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Dichtheitsprüfungen im Bestand

Mit einem vereinfachten Blower-Door-Test lassen sich vor einer Sanierung verdeckte Leckagen auffinden, die oft übersehen werden.

Platz ist in der schmalsten Lücke

Mit 152 Zentimetern ist der Abstand zwischen zwei Häusern zwar zu schmal für eine Autoeinfahrt, doch für ein Wohnhaus reicht die Lücke allemal. Das dachte sich jedenfalls der polnische Architekt und Designer Jakub Szczęsny und entwarf für ein handtuchgroßes, nun ja, „Grundstück“ in Warschau das wohl schmalste Wohnhaus des Landes. Weil das Projekt nicht den … weiterlesenPlatz ist in der schmalsten Lücke

Mangelware Neubau

Der Bauherren-Schutzbund (BSB) und das Institut für Bauforschung Hannover (IFB) haben 100 zwischen 2009 und 2011 errichtete Ein- und Zweifamilienhäuser auf Baumängel untersucht. Ihr Befund: Im Schnitt weist ein Neubau auch nach zwischenzeitlichen Kontrollen und der Bauabnahme mehr als ein Dutzend Mängel auf. Vor allem im Bereich Rohbau, Statik und Dachkonstruktion gibt es Defizite ; … weiterlesenMangelware Neubau

Lob der Hauptstraße

Text: Harald Bodenschatz Lebendige Hauptstraßen sind Aushängeschilder der Städte. An ihnen liegen die bedeutendsten Gebäude und Einrichtungen, sie stiften Identität, hier ballt sich der Stolz der umliegenden Stadtteile. In großen Städten bilden sie außerhalb der Zentren oft die wichtigsten Gliederungs- und Orientierungsräume. Doch meist sind die Hauptstraßen längst nicht mehr das, was sie einmal waren: … weiterlesenLob der Hauptstraße

Unbewohnte Ballungszentren

Auf Reisen sieht jeder die gigantischen, abgeschotteten Logistikzentren von draußen. Wie sieht es drinnen aus – und was haben sie mit Architektur zu tun?

Foto: Dipl.-Ing. Dirk Hennings

Neues am Neckar

Gewagt, gewonnen: Die Fassade eines Gesundheitszentrums bringt Bewegung auf den Campus

Foto: Fotolia

Große Kunst und großes Geld

Wer den HOAI-Höchstsatz wegen des gestalterischen Werts seines Projekts überschreiten will, muss dazu ein Werk der Baukunst im Sinne des Urheberrechts schaffen.

Foto: Heinle, Wischer und Partner

Ungleiche Partner?

Wettbewerb als Schlüssel zum Erfolg Öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) haben sich als Beschaffungsalternative der öffentlichen Hände etabliert, auch im Baubereich. Neben dem klassischen Eigenbau des öffentlichen Bauherrn, dem Kauf oder der Anmietung einer Immobilie kann auch diese Beschaffungsform im Einzelfall ökonomisch sinnvoll und vorteilhaft sein. Deshalb hat das Bundesbauministerium bestimmt, dass bei den Bauvorhaben des Bundes … weiterlesenUngleiche Partner?

Foto: AK Rheinland-Pfalz

Zentren und Center

Der öffentliche Raum hält die Städte zusammen – erschließungstechnisch und ästhetisch, sozial und ökologisch. Doch er wird vielfach beansprucht und dabei auch bedroht: in seiner Fläche von Verkehr und vielen anderen Nutzungsansprüchen, an seinen Rändern von privater Abschottung, Ignoranz und Konkurrenz. DABonline.de befasst sich im Monat September mit besonders schwierigen Stadträumen: Da gibt es die … weiterlesenZentren und Center

Ilustration: Merheim

Zilles Millionärs-Milieu

Text: Roland Stimpel Wann immer mich der Sozialneid packt, studiere ich zum Abregen die Grundrisse von Wohnpalästen der Premium-Highend-Residenz-Exzellenz-Exquisit-Extraordinär-Klasse. Extra ordinär, das trifft es. Im Preissegment ab 5.000 Euro pro Quadratmeter findet sich bei teuerster Ausstattung und gigantischem Flächenkonsum oft die Alltagsqualität eines ordinären Edelslums, Zille sein Milljonöh. Also der Berliner Hinterhof: In ein schlauchförmiges … weiterlesenZilles Millionärs-Milieu

Lagerarbeit

Von Leila Haidar Weil Spediteure oft den Großteil ihrer Investition in das Logistikzentrum stecken, spielen Funktionalität und Wirtschaftlichkeit dieser Gebäude eine noch größere Rolle als in anderen Bereichen der Bauplanung. Der wichtigste Aspekt ist die optimale Raumnutzung: möglichst große Lagerflächen auf möglichst kleinem Raum. Spezialisiert auf kleinere Lagerhallen unter 2.000 Quadratmetern ist Architekt Franz-Josef Marks … weiterlesenLagerarbeit

Exkursion im Vorstadtdschungel

Text: Nils Hille Schön ist was anderes. Der Dom zum Beispiel, ja klar. Oder die kleinen Gassen der Altstadt. Ein Spaziergang am Rhein wäre auch nicht schlecht. Und dann vielleicht hin zum Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern. Alles sehenswert. Aber nein, Boris Sieverts und ich treffen uns auf der anderen Flussseite in Köln-Kalk auf einem Platz, … weiterlesenExkursion im Vorstadtdschungel

Stadt – Land – Klang

Kann man eine Stadt an ihren Tönen erkennen? Ja, meinen Klanggärtner und Akustik-Urbanisten

Foto: Playfit

In Bewegung bleiben

Das hessische Sozialministerium hat einen Leitfaden für Bewegungsparcours herausgegeben

Suche Anschluss, biete Sicherheit

Bauen im Bestand, Teil 5: Energetisch sanierte Gebäude sollten so luftdicht ausgeführt sein wie neue – auch wenn das im Bestand komplizierter ist

Teure Kostengrenzen

Von Erik Budiner und Axel Plankemann Dass Auftraggeber Einfluss auf die Kosten ihrer Baumaßnahmen nehmen, ist selbstverständlich. Seit einigen Jahren verstärkt sich jedoch das Bestreben der Bauherren, alle Kostenrisiken des Bauens deutlich auf die Architekten zu verlagern. Dies ist angesichts des obergerichtlich bestätigten „Kooperationscharakters“ eines Architektenvertrages und der Vielzahl der am Projekt Mitwirkenden, die auch … weiterlesenTeure Kostengrenzen

Foto: Privat

„Die Center müssen sich urbanisieren“

Interview: Nils Hille Herr Professor Christ, wieso konnten sich die Einkaufszentren auf der grünen Wiese zunächst so gut durchsetzen? Weil sie dort herkommen: In den USA wurden Shoppingcenter als Mitte von Suburbia gebraucht. In Deutschland gliedern sie sich gut in die entwickelnde Zwischenstadt ein. Sie sind vor allem effizient und passen das „Alles unter einem … weiterlesen„Die Center müssen sich urbanisieren“

Dezentralisiertes Zentrum

Text: Roland Stimpel Da hinten am Ende der Gasse muss das Einkaufszentrum Arneken-Galerie sein: Von der Haupteinkaufsmeile Almsstraße sieht man durch den schmalen Querweg ein Stück Glasfassade mit dem Schild „Saturn“ drauf. Hildesheims Chef-Stadtplaner Thorsten Warnecke führt durch das Gässchen, das noch vor dem Centerbau in eine breitere Querstraße mündet – etwas steril mit ihren … weiterlesenDezentralisiertes Zentrum

Foto: RKW Architektur und Städtebau

Eine geballte Ladung Läden

Text: Nils Hille Sie haben sie mit eingeführt, sie groß und immer größer gemacht, sie immer wieder in neuen Formen erscheinen lassen oder der Zeit gemäß angepasst. Und sie werden auch ihren Untergang begleiten. Die Planer von RKW Architektur + Städtebau begleiten die Shoppingcenter in Deutschland von der ersten Stunde bis heute. Wie nur wenige … weiterlesenEine geballte Ladung Läden

Passgenau

Im Planquadrat R 7 der Quadrate-Stadt Mannheim wurde kürzlich ein Wohnhaus des Frankfurter Architekten Stefan Forster fertiggestellt, das mit klassischen Proportionen und soliden Materialien wie ein gebautes Manufactum-Bekenntnis daherkommt: Es gibt sie noch, die guten Dinge. In diesem Fall sind es eine elegante, horizontal geführte Klinkerfassade mit feingemauerten Simsen und Staffelgeschossen sowie die gelungene städtebauliche … weiterlesenPassgenau

Gegen heiße Geschäfte

Beim baulichen Brandschutz kleinerer Läden sind Umsicht und Eigeninitiative gefragt.

Foto: Klöber

Dicht-Pflicht

Techniken, Verfahren und Materialien für die Planung einer luftdichten Gebäudehülle

Die Not mit dem zweiten Rettungsweg

Von Sylvia Heilmann Unbestritten führt die Notwendigkeit, aus einem Aufenthaltsbereich zwei Rettungswege ins Freie nachzuweisen, immer wieder zu Konflikten. Insbesondere in Bestandsgebäuden erfordert diese im § 33 (1) MBO eindeutig formulierte Gesetzmäßigkeit ein interdisziplinäres Zusammenwirken aller am Bau Beteiligten. Belange der Ästhetik, meist auch des Denkmalschutzes, der Konstruktion, der Grundrissgestaltung, der Nutzungsspezifik, der Benutzbarkeit, der … weiterlesenDie Not mit dem zweiten Rettungsweg