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[ Editorial ]

Über Vernetzung

Mit wem wir uns wie und wo vernetzen, prägt wesentlich ­unsere Arbeits- und Freizeit

Dr. Brigitte Schultz ist Chefredakteurin des Deutschen Architektenblatts.

Einzelkämpfen ist hartes Brot. Doch ist man jemals wirklich allein? Tatsächlich bewegen wir uns alle in Netzwerken – mehr oder weniger, beruflich oder privat, gezielt oder unbewusst. Diese Verknüpfungen und Berührungspunkte prägen den Verlauf und die Qualität unserer Arbeits- und Freizeit wesentlich mit. Wen wir dabei wie und wo treffen, beeinflussen heutzutage sowohl die Software-„Architekturen“ der unzähligen digitalen Plattformen als auch die realen Architekturen und Stadträume, die unsere Profession entwirft.

Der haptische Raum ist dabei nach wie vor nicht zu vernachlässigen – gut eingebundene und gemischte Projekte, wie sie Meili Peter Architekten in München bauen, sind Basis und sozialer Nährboden – sozusagen die Pflicht. Die Kür ist mittlerweile, solch gelungene „Hardware“ auch mit der passenden Software zu kombinieren. Wie das gelingen kann – und was Dorfvorsteher, Developer und Wohnungsgesellschaften alles auf die digitalen Beine stellen, um ihre Einwohner zu vernetzen – lesen Sie in unserem Schwerpunt Vernetzt.

Dabei ist die Auflösung der gedanklichen Unterscheidung zwischen „virtuell“ und „real“ absehbar. Das Beste aus beiden Welten zu nutzen, gibt schon heute vernetzten Arbeitsstrukturen neuen Auftrieb, die uns aus den 1970ern bekannt vorkommen: den Kollektiven. Wie so ein Netzwerk im 21. Jahrhundert plant und baut, wie es Entscheidungen trifft und wer wie bezahlt wird, verraten zwei Architekturkollektive.

Alle Beiträge zum Thema finden Sie in unserem Schwerpunkt Vernetzt

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