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Geschäftsklima eingetrübt

Nach den Ergebnissen einer Umfrage hat sich das Geschäftsklima bei Architekten sichtlich eingetrübt.

Perfekte Drücker

Betätigungsplatten für Toiletten sind heute Designelemente für multifunktionale Spülsysteme

Tiefpunkt der Architekturgeschichte

Auschwitz steht für die planmäßige Vernichtung von Millionen Leben. Das Lager wurde von Architekten akribisch entworfen und gebaut. Sie planten Haftbedingungen, unter den viele rasch sterben mussten – und sie planten akribisch die Gaskammern für das industrielle Morden.

Gedenken, bewahren, besuchen

Auschwitz heute: Gedenkstätte, Dokumentationszentrum, Ort der Forschung und der größte gräberlose Friedhof der Welt. Die Denkmalpflege kämpft mit riesigen Herausforderungen und mit so manchen Widersprüchen.

Wo kein Gras darüberwächst

Die landschaftsplanerische Gestaltung von Gedenkstätten gehört zu den besonders sensiblen Aufgaben für Gartenarchitekten. Vor allem auf dem Gelände von ehemaligen Konzentrationslagern sind Einfühlungsvermögen und hohe gestalterische Kompetenz gefragt. Es gilt, eine Balance zu finden zwischen dem Respekt vor dem authentischen Ort und der architektonischen Interpretation.

Wo der Eigensinn nistet

Wer lesen will, braucht, so sollte man meinen, eigentlich nur Ruhe und genügend Licht. Weil dieses stille Vor-sich-hin-studieren aber geradewegs in die soziale Isolation führt, bieten neue Bibliotheken viel mehr: Man bekommt dort so einiges von den anderen Nutzern mit, vor den Fenstern eröffnen sich ornithologische Beobachtungsmöglichkeiten, und tolle Architektur ist das Ganze sowieso.

„Verzerrung des Wettbewerbswesens“

Wettbewerbe als faires Auswahlverfahren? Von wegen, findet die Wettbewerbsinitiative Berlin. Kleinere und jüngere Büros, so die Klage, würden systematisch benachteiligt. Sandra Töpfer und Michael Mackenrodt sind Mitbegründer der Initiative; sie trafen sich mit Peter Ostendorff, Leiter des Referats „Wettbewerbe und Auswahlverfahren“ im Berliner Senat für Stadtentwicklung, zu einem Gespräch.

Ein Luftschloss bleibt leer

Umgerechnet fast zwei Milliarden Euro hat Mukesh Ambani, der reichste Mann Indiens, für sein 27-stöckiges Wohnhaus „Antilia“ ausgegeben – aber jetzt will er doch nicht einziehen. Der 173-Meter-Turm wurde vom New Yorker Büro Perkins + Will entworfen und verfügt über Swimmingpools, drei Gärten, Vogelpark, Tempel und Hubschrauberlandeplatz sowie Räume für das 600-köpfige Hauspersonal. Warum Ambani … weiterlesenEin Luftschloss bleibt leer

Moscheen: Freud und Leid

In Algier begann jetzt der Bau der drittgrößten Moschee der Welt nach den Plänen von KSP Jürgen Engel Architekten (Frankfurt) mit Krebs und Kiefer International (Darmstadt) – Sieger eines Wettbewerbs von 2008. Die Gesamtanlage mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 400.000 Quadratmetern beherbergt einen Gebetssaal für 37.000 Menschen. Das Minarett wird mit seinen 265 Metern das … weiterlesenMoscheen: Freud und Leid

Baukultur für die Diktatur?

Darf man für Despoten bauen? Ist Stadtplanung im Auftrag totalitärer Staaten unmoralisch? Oder sind Architekten, die in Ländern ohne freiheitlich-demokratische Verfassung arbeiten, nicht doch eher Botschafter der guten Sache? Wie es aussieht, ist eine klare Antwort gar nicht so einfach zu finden.

Boom der Beiräte

Gestaltungsbeiräte bieten ein Musterbeispiel für die Übernahme öffentlicher Verantwortung durch Architekten. Ein besonderes Vorbild ist Regensburg.

„Wir sind den Architekten einiges schuldig“

Verantwortung für die Baukultur war das zentrale Thema des Deutschen Architektentags im Oktober
in Dresden. Große politische Pflichten sieht hier auch Rainer Bomba, seit zwei Jahren Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Mit dem Präsidenten der Bundesarchitekten­kammer Sigurd Trommer setzte er nach dem Architektentag den Dialog in Berlin fort. Wichtige Aussagen: Die Städtebauförderung darf nicht weiter sinken, Dämmen ist
kein Allheilmittel, Bürokratie muss abgebaut werden und das Honorar der Architekten steigen.

Brasilien: Skulpturen für die Baukultur

Auf der Architekturbiennale im brasilianischen Sao Paolo war Deutschland vielfältig präsent. Eine Ausstellung der Bundesarchitektenkammer zeigte herausragende Beispiele der hiesigen Baukultur – und war selbst eins.

Aus der Hauptstadt

Programm zur energetischen Stadtsanierung Die Bundesregierung fördert über ein neues KfW-Programm zur energetischen Stadtsanierung Konzepte für ganze Quartiere. Zudem unterstützt das Programm „Sanierungsmanager“, die solche Konzepte erarbeiten und begleiten. Die Initiative kann auch von Stadtwerken oder Wohnungsgesellschaften und -eigentümern ausgehen, die Gebäude oder die Versorgungs-Infrastruktur im Quartier energetisch aufwerten wollen. Im kommenden Jahr gibt es … weiterlesenAus der Hauptstadt

Verantwortung im Beruf

Die Berufsmoral von Architekten lässt sich präzise fassen: Wir müssen mit guten Argumenten gegen das Mittelmaß angehen und mit einem Höchstmaß an Engagement und Verantwortungsbewusstsein für architektonische Qualität und baukulturelle Identität werben.