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[ Editorial ]

Im rechten Licht

Manchmal muss man in den Keller gehen, um den Blick aufs Licht zu schärfen.

Dr. Brigitte Schultz

Für die letzten trüben Tage des Winters haben wir in der Redaktion ein Ausflugsziel auf dem Zettel: Auf nach Unna! In der kleinen Stadt bei Dortmund kann man zehn Meter unter der Erde mal so richtig Licht tanken – und sich fachlich inspirieren lassen. In den labyrinthartigen Kellern einer ehemaligen Brauerei trifft man auf Installationen, die internationale Lichtkünstler eigens für diese Räume geschaffen haben.

In Unna kann man ganz unmittelbar erleben, wie uns Licht beeinflusst und unsere Raumwahrnehmung formt. Im architektonischen Alltag setzt man sich meist nicht so tief mit dem Thema auseinander, wenn man nicht gerade ein unterirdisches Gebäude plant, wie schneider+schumacher in unserem Mannheimer Beispiel. Leider: Allzu oft bildet Beleuchtung noch die Norm ab, nicht die Bedürfnisse.

Zu welch unglücklichen Raumsituationen das führen kann – und wie man diese vermeidet –, haben wir im Gespräch mit Markus Felsch diskutiert. Der Hamburger Lichtplaner hat als einer der Ersten in Deutschland Lichtplanung studiert und gibt einen Einblick in die Möglichkeiten und das Selbstverständnis der jungen Profession. Das erhellende Gespräch über unterbewusste Wahrnehmung, unabhängige Planung und gute Beleuchtung mit kleinen Budgets lesen Sie im Interview.

Die Beiträge zum Thema finden Sie in unserem Schwerpunkt hell

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