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[ Schwerpunkt: Mischen ]

Gesellschaft sortieren

Alle reden von sozialer Mischung in der Stadt – aber jeder meint etwas anderes damit, und viele wollen sie in Wirklichkeit nicht

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Foto: olly – Fotolia

Text: Roland Stimpel

Der Begriff der sozialen Mischung wirkt fast wie eine Konsensmaschine – dafür ist erst mal jeder“, stellt der Bonner Stadtforscher Robert Kaltenbrunner fest. Vielleicht deshalb, weil man unter dem Begriff so vieles verstehen kann? Zum Beispiel die Mischung nach Alter, nach Herkunft, nach Milieus und Lebensformen oder nach Haushaltstypen vom Single bis zur Großfamilie. Und nicht zuletzt eine Mischung nach Einkommen, Status und Bildung.

Beliebt ist der Begriff auch, weil man damit Verschiedenstes fordern und rechtfertigen kann: mehr Besserverdiener im Armenquartier oder mehr Arme im Bürgermilieu. Ganz nach Wunsch mehr oder auch weniger Millionäre, Ausländer, Studenten, Senioren, Kinder. Mehr Sozialwohnungen oder mehr schicke Neubauten; mehr Dichte oder mehr Grün. Soziale Veränderungen, die man fördern will – oder das Bremsen von Veränderungen, die man nicht möchte. Man kann unter dem Schlagwort „soziale Mischung“ sogar ihr Gegenteil propagieren: Das Arme-Leute-Quartier soll nicht von Reicheren heimgesucht werden oder das bürgerliche Viertel nicht von Ärmeren.

Die heutige Diskussion um soziale Mischung dreht sich meist um Quartiere, in die Wohlhabendere verstärkt hineindrängen. Hier reden alle von Mischung, aber je nach Interessenlage meint jeder etwas anderes: Ärmere und ihre oft selbst ernannten Vertreter behaupten, reichere Bürger würden das jetzt noch bunte Milieu zerstören. „Mischung bewahren“ heißt dann die Parole, die in vielen Ohren einfach besser als „Anteil der Ärmeren hochhalten“ klingt.Umgekehrt bekunden diese Bürger, sie würden in einem noch ärmlichen Quartier überhaupt erst für Mischung sorgen.

Bei all dem steht noch nicht einmal fest, ob soziale Mischung eigentlich etwas Gutes oder Schlechtes ist. Sie gilt als gut, weil ihr integrative, befriedende Wirkung zugeschrieben wird – also bei einem etwas distanzierten, abstrakteren Blick auf die Stadt und ihre Gesellschaft. Sie gilt als schlecht, wo sie Spannungen erzeugt und Anstrengungen erfordert – also eher bei einem nahen, persönlichen Blick, wenn man es bequemer und vertrauter haben will. Viele Menschen leben am liebsten unter ihresgleichen – Reiche nicht unbedingt gern zwischen Ärmeren, aber Ärmere auch nicht unbedingt in einem Pelz- und Porsche-Milieu. Die soziale Mischung von Quartieren wird mit sehr viel mehr Leidenschaft abstrakt proklamiert als konkret gelebt. Im Alltag ist das Streben nach Mischung viel weniger Konsens als in der Diskussion unter Planern und Soziologen.

Kann man soziale Mischung bauen – und sollte man es überhaupt versuchen? Die Frage ist nicht pauschal zu beantworten, da der Begriff selbst so vieles meint. Urbaner Konsens ist aber: Will eine Stadt gedeihen, braucht sie Quartiere, die für Neues und Neue offen sind, die sich verändern können, deren bauliche und soziale Strukturen vieles erlauben. Das sind die Stadtteile, in denen auch soziale Mischung geschieht. Sie ist also eher ein Folgeprodukt des beweglichen, offenen Stadtquartiers als das gewollte Ergebnis von Planung und Bauen.

Durchdringung statt Abschließung

Es gibt natürlich Ausnahmen. Der historisch prominenteste Planer sozialer Mischung war Berlins späterer Stadtbaurat James Hobrecht. 1862 verabschiedete die Stadt seinen Expansionsplan mit großzügigen Straßen um Mietshausblöcke mit engen Hinterhöfen. 1868 nannte Hobrecht eine soziale Begründung dafür: „Nicht die ,Abschließung‘, sondern ,Durchdringung‘ scheint mir aus sittlichen und darum aus staatlichen Rücksichten das Gebotene zu sein. In der Mietskaserne gehen die Kinder aus den Kellerwohnungen in die Freischule über denselben Hausflur wie diejenigen des Rats- oder Kaufmanns auf dem Weg nach dem Gymnasium. Hier ist ein Teller Suppe zur Stärkung bei Krankheit, da ein Kleidungsstück, und alles das, was sich als das Resultat der gemütlichen Beziehungen zwischen den verschieden situierten Bewohnern herausstellt, eine Hilfe, welche ihren veredelnden Einfluss auf den Geber ausübt.“

Die „gemütlichen Beziehungen“, wenn es sie denn gab, wurden aber meist nicht freiwillig eingegangen. Wer sich weder Landhaus noch Villa draußen vor der Stadt leisten konnte, hatte zum Wohnen im gemischten Haus kaum eine Alternative. Ärmere und Wohlhabende lebten physisch dicht beieinander, was aber die hierarchische Gesellschaft des Kaiserreichs nicht einebnete. Aber darum ging es Hobrecht und Kollegen auch gar nicht. Sein rosa angehauchtes Bild der gemischten Mietshaus-Gesellschaft diente stattdessen dazu, eine zu seiner Zeit kaum vermeidbare Mischung zu rechtfertigen – und diente nicht dazu, sie aktiv zu fördern.

Das Trostpflaster der sozialen Nähe sollte es auch erträglicher machen, dass sie für die Ärmeren oft nur unter tristen Bedingungen möglich war. James Hobrecht erwähnte die „Kinder aus den Kellerwohnungen“ – und musste nicht eigens sagen, dass der „Rats- oder Kaufmann“ die geräumige und sonnige Beletage bewohnte. Die einen konnten sich im sozial gemischten Haus nur das letzte Loch leisten; die anderen zogen nur in die privilegiertesten Wohnungen ein. Auf engstem Raum gab es sozial strikt definierte Wohnadressen und extreme Qualitätsgefälle.

Die große Kampagne des 20. Jahrhunderts gegen schlechte Wohnverhältnisse wollte soziale Unterschiede einebnen – und wo alle gleich sind, hat sich das Thema „Mischung“ ohnehin erledigt. Aber im Effekt hat sie nicht gemischt und egalisiert, sondern so entmischt wie keine Zeit zuvor. Das begann mit den Gartenstädten, wie Gerd Kuhn in dem von ihm mitherausgegebenen Buch „Soziale Mischung in der Stadt“ über Dresden-Hellerau schreibt: „Im Grünen Zipfel wohnten Arbeiter der Deutschen Werkstätten in kleinen Genossenschaftswohnungen, das Bürgertum wohnte in Landhäusern im individuellen Eigentum.“

Ärmere an den Stadtrand

Erst seit den 1920er-Jahren glichen sich im einzelnen Haus und der einzelnen Siedlung die Wohnverhältnisse zwischen oben und unten, links und rechts an: Licht, Luft und Sonne gab es bis ins Zeilenbau-Hochparterre. Die Siedlungen boten gleichartige Wohnungen in gleichen Miet- und Preisniveaus – in die dann Menschen von annähernd gleichem Status zogen. Ihre Sozialstruktur wurde immer homogener. Höhepunkt des geplanten Entmischens war der soziale Wohnungsbau ab Mitte der 1960er-Jahre. Die Nachkriegsnot „breiter Schichten der Bevölkerung“ war behoben; der Sozialbau konzentrierte sich auf Ärmere und segregierte sie systematisch in die Hochhausviertel am Stadtrand.

Das ist der große Fehlgriff der Moderne in Architektur und Städtebau: Sie bauten für Gleiche, ohne dass es Gleiche gab. Und die sozial Ungleichen wohnen oft in ungleichen Gegenden. Gerade jene Häuser und Siedlungen, die zur Egalisierung beitragen sollten, sind jetzt Orte größter Differenzierung. Und ausgerechnet in den sozial so gut gemeinten Gebieten wohnt nur, wer keine Wahl hat. Ein Extrembeispiel bietet der ostdeutsche Plattenbau – einst Symbol für die egalitäre Gesellschaft, heute Symbol für Randgruppen in den Randgebieten von randständigen Regionen. Um diese Wirkung der Moderne zu entschärfen, heißt ein gängiges Diktum von heute: Ärmeren müsse ermöglicht werden, in den Innenstädten zu bleiben.

Doch dahin drängen Angehörige der Mittelschichten, die vor Jahrzehnten in segregierte Eigenheimviertel zogen. Sie wollen sich mischen, aber das ist auch wieder nicht recht. Nach Ansicht des Berliner Soziologen Andrej Holm dominiert in der Geschichte und Gegenwart der Mischungs-Diskussion meist die „Durchsetzung einer normativen Mischungsvorstellung“. Es ist das Ideal eines sauberen Durchschnittsquartiers – also Mischung als Etikett und Vorwand für das, was heute Gentrifizierung heißt. Mittelschicht-Angehörige gehen teilweise wegen der Mischung in die Stadtzentren, aber oft aus dem gleichen simplen Grund, aus dem früher Arbeiter hier lebten: Die Wege zu ihren City-Jobs sind kurz. Und manche sind gar nicht böse, wenn ein anfangs buntes Sozialmilieu homogener wird – wenn es denn der eigene Mainstream ist.

Robert Kaltenbrunner stellt fest: „Der Begriff spricht Zustand wie Prozess zugleich an.“ Sozial gemischte Quartiere liegen meist in der Innenstadt, haben eine hohe Fluktuation und sind dem Auf und Ab der Ökonomie, modischen Szene-Launen und Touristen-Hypes viel stärker ausgesetzt als Eigenheimviertel oder Trabantenstädte. In den gemischten Quartieren herrscht immer Dynamik. Einzelne Gruppen sind heute schwach vertreten, morgen stark, übermorgen vielleicht gar nicht mehr. Zuzüge sind schwer zu steuern, Wegzüge überhaupt nicht. Wer wo mit wem wohnt, ist kaum zu planen und zu regulieren. Wer eine bestimmte, zu irgendeinem Zeitpunkt gegebene soziale Mischung bewahren will, müsste eine lebendige Dynamik aufhalten. Er müsste sich vom Augenblick wünschen: „Verweile doch, du bist so schön gemischt.“ An so etwas ist nicht nur Doktor Faust gescheitert.

Verbieten, verfügen, verdichten

Elf Wege zur sozialen Mischung – davon ungefähr zehn Sackgassen

1 Mietenpolitik
Unsere neue Regierung will auf die „Mietpreisbremse“ treten: Zieht jemand aus, darf die neue Miete kaum höher sein als die bisherige. Das klingt erstmal gut. Aber gerade in den stark begehrten Gebieten bleibt die Konkurrenz der Wohnungssuchenden hoch. Vermieter haben die Wahl, und die meisten werden mit Mietbremse gleiche Bewerber auswählen wie ohne – nämlich die mit dem meisten Geld. Mit der Bremse sind aber die freien Wohnungen günstiger. Also nehmen die mit dem meisten Geld größere. Die angeblich soziale Bremse fördert das üppige Wohnen und verknappt gerade im begehrten Szenequartier den Raum für alle anderen noch mehr.

2 Modernisierungs-Bremse pauschal
Von den Kosten einer Modernisierung soll künftig weniger auf die Miete umgelegt werden – auch das ist Regierungsprogramm. Eine Rasenmäher-Methode, die alles kappt: Modernisierungen, die zur Verdrängungen führen. Aber auch solche, die von vielen Bewohnern begrüßt werden, und solche, die politisch gewünscht sind, etwa energetische.

3 Modernisierungsbremse lokal
Der lokalen Feinsteuerung des Modernisierungs-Geschehens sollen Milieuschutz-Satzungen nach Paragraf 172 des Baugesetzbuchs dienen. Ein Praxisbeispiel gibt der Bezirk Berlin-Pankow, zu dem auch der Prenzlauer Berg gehört. Seine frühere Satzungs-Version verbot das Auswechseln stehender Toilettenbecken gegen hängende – Milieuschutz per Klo-Design. Sie verbot auch, während alle Welt von Barrierefreiheit redete, den Einbau von Fahrstühlen in Mietshäuser. Außerdem verbot sie übergroße Balkons. Weil Satzung Satzung ist, galt das auch für von Mietern gesteuerte Genossenschaften. Einer von ihnen untersagte das Bezirksamt das Auswechseln von 2,5 Quadratmeter kleinen Balkons durch neun Quadratmeter große. Nach Ansicht der Milieuschützer waren fünf Quadratmeter das Maximum an Sozialverträglichkeit. Um die Satzung unbekümmert stiegen die Mieten für neu vergebene Wohnungen am Prenzlauer Berg um 50 bis 100 Prozent. Seit Anfang 2013 ist Pankows Satzung reformiert. Hängeklos und Fahrstühle sind jetzt beim Modernisieren erlaubt. Dafür sind Fußbodenheizungen, Gäste-WCs in Wohnungen mit bis zu drei Zimmern und beheizbare Handtuchhalter verboten. Und zwecks sozialem Klimaschutz ist Wärmedämmung nur noch so weit erlaubt, wie die EnEV sie erzwingt.

4 Bloß kein Neubau
Neubau ist teuer. Es gibt Sozialstruktur-Schützer, die befürchten: Wo Wohlhabende hinziehen, strahlt das auf die Umgebung ab, und die verteuert sich dann auch – und weg ist die aktuelle Mischung. Bloß nicht mehr Wohnungen, gerade in einem begehrten Quartier nicht! Die Kehrseite wird nicht betont: Anhaltender Mangel für alle, die hier etwas suchen. Das freut vor allem die Eigentümer bestehender Häuser.

5 Sozialer Neubau – öffentlich bezahlt
Aber man kann ja geförderte Sozialwohnungen bauen. Auch das versucht München. Im weitgehend entmischten Glockenbachviertel kündigte die Stadt den Bau von 28 Wohnungen an, deren glückliche Mieter nur 5,35 Euro pro Meter bezahlen müssen. Grundstückskauf und Bau kosten aber pro Wohnung 670.000 Euro. Tapfer begründet Münchens Sozialreferentin Brigitte Meier die teure Beglückung der Wenigen: „Wir verfolgen die Strategie, alle Stadtteile mit Sozialwohnungen zu durchmischen.“ Welche andere Stadt könnte sich das leisten? Und was wird, wenn die Sozialmieter im wirtschaftlich blühenden München Karriere machen – werden sie dann aus den günstigen Wohnungen gefeuert? Wenn nicht, ist es rasch vorbei mit der teuer erkauften Mischung.

6 Sozialer Neubau – privat bezahlt
Neben dem staatlich geförderten Zuckerbrot gibt es die Investoren-Peitsche, das weithin bekannte „Münchener Modell“, das inzwischen auch Hamburg praktiziert: Wollen Privatinvestoren von der Stadt Grundstücke oder Baurechte, müssen sie stets ein gewisses Quantum an Sozialwohnungen bauen. Das rechnet sich, wenn alle anderen zu Münchener oder Hamburger Luxus-Konditionen vermarktet werden können. Wo man die nicht bekommt, da lassen sich keine Sozialwohnungen quersubventionieren. Selbst in München rechnen sich wegen der Sozial-Beigabe neue Häuser nur, wenn sie ansonsten allein Luxus bieten. Neubau für Mittelschichten kann man auf diese Art aus Versehen verhindern.

7 Sozialer Bestand
Ein Beitrag zur Mischung können ältere Wohnungen mit Sozialbindung sein, die aber bald ausläuft. Keiner kann aber die Eigentümer daran hindern, Förderkredite zurückzuzahlen. Dann unterliegen die Wohnungen keiner Bindung mehr. Nur öffentliche und genossenschaftliche Eigentümer dämpfen auch dann noch die Mieten. Allerdings mussten sie im vorigen Jahrzehnt viel verkaufen. Und sollen jetzt zu weit höheren Preise wenigstens ein paar zentrale Häuser wieder ankaufen – was nicht viel billiger ist als sozialer Neubau.

8 Belegungsrechte
Den Kauf von Belegungsrechten proklamieren vor allem sozial-liberale Wohnungsökonomen. Hier schließen die Städte Verträge mit Vermietern, nach denen sie für bestimmte Wohnungen die Mieter benennen können – zugunsten ihrer besonders bedürftigen Klientel. Auch die Miethöhe kann man so binden. Genauer: Könnte man, wenn es in der kommunalen Wohnungspolitik nicht abwechselnd zwei Gemütsverfassungen gäbe. Mal gibt es Wohnungen genug, dann sieht kein Haushaltspolitiker ein, warum man Geld für Belegungsrechte ausgeben soll. Mal sind sie knapp, dann sind diese Rechte nicht zu bekommen oder nicht zu bezahlen, weil Vermieter ihre Häuser auch ohne sie lukrativ füllen.

9 Wohngeld
An die Grenzen der staatlichen Zahlungsfähigkeit scheitert auch die Strategie, ärmeren Mietern so viel Wohngeld in die Hand zu drücken, dass sie in den besonders begehrten Quartiere mitbieten können.

10 Verelenden
Schlechter Umfeld-Qualität hält reiche Leute fern. In Berlin-Kreuzberg verteidigen selbst ernannte Kiez-Schützer die Drogenverkäufer im Görlitzer Park – denn wo die dealen, da ziehe so schnell kein Yuppie hin. (Man könnte auch fordern, die Müllabfuhr einzustellen.)

11 Verdichten
Auch das Verdichten empfinden manche Leute als Verelendung – aber es hat seine guten Seiten. Der Bau neuer Wohnungen entlastet erstens den lokalen Markt. Zweitens schreckt Dichte manche reichen Leute ab. Das funktioniert sogar in globalen Millionärs-Metropolen – zum Beispiel im vollgebauten Londoner East End, wo gleich neben den Türmen von gut verdienenden 300.000 Bankern noch  bezahlbarer Raum für Mittelschicht-Angehörige ist, etwa für den Architekten Chris Dyson. Der nennt den simplen Grund: „Den Bankers-Gattinen fehlt da einfach das Grün.“

Zwar ist längst nicht jedes dicht bebaute und bewohnte Quartier sozial gemischt. Aber alle gemischten Quartiere haben hohe Dichte und Nutzungsvielfalt – haben ältere und neuere Häuser, verschiedene Bautypen und Wohnungsformen, Grundstücksgrößen und Eigentumsformen. Soziale Mischung schafft und bewahrt man kaum mit Mietgesetzen, Milieuschutz oder staatliche Förderung. Die Voraussetzung können nur Stadtplaner und Architekten schaffen, indem sie bauliche Vielfalt und Dichte zulassen. Das garantiert noch keine Mischung, macht sie aber viel wahrscheinlicher.

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