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[ Editorial ]

Utopisch, bescheiden oder real?

Dr. Brigitte Schultz ist Chefredakteurin des Deutschen Architektenblatts.

Was sind Ihre Ideale? Was ist ideale Architektur? Gibt es sie überhaupt? Mit diesen Fragen haben wir Sie, verehrte Leserinnen und Leser, in den letzten Monaten konfrontiert – und überwältigend viele Rückmeldungen erhalten. Offenbar trifft die Frage nach dem Ideal bei unserer Profession einen Nerv, den selbst die manchmal profanste Realtität nicht zum Schweigen bringen kann. Auch wenn solche Überlegungen im Alltag oft zu kurz kommen. „Vielen Dank für die Gelegenheit, mir darüber Gedanken zu machen!“, schrieben uns daher einige Kolleginnen und Kollegen. Wir sagen: „Gerne doch!“ und präsentieren in diesem Heft in inzwischen guter Tradition eine Auswahl Ihrer Antworten.

„Ideale Architektur ist eine Utopie!“, sind sich die meisten dabei einig. „Sie verlässt nie den Raum von Bild und Text. Nur dort ist sie für einen flüchtigen Augenblick lebendig und präsent.“, so Wolfgang Höhl, der uns fantastische Computergrafiken schickte. In diesem Sinne wünschen wir viel Freude beim Träumen! Zum Beispiel ganz bescheiden vom idealen Homeoffice – oder ganz real von der idealen Bürgerbeteiligung. Oder davon, dass die Kinder anderswo auf der Welt nicht für unsere Baumaterialien schuften müssen. Oder ganz klassisch davon, dass mehr Menschen in gute Architektur investieren – oder gar in lapidare, wie es sich Michael Pracht wünscht. Oder ganz simpel davon, zu einer besseren, nicht-gewaltsamen Zukunft beizutragen.

Die Beiträge finden Sie in unserem Schwerpunkt Ideal.

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