einfacheres Bauen vor.

DAB Redaktion
03.11.2026 2min
Zwei Frauen stehen an Redepulten vor hellblauem Hintergrund und sprechen in Mikrofone; eine Frau blickt zur Seite, die andere spricht direkt ins Publikum, im Hintergrund das Logo eines Bundesministeriums.
Verena Hubertz (SPD) Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und Stefanie Hubig (SPD) Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz beim Pressestatement zu den Eckpunkten des Gebäudetyps E im Jahr 2025.
© picture alliance/SZ Photo/Mike Schmidt

Update November 2026: Am 26. Oktober hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz einen Referentenentwurf zum Gebäudetyp E vorgelegt. Dieser sieht einen gesetzlichen Basisstandard vor, den die Vertragsparteien eines Bauvertrags künftig vereinbaren können. Dabei sollen die bauordnungsrechtlichen Anforderungen grundsätzlich maßgeblich sein. Abweichungen von üblichen Qualitätsstandards sollen sich einfacher und rechtssicher vereinbaren lassen. Die Regelungen sollen auch für Architekten- und Ingenieurverträge gelten.

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) begrüßt den Entwurf als wichtigen Schritt zu wirtschaftlicherem und ressourcenschonenderem Bauen. „Einfacher bauen heißt nicht schlechter bauen, sondern intelligenter planen”, betont BAK-Präsidentin Andrea Gebhard. Derzeit läuft die Verbändeanhörung mit einer Stellungnahmefrist bis zum 9. November 2026, anschließend folgen die weiteren Schritte im Gesetzgebungsverfahren.

Der vollständige Referentenentwurf steht hier zum Download bereit: 

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Längliches, dreigeschossiges Wohngebäude mit Holzfassade und durchgehenden Balkonen, freistehend am Rand einer offenen Grünfläche unter blauem Himmel.
Pilotprojekt Gebäudetyp „e“ - „Haus fast ohne Heizung“ in Ingolstadt / Friedrichshofen, nbundm* *neuburger, bohnert und müller Architekten BDA und Stadtplaner
© nbundm*

Aus dem Eckpunktepapier im Dezember 2025: Die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig betont, der Gebäudetyp E wirke wie „Baupreisbremse und Bauturbo in einem“, da einfaches Bauen weniger koste und schneller gehe. Die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz fordert eine Konzentrierung auf das Wesentliche und unterstreicht, dass kompakte Grundrisse, robuste Materialien und der Verzicht auf unnötige Ausstattungsmerkmale den Wohnungsbau erleichtern und beschleunigen. 

Mehrgeschossiges Wohngebäude mit vertikal strukturierter Holzfassade, tiefen Fensterlaibungen und Balkonen; Sockel aus Ziegelmauerwerk, im Vordergrund unfertige Außenanlagen.
Pilotprojekt Gebäudetyp „e“ - „Haus fast ohne Heizung“ in Ingolstadt / Friedrichshofen, nbundm* *neuburger, bohnert und müller Architekten BDA und Stadtplaner
© nbundm*

Das Eckpunktepapier beschreibt die Schaffung eines Gebäudetyp-E-Vertrags sowie Maßnahmen zur Etablierung des einfachen Bauens in der Praxis – darunter die Auswertung bestehender Pilotprojekte, Best-Practice-Sammlungen und die Weiterentwicklung von Fortbildungsangeboten. Der Gebäudetyp E ist sowohl im Neubau als auch im Bestand anwendbar und steht für ein einfaches bedarfsgerechtes Bauen ohne Einbußen bei der Wohnqualität. Ein konkreter Gebäudetyp mit spezifizierten baulichen Eigenschaften ist hingegen nicht gemeint. 

Das vollständige Eckpunktepapier sowie ergänzende Beispiele für Planung und Bauausführung stehen hier zum Download bereit: 

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DAB Redaktion

Person mit lockigem Haar hält ein großes Blatt mit technischen Zeichnungen oder Plänen vor sich.
Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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