
CHARLOTTE bietet Wissenschaftsunternehmen und Start-ups eine Forschungsinfrastruktur mitten in Berlin.
Squarebytes GmbH
Forschungsaktivitäten brauchen nicht nur eine funktionale, sondern auch eine inspirierende Infrastruktur: In Berlin-Charlottenburg, in direkter Nähe zum Campus der Technischen Universität Berlin, realisiert das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen GOLDBECK einen zukunftsweisenden Labor- und Bürostandort: CHARLOTTE bietet Wissenschaftsunternehmen und Start-ups eine Forschungsinfrastruktur mitten in Berlin, in unmittelbarer Nähe zur Spree.
Bauherr ist der Immobilienentwickler Driven Investment GmbH. Der Bau des sechsgeschossigen Büro- und Laborgebäudes mit Staffel- sowie Untergeschoss startet Ende 2025. Die Fertigstellung folgt zwei Jahre später. Ungefähr 8.300 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen oberirdisch und bieten ausreichend Platz für Labor- und Büroräumlichkeiten. Mit dem +5 Kundenservice bleibt GOLDBECK in den ersten fünf Jahren der Gebäudenutzung an der Seite von Driven und managt so proaktiv die Inbetriebnahme- und Mängelhaftungsphase. „So ermöglichen wir Driven den perfekten Start in die Nutzungsphase“, erklärt Claus Albrecht, Leiter der verantwortlichen GOLDBECK-Niederlassung Rhein-Main.

Sogenannte Komfortzonen regen zum Austausch an.
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Von zentraler Bedeutung bei Laborgebäuden ist eine sichere Infrastruktur. Die Räumlichkeiten erfüllen die Sicherheitsstufen S1 und S2. Das heißt, die Räume sind geeignet für den sicheren Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen, zum Beispiel Bakterien, Viren oder Pilzen. „Wir sorgen vor allem mit einer hochwertigen technischen Gebäudeausrüstung dafür, dass alle Bestimmungen erfüllt sind“, sagt Claus Albrecht. Dazu gehört eine umfassende Gebäudeleittechnik sowie sehr hohe Luftwechselraten bis zu 35 Kubikmeter pro Stunde und Quadratmeter. Unter normalen Umständen sind 25 Kubikmeter pro Stunde und Quadratmeter ausreichend. „Mit unserer Kompetenz in der Planung und Realisierung von Büro- und Forschungsgebäuden, die unterschiedlichen Arbeitsaufgaben, Teamstrukturen und Sicherheitsstandards gerecht werden müssen, sind wir der richtige Partner für Forschungsinstitute und Projektentwickler“, so Claus Albrecht.
Systematisierter Ansatz, viel architektonischer Freiraum
Das Besondere: GOLDBECK baut mit System. Wesentliche Bauelemente fertigt das Unternehmen in eigenen Werken vor und montiert sie passgenau auf der Baustelle zum fertigen Gebäude. Das sorgt für Wirtschaftlichkeit und ein hohes Tempo beim Bau. Claus Albrecht erklärt: „Unsichtbares systematisieren wir, Sichtbares individualisieren wir. Unser System schafft viel Freiraum für architektonische Kreativität.“

Charakteristisch für CHARLOTTE sind variable Raumkonzepte für High-End-Labore in Kombination mit Büros.
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Die gesamte Architektur von CHARLOTTE schafft ein inspirierendes Umfeld. Die Fassade wird komplett eloxiert sein: Die Oberfläche des Metalls wird in einem elektrochemischen Prozess behandelt, um eine schützende und dekorative Oxidschicht zu erzeugen. Die Eloxierung ermöglicht es, die Fassade in verschiedenen Farbtönen zu gestalten, wobei die metallische Optik erhalten bleibt. Die dabei entstehende Schicht verleiht dem Material eine gleichmäßige und attraktive Oberfläche. Gleichzeitig erhöht der Prozess die Widerstandsfähigkeit gegenüber Luftfeuchtigkeit. Innen geht es beeindruckend weiter: Ein hochwertiger und weitläufiger Eingangsbereich mit großen Fensterflächen sowie einem stilvollen Mix aus Holz-, Beton- und weiteren Elementen empfängt Besucherinnen und Besucher.
„Bei Laboren kommt es auch auf Flexibilität an“, weiß Dominik Knapp, Sales Manager. Nur dann bleiben Laborgebäude langfristig effektiv und effizient. Die Gebäude müssen in der Lage sein, neue Ausrüstung und Technologien problemlos zu integrieren. Halfenschienen an Rippendecken, also spezielle Montageschienen, sorgen dafür, dass beispielsweise Kabeltrassen oder Rohrleitungen flexibel installiert werden können. „Ein flexibles Design ist nicht nur wirtschaftlich vorteilhaft, sondern fördert auch die Forschungskreativität“, fügt Dominik Knapp hinzu.
Ästhetische Lösungen, die technisch optimal funktionieren
Das Architekturkonzept stammt von Telluride Architektur, einem Büro, das sich auf innovative Forschungswelten spezialisiert hat. Sowohl in der Zusammenarbeit mit externen Architekturbüros als auch mit Architekten aus dem eigenen Haus bringen die interdisziplinären GOLDBECK-Teams ihr tiefes Verständnis für effiziente Planungs- und Bauprozesse sowie Wirtschaftlichkeit und die Anforderungen an ein nachhaltiges Gebäude über den gesamten Lebenszyklus mit. So setzen sie Visionen der Architektenentwürfe in maßgeschneiderte Gebäudekonzepte um. In der Zusammenarbeit entstehen Projekte, die ästhetisch ansprechend sind und technisch optimal funktionieren.

Im Zentrum stehen hochmoderne Laborflächen, umgeben von kollaborativen Arbeitsplätzen.
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Die Kooperation fördert kreative Lösungen und stellt sicher, dass die architektonische Gestaltung sowie die praktische Umsetzung exakt auf Marktbedürfnisse zugeschnitten sind. Mit Blick auf CHARLOTTE in Berlin resümiert Claus Albrecht: „Die Projektpartner haben wir auch überzeugt, weil wir die hohen TGA-Anforderungen erfüllen können. Am Ende steht ein architektonisch wie funktional hochwertiger Laborgebäude-Entwurf in unserem System.“
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