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[ Ausstellung ]

Meisterhaft gezeichnet

Die Ausstellung „Gezeichnete Welten“ in Berlin zeigt rund 50 Meisterwerke der zeitgenössischen Architekturzeichnung aus der Hand namhafter Architekten.

Jeremie Frank, Makrofon, 1981. Zeichenstift und Tusche, Airbrush und Tusche, Collage und Graphitstift auf Karton. Sammlung Alvin Boyarsky Archiv. (Bild: Jeremie Frank)

Zusammengetragen von Alvin Boyarsky, dem ehemaligen Leiter der Architectural Association School of Architecture in London, ist seine Sammlung bis zum 24. September 2017 im Museum für Architekturzeichnung zu sehen. Der überwiegende Teil der gezeigten Werke stammt aus den 1980er Jahren, einer Zeit, in der die internationale Ausrichtung der Architectural Association School of Architecture (AA) und die wachsende Beliebtheit der Handzeichnung der Suche nach einer neuen Architektursprache frische Impulse verlieh, so die veranstaltende Tchoban Foundation.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen frühe Werke von Frank Gehry, Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Rem Koolhaas und Bernard Tschumi. Sie ermöglichen Einblicke in die Ideenwelten der Architekten, die durch Zeichnungen umgesetzt wurden. Für den Sammler Alvin Boyarsky (1928 – 1990) war die Architekturzeichnung nicht nur ein Repräsentationsmittel oder ein Darstellungsmedium, sondern auch eine Form der Architektur. Unter seiner Leitung wurde die AA in den 1970er Jahren ein Zentrum für die Gegenbewegung einer zweiten architektonischen Moderne. Boyarsky vertrat die Auffassung, dass die wichtigste Aufgabe einer Architekturakademie darin besteht, gesellschaftskritisch zu sein.

Ausführliche Informationen über die Ausstellung „Gezeichnete Welten. Alvin Boyarsky und die Architectural Association“ finden Sie hier.

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