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Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025 geht nach Naumburg

Die Jury bestimmte aus 38 Bewerbungen den „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025“ sowie fünf Auszeichnungen. Die Öffentlichkeit wählte zudem ihren Favoriten zum Publikumspreis.

Architektenkammer Sachsen-Anhalt
22.12.2025 3min
Sanierter Industriebau mit gläsernem Eingangsbereich und historischem Schornstein in der Abenddämmerung.
Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025: Theater im Alten Schlachthof, Umbau und Sanierung, Naumburg (Saale), 2025 © Till Schuster

Die Sanierung und Umnutzung des Alten Schlachthofs in Naumburg (Saale) zum Theater Naumburg wurde mit dem „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte das Projekt in seiner „minimalen und gestalterisch herausragenden Umsetzung“. Der historische Schlachthof aus dem Jahr 1891 wurde nach über 100 Jahren unterschiedlichster Nutzung behutsam zu einem Theater umgebaut. Das Architekturbüro Peter Zirkel Gesellschaft von Architekten mbH, Dresden, sowie die Stadt Naumburg (Saale) erhielten den mit 3.500 Euro dotierten Preis.  
 
Je eine Auszeichnung wurde an die umgebaute und sanierte Hyparschale in Magdeburg, den Neubau des Museums Lützen 1632 in Lützen, das Fachwerkhaus in der Reichenstraße 15 in der Welterbestadt Quedlinburg, den Spielplatz Ackerstraße und Nachbarschaftspark Gartenstraße in Dessau-Roßlau sowie an den Umbau und die Sanierung einer ehemaligen Scheune zu einem Wohnhaus in Ummendorf verliehen.

Konzerthaus ist Publikumsfavorit  

Der Publikumspreis ging an das Konzerthaus Liebfrauen in Wernigerode. Das 2019 entwidmete Barockgebäude wurde durch eine sensible Sanierung und einen nachhaltigen Umbau erfolgreich in ein Konzerthaus überführt. Überreicht wurde der Preis an die Architektengesellschaft Villa Lila mbH, Wernigerode, sowie die Kulturstiftung Wernigerode als Bauherrin.  
 
Die Preise und Auszeichnungen wurden am 26. November 2025 während einer Festveranstaltung in der Hyparschale Magdeburg durch die beiden Auslobervertreter Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Prof. Axel Teichert, Präsident der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, überreicht. Beide würdigten die Vielfalt der Einreichungen. In beeindruckender Dichte fänden sich Zeugnisse der Baugeschichte über das ganze Land verteilt.  

Moderne Hyparschalenkonstruktion mit transparenter Fassade in landschaftlicher Umgebung.
Auszeichnung: Hyparschale, Umbau und Sanierung, Magdeburg, 2024 © Marcus Bredt
Saniertes Fachwerkhaus mit begrüntem Innenhof und historischer Holzfassade.
Auszeichnung: Fachwerkhaus, Sanierung und Erweiterung, Welterbestadt Quedlinburg, 2022 © Anselm Schwindack
Minimalistisches Betongebäude mit schrägem Dach am Rand eines Getreidefeldes.
Auszeichnung: Museum Lützen 1632, Lützen, 2024 © Till Schuster
Naturnah gestalteter Quartiersspielplatz mit Wiesenflächen, Wegen und Sitzgelegenheiten.
Auszeichnung: Spielplatz Ackerstraße und Nachbarschaftspark Gartenstraße, Dessau-Roßlau, 2024 © DAERR LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
Saniertes Wohnhaus mit Ziegel- und Putzfassade sowie großzügigem Hofeingang.
Auszeichnung: Wohnhaus, Umbau und Sanierung ehemalige Scheune, Ummendorf, 2024 © Thomas Ertmer
Innenraum eines historischen Konzerthauses mit Orgel, Empore und Holzbestuhlung.
Publikumspreis: Konzerthaus Liebfrauen Wernigerode, Umbau und Erweiterung, Wernigerode, 2023 © Rene Fietzek

Architektenkammer Sachsen-Anhalt

Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Mann in blauem Hemd hält zwei Papprollen und steht in einem Büro mit Computer und Kleidung im Hintergrund.
Person mit weißem Schutzhelm und orangefarbener Warnweste hält ein Tablet in einer Baustellenumgebung mit Gerüst im Hintergrund.

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