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[ Architektenbefragung ]

Die Ergebnisse sind da!

Die Kammer fragt nach …

… und 15.753 Mitglieder antworten. Im Mai und Juni 2018 fand eine Online-Umfrage zur Situation von angestellten und selbstständigen Hochbau-, Innen- und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplanern im Jahr 2017 statt. Die Beteiligung von 84 Prozent Architekten spiegelt beinahe 1:1 ihren Anteil unter den insgesamt 134.419 Kammermitgliedern (Stand Januar 2018). Die Ergebnisse zeigen interessante Parallelen wie auch Unterschiede: Unter den angestellten Architekten sind fast gleich viele Frauen und Männer; sie arbeiten überwiegend in klassischen Planungsbüros. Unter den Selbstständigen befinden sich nur 26 Prozent Frauen. Das schlägt sich auch in der Inhaberstruktur nieder, die mit weitem Abstand männerdominiert ist. Unabhängig von Geschlecht, Alter und Beschäftigungsstatus geben 66 bis 74 Prozent der Vollzeit-Tätigen an, den eigenen Lebensunterhalt oder auch den der Familie alleine mit ihrem Einkommen zu bestreiten. Letzteres ist bei Festen wie Freien seit 2013 dezent gestiegen. Ob fest oder frei: Auffallend ist, dass nur ein geringer Prozentsatz einen Teil des Studiums – Diplomabschlüsse bilden die größte Gruppe – im Ausland verbracht hat. Auch später  im Beruf zieht es die Planer selten ins Ausland. Die Büros befinden sich zu knapp 100 Prozent in Deutschland und 92 Prozent ziehen ein Engagement im Ausland nicht in Erwägung. Je größer das Büro – so lässt sich weiter ableiten – desto geringer der Anteil an privaten Bauherren. Kleine Büros hingegen bauen regionaler und mehr Einfamilienhäuser, dafür weniger Kultur- und Bildungseinrichtungen. Und noch einmal das Stichwort Honorar: Die Stundensätze von Kammermitgliedern liegen durchschnittlich um fünf Euro höher als die von nicht eingetragenen Mitarbeitern.

Die vollständigen Ergebnisse finden Sie ab 1. November 2018 hier

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