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[ Architektur-Cartoons ]

Vom Berufsleben gezeichnet

Katharina Reineke arbeitet in einem Kreuzberger Architekturbüro mit dem Schwerpunkt Bauleitung. Die mannigfaltigen Herausforderungen, mit denen die Architektin täglich auf den Baustellen zu tun hat, verarbeitet sie mit Humor: In ihrer Freizeit zeichnet Reineke zum Ausgleich Cartoons.

Schwere Last: Wenn Architekten die Arbeit mit nach Hause nehmen. (Cartoon: Katharina Reineke)

„Cartoons sind ein tolles Werkzeug, um innere Zustände und Situationen, in denen Fotografieren nicht möglich ist, darzustellen und bildhaft schnell auf den Punkt zu bringen“, erklärt Reineke. Ihre Vorliebe für den gezeichneten Witz entwickelte die Späteinsteigerin in den Beruf erst während ihres Studiums. „In der Architektur geht es viel um Orthogonalität, um Linien und Winkel. Im Gegensatz zum Zeichnen mit CAD bietet das Zeichnen von Cartoons aus freier Hand  einen guten Ausgleich zum beruflichen Alltag.“

„Geraffel“ lautet der Titel dieses Cartoons, der den Kampf der Architektin beschreibt, Pläne (das Geraffel) an Orten auslegen und einsehen zu müssen, an denen es keine Schreibtische gibt.

Reineke, die den Spitz- und Künstlernamen Kika trägt, veröffentlicht seit fünf Jahren Cartoons und blickt bereits auf zehn Ausstellungen zurück. „Es ist schön zu erleben, wenn die Ausstellungsbesucher meinen Humor verstehen.“ In den „Architoons“ genannten Folgen der Serie „Neulich aufm Bau“ versammelt die Berlinerin typische, dem Berufsleben abgeschaute Szenen, in denen sich Kollegen wiederfinden können.

„Endwurf II“: Am Ende landen viele Entwürfe in der Tonne.

„Ich habe einen Blick für absurde Situationen und lache gerne darüber“, sagt Reineke. Sie schaut dabei auch über den eigenen Tellerrand hinaus und zeichnet etwa Cartoons für Ärzte ohne Grenzen und über andere berufsfremde Alltagsthemen. Die Serie „Neulich aufm Bau“ und weitere Arbeiten der Architektin und Künstlerin Katharina Reineke finden Sie hier sowie auf Instagram (@atelier_x_ray).

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